Adolf Hochhaltinger
Die neuen Scanner "D1250U2" und "D1250U2F" von Canon sind zukunftssicher. Beide Modelle sind mit einer schnellen USB 2.0 Schnittstelle ausgestattet, aber auch mit älteren PCs funktioniert diese Schnittstelle ohne Probleme, allerdings mit dem Tempo des "alten" USB-Anschlusses (Version 1.1).
Kommt jedoch - auch erst später, vielleicht in einem Jahr - ein neuer PC mit einer USB 2.0 Schnittstelle ins Haus, dann wird sich das Scannen auf einmal wesentlich beschleunigen, denn mit USB 2.0 ist ein Bild bis zu viermal so schnell eingescannt. Insbesondere bei größeren Vorlagen bzw. höher auflösenden Scans (sprich: bei großen Datenmengen) macht sich diese Innovation besonders nachhaltig bemerkbar.
Übrigens: Wer nicht erst auf den nächsten PC warten will, für den gibt es um wenig Geld einen USB 2.0 Port auf einer PCI-Steckkarte als Zubehör. Einfach einstecken, und schon kann sofort mit "Turbo-Tempo" gescannt werden.
Die Technik
Der Unterschied zwischen den beiden Modellen ist die beim "D1250U2F" mitgelieferte Durchlichteinheit, die auch das Einscannen von Diavorlagen, Negativen und Diafilmen ermöglicht. Bei diesem Scanner ist auch die bereits erwähnte Steckkarte mit einer USB 2.0 Schnittstelle bereits im Lieferumfang enthalten.
Die für den Bereich SOHO (Small Office / Home Office) entwickelten Geräte bieten eine komfortable Bedienung: der Scan-Knopf an der Vorderseite kann frei mit einer beliebigen Funktion belegt werden und erlaubt so eine noch bequemere und schnellere Handhabung, der betreffende Scanvorgang - wahlweise etwa das Einscannen in ein Grafikprogramm die Übertragung an einen Drucker oder die Übergabe der Grafik an ein E-Mail Programm - kann hier "per Knopfdruck" gestartet werden.
Ein weiteres Feature dieser Scanner ist der Multi-Photo-Modus. Hier können mehrere Bilder auf einmal eingescannt werden. Alle Bilder werden in einem einzigen Suchvorgang automatisch erkannt, horizontal ausgerichtet, einzeln gescannt und abgespeichert.
Beide Geräte werden mit umfangreicher Software-Ausstattung ausgeliefert, sowohl für Windows als auch für den Mac. Da gibt es neben den Treibern auch Programme zu Bildbearbeitung, zur Archivierung von Bildern und zur automatischen Texterkennung (OCR).
Beide Geräte bieten eine optische Auflösung von 1200 x 2400 dpi bei 48 Bit Farbtiefe und sind bereits ab Februar 2002 im Handel erhältlich. Die Preise liegen für den "D1250U2F" (inklusive Durchlichteinheit, Adobe PhotoShop Elements und einer USB 2.0 Schnittstelle auf einer PCI-Steckkarte) bei 279,- EUR. Das einfacher ausgestattete Modell "D1250U2" (ohne das genannte Zubehör) kommt nur auf 149,- EUR (inkl.MwSt.).




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 