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Lösungen

Bayer Austria / Citrix

Komfortabler Remote Access

Bayer Austria ermöglicht mit der Software von Citrix vollen Netzwerkzugriff für alle Außendienstmitarbeiter und Heimarbeitsplätze sowie die gleichzeitige Senkung der TCO in Verbindung mit einer einfach zu administrierenden Gesamtlösung.

Aspirin - wer kennt ihn nicht, den Bestseller aus dem Hause der weltweit agierenden Bayer AG, eines der führenden Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Das bereits 1899 patentierte Medikament befand sich sogar in der Bordapotheke der ersten Mondastronauten. In Österreich und Osteuropa dient die Bayer Austria Ges.m.b.H. unter anderem als Beratungscenter für die österreichischen Außendienstmitarbeiter.

Bayer Austria ist in die vier Arbeitsgebiete Gesundheit, Chemie, Polymere und Landwirtschaft unterteilt. Die rund 200 Mitarbeiter benötigen für ihre tägliche Arbeit eine Vielzahl komplexer Informationen und damit die Unterstützung einer leistungsfähigen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur mit unterschiedlichsten Anwendungen. Die dabei eingesetzten Applikationen reichen von Standardprogrammen wie Microsoft Office bis zu Spezialanwendungen für den Pharma- und Landwirtschaftsbereich.

Zugriff per Modem - nicht unproblematisch

Wurde auf diese Programme anfangs nur lokal zugegriffen - die Außendienstmitarbeiter trugen die wichtigsten Daten auf ihren Notebooks mit sich - so entstand schon bald der Plan, jedem Mitarbeiter auch außer Haus den gleichen Zugang zu allen aktuellen Informationen und Anwendungen zur Verfügung zu stellen, wie am Arbeitsplatz im Büro.

So erhielten alle Mitarbeiter die Möglichkeit, über Modem und Callback-Lösung remote auf das Firmennetz von Bayer Austria zuzugreifen. Als größte Herausforderung dieser Remote Access Lösung erwiesen sich in der täglichen Arbeit die vorhandenen Bandbreiten: Das Arbeiten über Wählverbindung war in der vorhandenen Client/Server-Architektur bei vielen Anwendungen teils gar nicht möglich, da allein der Download der notwendigen Client-Dateien oft Stunden dauerte. Ein zweites Problem war die aufwändige Versionskontrolle der Software auf den Rechnern und das häufig notwendige Installieren von Updates oder neuen Software-Versionen.

Auf der Suche nach einer zufriedenstellenden Lösung wurde im Jahr 2000 ein Konzept mit Citrix MetaFrame 1.8 Feature Release 1 (FR 1) für Windows 2000 entwickelt. Heute laufen alle Anwendungen ausschließlich auf den Servern im Rechenzentrum am Heumarkt in Wien und werden dort zentral verwaltet.

"Mit Citrix Metaframe ist die geringe Bandbreite der Remote Anschlüsse kein Problem mehr", erläutert Dr. Walter Steinbach, Verwaltungsdirektor bei Bayer Austria. "Jeder Mitarbeiter kann von zu Hause aus fast genauso schnell und flüssig arbeiten wie in der Firma."

"Die besondere Herausforderung bei Bayer war, dass allen Mitarbeitern auch außerhalb des Büros Zugang zu geschäftskritischen Daten und Anwendungen gegeben werden musste. Die Citrix Lösung für Remote Access hat hier vier entscheidende Vorteile: Flexibel - von überall, von jedem Endgerät und zu jeder Zeit; Schnelligkeit - neueste Anwendungen über Nacht zugänglich für jeden; Sicherheit durch zentral verwaltete Server und kostengünstig durch Nutzung des Internets als Netzwerk, " erläutert Klaus Scheibe, Director Marketing Central Europe der Citrix Systems GmbH.

Ein neues Netz und verschiedenste Programme

Mit der Umstellung auf Citrix MetaFrame 1.8 FR1 entschlossen sich die Verantwortlichen von Bayer Austria auch, die Novell-Server durch zwei Windows 2000 bzw. NT 4.0 Cluster auf Basis von Pentium III Rechnern mit 733 MHz und je 1 GB Hauptspeicher zu ersetzen. Die Citrix MetaFrame-Server mit Windows 2000 Betriebssystem (Pentium III, 1GHz, 2GB RAM) stehen in der Zentrale.

Das Local Area Network (LAN) am zweiten Standort von Bayer Austria am Lerchenfelder Gürtel ist über vier 2 MBit-Standleitungen mit dem LAN in der Zentrale zu einem Wide Area Network (WAN) verbunden. Auf den Citrix Application Servern laufen einerseits die bei Bayer Austria eingesetzten Standardprogramme - Office-Paket, Lotus Notes, SAP R/3 - andererseits branchenspezifische Applikationen. Auch das Client-Programm für den Terminal-Zugriff auf die AS/400, eine 5250 Emulation, wird auf den Citrix Application Servern betrieben.

Rasch wachsende Akzeptanz

In der ersten Projektphase ab April 2001 wurden zunächst nur wenige Arbeitsplätze umgerüstet. Die betreffenden Mitarbeiter wurden nach entsprechender Einarbeitung ausführlich per Fragebogen nach ihren Erfahrungen mit der neuen Infrastruktur befragt. So konnten "Kinderkrankheiten" erkannt und beseitigt werden. Gegen Ende dieser Umstellungsphase, im Sommer 2001, wurden dann rund zehn bis 15 PCs pro Tag umgestellt.

Aufgrund der stufenweisen Einführung der Citrix-Architektur und der engen Zusammenarbeit zwischen IT-Abteilung und Anwender war die Zufriedenheit der Mitarbeiter hoch. Sie stellten sogar fest, dass die Antwortzeiten unter Citrix zum Teil kürzer sind als früher an der LAN-Workstation. Mit dem ICA-Protokoll (Independent Computing Architecture) stellt die geringe Bandbreite heute kein Problem mehr dar, denn es werden zwischen Client und Server nur Tastatureingaben, Mausklicks und Bildschirm-Updates ausgetauscht. So werden weit weniger Daten übertragen als bei klassischen Client-/Server Computing Lösungen und die Netzwerkbelastung ist deutlich geringer. Mit dem Citrix ICA-Client ist so auch die Nutzung der Anwendungen auf den Servern von nahezu jedem Endgerät aus möglich.

Arbeiten, wo man will

Die Mitarbeiter können mit dem Citrix-Client nun von zuhause aus auf alle Anwendungen über eine herkömmliche Modemverbindung fast genauso schnell und sicher zugreifen, als ob sie in ihrem Büro säßen. Hat einmal ein Benutzer ein IT-Problem, so kann der Administrator mit der Citrix MetaFrame Funktion Session Shadowing dessen Desktop spiegeln und die Session auf seinen Bildschirm übernehmen. So wird das Problem erkannt und remote gelöst.

Einfache Updates und Upgrades

Seit der Einführung von Citrix MetaFrame 1.8 FR 1 ist der Aufwand für ein Update vergleichsweise gering: Die Software-Updates werden nur einmal auf den Application Servern installiert, anstatt die Software auf jeden Client aufspielen zu müssen. Und hat eine neue Software einen höheren Ressourcen-Bedarf, so wird nur die Serverfarm aufgerüstet, nicht aber die einzelnen Endgeräte. Citrix Load Balancing Services sorgt für eine optimale Lastverteilung auf den einzelnen Servern, denn neue Benutzersitzungen werden automatisch an den Server mit der geringsten Auslastung geroutet. Sollte einmal ein Server ausfallen, stehen die Anwendungen auf den verbleibenden Servern weiterhin bereit und können von dort abgerufen werden. Bei steigenden Anforderungen kann die Farm jederzeit durch Hinzufügen weiterer Server ausgebaut werden.

Investitionsschutz sorgt für niedrige TCO

Die PCs, die als Citrix Terminals genutzt werden, müssen weder von der Hardware noch von der Software-Seite aufgerüstet werden, da keine lokalen Anwendungen mehr, außer dem Citrix Client, installiert sind. Ohne Server-based Computing wären die PCs aufgrund zu geringer Ressourcen nach rund drei Jahren ausgemustert worden. Alleine dadurch ergibt sich eine annähernd doppelt so lange Nutzungsdauer. Außerdem musste vor der Einführung von Citrix MetaFrame beim Upgrade eines Betriebssystems oder einer neuen Software zusätzliches IT-Personal eingestellt werden. Und auch der hohe Zeitaufwand der eigenen IT-Mannschaft bei einem Software-Update oder dem Einspielen neuer Releases schlug mit hohen Personalkosten zu Buche. Dank Citrix MetaFrame kommt man auf eine TCO-Gesamtersparnis bei Bayer Austria von rund 100.000,- Euro im Jahr - ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis.

http://www.citrix.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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