In unserem "Thema" (S. 28-39) dreht sich diesmal alles um die Internet Service Provider. Hans G. Zeger von der ARGE Daten bringt es auf Seite 33 gleich trocken auf den Punkt: "Die Internet-Service-Provider gehen in die dritte Phase. Nach zaghaften Business-Versuchen Mitte der 90er und dem I-Hype 1999/2000, beginnt das ISP-Geschäft erwachsen zu werden." Der B2B-Markt sei vollständig entwickelt, rund 80% des erreichbaren Marktes seien bereits erschlossen. Wachstum finde als Verdrängungswettbewerb und in der Entwicklung von neuen Produkten statt. Und diese Produkte müssen in den Unternehmen Nutzen stiften. Rund 600 Provider am schmalen Österreich-Markt sind jedenfalls deutlich zuviel: "Ob das ISP-Business hart oder weich landen wird, werden wir Mitte 2003 sehen. Bis dahin wird ein mörderischer Preiskampf alle in Bewegung halten."
Um Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das richtige Werkzeug im unübersichtlichen ISP-Markt an die Hand zu geben, haben sich unsere "Wölfe" ans Werk gemacht und in gewohnt gründlicher Art recherchiert. Ab Seite 28 können Sie nachlesen, dass sich heute zunehmend diejenigen ISPs qualifizieren, deren Kompetenz weit über die Bereitstellung simplen Netzzugangs hinausgeht. Insbesondere im gesicherten Outsourcing-Bereich gewinnt nämlich das Dienstleistungsangebot hochwertigen WWW-Inhaltes (Quality Content) Bedeutung für den professionellen Einsatz der Internet Technologie.
Immer mehr ISPs konzentrieren sich heute auf die mittelständische Wirtschaft, und die ist - siehe oben - nur an Lösungen interessiert, mit denen die Unternehmen Gewinne erzielen können. So lassen sich etwa durch die Auslagerung gewisser Dienstleistungen zum Provider nicht nur Kosten sparen, sondern das Unternehmen kann sich auch wieder aufs Kerngeschäft konzentrieren.
Erfolg durch Beraterkompetenz
Auch im Gespräch mit EFP-Systemhaus-Geschäftsführer Michael Wlazny war der Begriff "Nutzen für das Unternehmen" die zentrale Botschaft. In einer kürzlich fertiggestellten Markstudie konnte das Beratungsunternehmen feststellen, dass für die Unternehmen bei IT-Investitionen der Nutzen deutlich im Vordergrund steht. Das bestätigen übrigens auch die großen IT-Marktforschungsinstitute.
IT-Lösungen werden also heute nach streng ganzheitlich-bertriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgesucht. Wichtig sind dabei die Prozessoptimierung, die Kundenbindung, aber auch die Erwartung, mit der Lösung neue Märkte erobern zu können. Glücklich, wer sich rechtzeitig auf diese neuen Herausforderungen einstellt. Lesen Sie mehr dazu ab Seite 45.
Noch mehr nützliche Information im Monitor
Ausgehend von unserem umfangreichen Software-Datenpool, der einmal jährlich in Heftform erscheint (nächste Ausgabe: Dezember 2002) und immer über unsere Homepage www.monitor.co.at erreichbar ist, werden wir ab sofort auch in einigen Monatsausgaben spezielle Software-Segmente beleuchten. Den Start macht diesmal ab Seite 64 der Bereich Software für Architektur/Bauwesen. Weiters geplant sind die Themen "Betriebswirtschaftliche Software" (Heft 7-8) sowie Software für das Handwerk (Heft 11). In unseren Internet-Software-Datenpool können Sie sich übrigens jederzeit kostenlos eintragen.
In einer Kooperation mit dem größten Anbieter von Wirtschaftsbuch-Zusammenfassungen, getAbstract, bietet Ihnen Monitor ab sofort ein Ranking der fünf besten Bücher zum Thema IT aus dem Webshop von getAbstract. Monitor-Leserinnen und -Leser können den Service von getAbstract vier Wochen lang gratis unter www.monitor.co.at/getabstract testen. Schauen Sie sich das an (Seite 81) und nutzen Sie das geballte Wissen der getAbstract-Redaktion. Wir sind übrigens stolz darauf, dass Monitor-Autor Christofer Radic zu den Viel-Lesern dieses hervorragenden Buch-Rezensions-Dienstes zählt.
Eine nutzbringende Lektüre wünscht Ihnen Ihr
Rüdiger Maier




1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 