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Lösungen

Wiener Städtische: Mit EMC gegen die Datenflut

Metropolitan Rechenzentrum erhöht Speicherkapazitäten

Hinter jeder guten Versicherung steckt eine erstklassige IT-Infrastruktur: Das zeigt sich eindrucksvoll am Beispiel des Rechenzentrums der Wiener Städtischen, das jetzt mit modernster Speichertechnologie von EMC kräftig "aufgerüstet" wurde.

Die Mitarbeiter des Metropolitan-Rechenzentrums jonglieren Tag für Tag mit unglaublich großen Datenmengen: Informationen über Schadensfälle, unzählige Details aus KFZ-, Hausrats-, Lebens- oder Brandschutz-Versicherungen, die Überwachung der Prämienzahlungen und vieles mehr gehören zum täglichen Geschäft des fünftgrößten österreichischen Rechenzentrums.

Acht Tera Byte an Informationen, das entspricht einem 400 Kilometer hohen Stapel von DIN A4-Seiten (!), stellen höchste Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Datenspeicherung. Jede vierte österreichische Versicherungspolizze wird in der EDV des Metropolitan Rechenzentrums erfasst. Der EDV-Dienstleister versorgt nicht nur die Muttergesellschaft, die Wiener Städtische Versicherung, mit IT-Leistungen. Er kümmert sich auch um die riesigen Datenmengen von sechs weiteren großen österreichischen Versicherungen wie der Donau-Versicherung, der ÖBV, der CA- und der Montan-Versicherung, der Union- und dem ehemaligen VJV-Bereich der Wüstenrot-Versicherung. Daten, die der Marktführer für versicherungsorientierte EDV-Services nicht nur verwaltet, sondern auch sicher speichert und vor Ausfällen schützt.

Ausfallsicherheit hat oberste Priorität

Um Datenverluste zu verhindern, spiegelt das im Liebermannhof im 2. Wiener Gemeindebezirk beheimatete Rechenzentrum alle Daten auf ein zweites Rechenzentrum bei der Donau Versicherung in der Wiener Innenstadt. Ermöglicht wird das durch die EMC-Software SRDF (Symmetrix Remote Data Facility), die die Spiegelung über eine ESCON-Datenverbindung in Echtzeit abwickelt.

Damit gewährleistet Metropolitan, dass die sensiblen Daten seiner Versicherungskunden auch im Katastrophenfall jederzeit greifbar sind. Zu welch enormen wirtschaftlichen Schäden unwiederbringliche Datenverluste führen können, zeigten etwa die tragischen Ereignisse rund um den Anschlag auf das World Trade Center am 11. September.

Bis zu 30 Prozent mehr Daten pro Jahr

"Wir müssen Jahr für Jahr 20 bis 30 Prozent mehr Daten bewältigen", erklärt Günter Hruza, Leiter der Systemprogrammierung bei Metropolitan. Zwei EMC-Storagesysteme (Symmetrix 5500 und Symmetrix 5700) zu je zwei mal 0,75 und 3 Tera Byte erfüllten die wichtigen Speicheraufgaben in der Zentrale und am zweiten Standort zwar technisch ausgezeichnet; sie waren als Folge der ständig wachsenden Datenflut vor wenigen Monaten aber beinahe randvoll. Ein Ausbau der Speicherkapazität war daher dringend erforderlich, zumal die Euro-Umstellung weitere Anforderungen und höhere Datenmengen mit sich brachte.

Die geplante Speichererweiterung sollte - so die Vorgaben von Metropolitan - Hand in Hand mit einem Technologie-Update gehen. Eine Vorgabe, die der Speicher-Spezialist EMC zur vollen Zufriedenheit des Rechenzentrums erfüllen konnte: "EMC konnte uns die bestmögliche und zugleich kostengünstigste Lösung anbieten. Zudem hatten wir bereits seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit diesem Anbieter", so der Leiter der Systemtechnik des Metropolitan Rechenzentrums, Disponent Josef Trimmel.

Nach genauer Prüfung entschied sich Metropolitan daher für zwei EMC-Speichersysteme: für eine EMC Symmetrix 8730 und eine EMC Symmetrix 5930 mit zwei mal je 5,5 Tera Byte bzw. 2,2 Tera Byte (für OS/390 bzw. AIX).

EMC liefert "Top-Performance"

Die Implementation der neuen Speicher ging völlig problemlos über die Bühne, nicht zuletzt Dank des Einsatzes der EMC-Global-Services-Mannschaft: "EMC hat sich auch diesmal wirklich ins Zeug gelegt und eine Top-Performance geliefert", erinnert sich EDV-Chef Direktor Seybal. Umgestellt wurde in zwei Schritten an jeweils zwei Wochenenden; eine Downtime der Produktion konnte so vermieden werden. "Die Kunden des Rechenzentrums wurden zu keiner Zeit bei ihrer Arbeit gestört", so der EMC Account Manager Walter Wagner. Ebenso rasch konnten die bei einem Rechenzentrum dieser Größe nicht gerade unproblematischen Wiederanlaufs-Prozeduren getestet werden.

Noch mehr Kundenzufriedenheit

Mittlerweile hat sich das neue System bestens bewährt. Von den acht Tera Byte Daten, die täglich bewältigt werden müssen, entfallen mittlerweile rund 7 Tera Byte auf EMC-Speichersysteme. Die neue Generation von intelligenten Storage-Systemen bietet nicht nur mehr Speicherkapazitäten, sondern ist durch schnellere Storage-Prozessoren und größere Cache-Speicher auch insgesamt leistungsfähiger.

"Die moderne EMC-Speicherinfrastruktur bringt uns einen höheren Durchsatz, schnellere Antwortzeiten und noch mehr Zufriedenheit von Seiten der Kunden", freut sich Günter Hruza und stellt eine "spürbare Erleichterung" im gesamten Arbeitsablauf fest. "Unsere IT ist noch schneller, leistungsstärker und moderner geworden", findet auch Direktor Seybal. Für die Kunden des Rechenzentrums der Wiener Städtischen bedeutet das einen größeren Durchsatz im Batchbetrieb und noch schnellere Antwortzeiten im Onlinebetrieb. Diese Vorteile können direkt an den Endkunden weitergegeben werden und erhöhen so die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Versicherungs-Dienstleister.

Mit der Entscheidung für EMC verfügt Metropolitan heute über eine moderne, zukunftssichere Speicher-Infrastruktur, die den Anforderungen des Versicherungsgeschäftes voll und ganz gewachsen ist.

http://www.emc2.at


Hardware und Software von EMC im Einsatz

Systemarchitektur:

1 x Symmetrix 8730-36

  • 160 x 36 GB Drives
  • 5.448 GB nutzbar
  • 1.920 x 3390-3
  • 16.384 MB Cache
  • 8 x 4 Port ESCON
  • Software: SRDF

1 x Symmetrix 5930-36

  • 160 x 36 GB Drives
  • 5.448 GB nutzbar
  • 1.920 x 3390-3
  • 16.384 MB Cache
  • 8 x 4 Port ESCON
  • Software: SRDF

2 x Symmetrix 3930-36

  • 64 x 36 GB Drives
  • 2.158 GB nutzbar
  • 8.192 GB Cache
  • 2 x 4 Port UWD SCSI
  • 4 x 2 Port FC
  • Software: SRDF, Timefinder, Powerpath, ESN-Manager, Optimizer

Hintergrund Metropolitan

Die Metropolitan Rechenzentrum-Betriebs-GesmbH. ist eine Tochter der Wiener Städtischen Versicherung AG, einer der traditionsreichsten Assekuranzen Österreichs. Metropolitan ist IT-Dienstleister für die Muttergesellschaft und sieben weitere österreichische Versicherungsunternehmen. Die Bestandsführung und Verwaltung von fast 23 Prozent des österreichischen Versicherungsmarktes liegen in ihren Händen. Gegründet wurde die Metropolitan im Jahr 1970. Heute erwirtschaftet das Unternehmen mit rund 360 Mitarbeitern mehr als 80 Millionen Euro (1,1 Milliarden Schilling) Umsatz im Jahr und ist damit einer der größten Dienstleistungsanbieter von versicherungsspezifischen EDV-Lösungen in Österreich. Metropolitan bietet Lösungen für alle Verwaltungsaufgaben im Versicherungsbereich an und unterstützt alle gängigen Systemplattformen vom Mainframe bis hin zur Client-Server-Lösung.

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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