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Thema: Internet-Services

Glossar - Internet Services

Account: Zugriffsberechtigung auf die Rechner von Online-Diensten oder Internet-Providern, die in der Regel mit diversen Serviceleistungen verbunden ist. Ein Account besteht in der Regel aus Benutzername und Benutzerpasswort.

Backbone: Das Backbone (deutsch: Rückgrat) ist ein Leitungsnetz mit hoher Kapazität, das weitere Netzwerke miteinander verbindet.

Bandbreite: Beschreibt den Durchsatz einer Datenleitung (gemessen in bps, Bits pro Sekunde) und ist somit ein Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen. Je höher die Bandbreite ist, desto schneller ist der Datendurchsatz.

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line): Hierbei handelt es sich um eine Technologie, die es erlaubt, über die Kupferleitungen eines Telefonanschlusses Daten mit mehrfacher Geschwindigkeit zu übertragen, als dies mit einem analogem Modem oder ISDN möglich ist.

Domain: Bezeichnet eine Ebene in der Namens-Hierarchie des Internet. Eine gewisse Anzahl von Hosts, die unter einem gemeinsamen Namen zusammengefasst sind, ist eine Domain. Sowohl ein einzelner Host kann eine Domain sein, als auch ein ganzes Netz. So gehören alle Rechner mit dem Namensende .at zur Toplevel-Domain Österreich (siehe auch IP-Adresse).

Domain Adresse: Die im Internet allgemein verwendete Schreibweise zur eindeutigen Adressierung eines Rechners (z.B. www.monitor.co.at) oder eines Benutzers (z.B. rwolf@netway.at).

Domain Name Service (DNS): Der Domain Name Service ist eine weltweit verteilte Datenbank, die jeder IP-Adresse ihren Klartext-Namen zuordnet und umgekehrt.

Gateway: Gateway nennt man die technische Einrichtung, die einen Übergang zwischen verschiedenen Netzen ermöglicht.

Homepage: Homepage wird die WWW-Site einer Person, Firma oder Institution genannt. Oft wird auch das erste Dokument einer WWW-Site Home(page) genannt.

HTML: Abkürzung für "HyperText Markup Language". Dies ist die Programmiersprache mit der Web-Seiten gestaltet sind. Herausragendes Element dieser Sprache ist die Eigenschaft, dass man über speziell markierte Worte (Links) zu einem anderen Punkt gelangen kann. Dieser Zielpunkt (Referenzanker) kann im eigenen Dokument, aber auch in einem vollständig anderen Dokument liegen, das sich auch auf einem beliebigen Rechner im Internet befindet.

Internet Host: Der einzelne Computer in einem Teilnetz des Internet, der über eine eigene IP-Adresse eindeutig adressierbar ist.

IP-Adresse (IP-Nummer): Jeder Computer, der ans Internet angeschlossen ist, bekommt eine eigene, eindeutige Adresse zugewiesen. Das IP (Internet Protocol) in der derzeit noch gültigen Version 4 verwendet zur Adressierung numerische Adressen. Um mit den IP-Nummern einfacher umgehen zu können, wurde das Domain Name System (DNS) eingeführt, dieses schreibt die Verbindung einer IP-Nummer mit einem bestimmten Domain-Namen auf einen bestimmten Rechner fest und speichert diese Information auf Name-Server. Ein "Domain Name Server" ist eine Datenbank, mit deren Hilfe symbolische für den Anwender verständliche Internetadressen in numerische Äquivalente umgewandelt werden können und umgekehrt.

Klammeraffe: (@ gesprochen "at ") ist ein Symbol in der E-Mail-Adresse. Um E-Mails senden und empfangen zu können, benötigt der Internet-User eine E-Mail-Adresse. Das @ steht zwischen dem Namensteil und dem Rechner-Namen (Domain).

Point of Presence: Der POP ist der lokale Zugangs- bzw. Einwählpunkt zu einem Netzdienstleistungsanbieter.

Router: Diese haben die Aufgabe im Internet die Daten an eine Zieladresse weiterzuleiten. Es wird Ihr Firmen-LAN mit dem Internet verbunden. Dadurch können mehrere Mitarbeiter gleichzeitig und unabhängig voneinander alle Dienste des Internet nutzen. Der Router sortiert die eingehenden Abrufdaten und die folgenden Antworten des Zielservers. Auf diese Weise spart man sich eine Standleitung, aber jeder beteiligte Rechner glaubt, eine Standleitung vor sich zu haben.

Streaming: (to stream: Strom, strömen, fließen) bezeichnet eine Internet-Technologie, bei der Video- und Audiodaten (Filme, Musik) in annähernder Echtzeit kontinuierlich über das Internet bzw. Intranet übertragen (gestreamt) werden.

Transfervolumen: Ist das von/zu einem Kundenkonto (Account) pro Monat über das Netz bewegte Datenvolumen in Byte gemessen.

Web-Hosting: Unter diesem Begriff werden alle Dienstleistungen zusammengefasst, die Sie an einen ISP vergeben können, wenn Sie Ihre Informationen als Web-Seiten im Netz bereitgestellt und gepflegt haben wollen.

Web-Housing: Der Kunde stellt seine Server-Hardware in den Räumlichkeiten des ISP auf. Dieser stellt die Standfläche und die EDV-Infrastruktur und den Zugang zum Internet zur Verfügung. Web-Housing ermöglicht es einen Internet-Server zu betreiben, ohne die dafür notwendige Infrastruktur im eigenen Haus bereitzustellen.

Web-Site: Unter einer Web-Site bezeichnet man eine zusammengehörende Gruppe von Web-Seiten, die sich eines bestimmten Themas annimmt und über den Rechnerverbund des Internets abrufbar ist. Links innerhalb der Seiten führen den Leser automatisch zu weiteren Seiten derselben Web-Site oder zu Seiten auf anderen Web-Sites. Daher ist es auch nicht nötig, dass eine Web-Site auf einem einzelnen Rechner realisiert, bzw. dass dieser Rechner von Ihnen selbst betrieben wird.

World Wide Web (WWW): Die audio-visuelle, multimediale Erlebnislandschaft im Internet, die den Benutzern aus der ganzen Welt Zugang zu allen Arten von Information bietet. Wegen der immer mehr auftretenden Datenstaus hat das WWW auch den Spitznamen "World Wide Wait".

XML: Die Extensible Markup Language XML ist eine textbasierte Meta-Auszeichnungssprache, die es ermöglicht, Daten bzw. Dokumente derart zu beschreiben und zu strukturieren, dass sie - vor allem über das Internet - zwischen einer Vielzahl von Anwendungen ausgetauscht und weiterverarbeitet werden können. XML ist "extensible", da es sich im Gegensatz zu HTML nicht um ein festes Format im Sinne einer bestimmten Auszeichnungssprache, sondern vielmehr um eine Metasprache handelt, die Vorschriften bereit stellt, eine beliebige Vielzahl konkreter Auszeichnungssprachen für die verschiedensten Arten von Dokumenten zu definieren.

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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