Diese "abgespeckten Server" sind die kostengünstige Antwort auf die Datenflut. Die Hardware und das "schlanke Betriebssystem" sind bei NAS-Systemen optimiert für die Netzwerk-Datenverwaltung und den Datentransport.
Der bisherige Weg
Sie stellen fest, dass nur noch wenig Speicherkapazität auf Ihrem Server zur Verfügung steht. Nun bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Entweder Sie haben noch Platz, um eine weitere Festplatte einzubauen, dann werden Sie sicherlich diesen "einfachen" Weg wählen. Dazu müssen Sie jedoch das System für einige Zeit abschalten. Ebenso, wenn Sie keine weitere Platte mehr unterbringen und eine vorhandene gegen eine größere tauschen wollen (abgesehen von der Zeit, die dann das Überspielen der Daten benötigt).
Noch mehr Zeit benötigen Sie, wenn Sie keine weitere Platte einbauen können und auch ein Tausch von bereits vorhandenen Platten nicht möglich ist. Dann könnten Sie eventuell den PC komplett "umbauen" und ein RAID-System integrieren oder einen neuen teuren Server kaufen. Zu allen Möglichkeiten kommt jedoch ein weiterer, großer Nachteil hinzu: Zusätzliche Speicherprozesse und das Management von mehreren Festplatten benötigen mehr Ressourcen des PCs, der diese von anderen Diensten "abzieht".
NAS - Der schnelle und einfache Weg
NAS-Server sind einzig und allein nur für eine Aufgabe konzipiert: Daten- und Speicherplatz im Netzwerk bereit zu stellen.
Ein NAS-Server kann in kurzer Zeit installiert werden. Sie benötigen dazu lediglich eine Festplatte mit E-IDE Anschluss, einen Monitor, eine Tastatur und ein CD-ROM Laufwerk. Alle notwendigen Anschlusskabel und Montagematerial werden bereits mit dem NAS-Server geliefert. Die Harddisk wird direkt in den NAS-Server montiert. Über das CD-ROM Laufwerk und über Monitor und Tastatur werden der NAS-Server und das Laufwerk einmalig konfiguriert (alle notwendige Software befindet sich auf einer mitgelieferten CD-ROM). Danach können Sie Monitor, Tastatur und CD-ROM Laufwerk wieder abstecken und für andere Zwecke verwenden. Dann müssen Sie den NAS-Server nur mehr über die RJ45-Buchse (Dual-Speed 10/100 Mbps) an Ihr Ethernet-Netzwerk anschließen und schon haben Sie dem Netzwerk weiteren Speicher zur Verfügung gestellt. Es ist dabei nicht einmal notwendig, das bisherige Netzwerk oder Computer umzubauen oder abzuschalten.
Im Gegensatz zu NT oder Netware basierenden Systemen sind NAS-Server von KSI mit einem LINUX-ähnlichem Betriebssystem ausgestattet. Hierbei wurden jedoch nicht benötigte Dienste wie X-Server, SMTP-Server, etc. weggelassen, um eine hohe Performance für die "wirklich wichtigen" Dienste zu erreichen. Das "interne" Betriebssystem benötigt nur ca. 150 MB auf der Festplatte.
Abgesehen vom reinen Anschaffungspreis, erzielt man mit einem NAS-Server noch einen großen Vorteil: Man benötigt keine Client-Lizenzen!
NAS-Server - Die Vorteile
- Sehr niedrige Anschaffungskosten für die Hardware.
- Keine (!) Softwarekosten.
- Keine (!) Client-Lizenzgebühren. Keine Client-Software notwendig.
- Stabilität und hohe Datendurchsatzrate.
- Dank sehr einfacher (grafischer) Administrationsoberfläche fast kein Verwaltungsaufwand.
- Plattformübergreifende Nutzung für die User verschiedener Betriebssystem.
- Integrierter Printserver, um einen Drucker für alle im Netzwerk zur Verfügung zu stellen.
- Entlastung der Applikationsserver.
- Kann als DHCP-Server eingesetzt werden.
- RJ45-Anschluss (Dual-Speed mit N-way auto negotiation) als Netzwerk-Anschluss, somit leichte Integration in alle bestehenden Ethernet-Netzwerke
Kontakt-Systeme Inter
Ges.m.b.H.
A-1230 Wien, Richard-Strauss-Str. 39
Tel.: +43/(0)1/61096-0
E-Mail: ksi@ksi.at
http://www.ksi.at



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8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 