Wenn die Raumtemperaturen steigen, heizen sich viele sogenannte "Server-Schränke" bis zu dem Punkt auf, wo sich die Elektronik des Servers verabschiedet. Die Chaos-Forschung hat noch nicht entdeckt, warum das just zu dem Zeitpunkt passieren muss, wenn unheimlich wichtige Arbeiten erledigt werden müssen.
Diese Probleme lassen sich von vornherein oft genug dadurch vermeiden, indem die "Behausung" des Servers optimiert wird. Angepasst an die neuesten Erkenntnisse und an viele Kundenwünsche, brachte die KSI einen formschönen Standard-Serverschrank. Die Rücktür wird, zum Zwecke des besseren Wärmeaustausches, automatisch in einer "gelochten Ausführung" ausgeführt. Diese gelochte Tür ist keine neue Erfindung, sondern ist ein neuer Standard bei allen großen Amerikanischen Serverfirmen, die auch Serverschränke liefern.
Die dadurch verbesserte Netzwerk-Performance vermeidet Störungen und Ausfälle. Werden mehr als 2 Server eingebaut, oder ist mit höheren Umgebungstemperaturen zu rechnen, wird auch eine gelochte Fronttür empfohlen.
Zusätzlich, zur guten Wärmeabfuhr, reduzieren gut konstruierte Serverschränke die Installationskosten, und erhöhen die Leistung und die Zuverlässigkeit des Systems.
Wichtig ist, dass die Ausstattung ergonomisch gewählt ist, damit Administrationsarbeiten am Server ungehindert durchgeführt werden können. So ist zum Beispiel eine ausziehbare Tastaturlade wünschenswert, die in einer Höhe angebracht wird, dass der Administrator seine Arbeiten auch sitzend durchführen kann.
In die Neukonstruktion wurde eingeplant, dass der Schrank für 90 % der Anwendungsfälle geeignet, schnell verfügbar und preiswert ist. Er ist für nahezu alle handelsüblichen Server geeignet und alle wichtigen Schrank-Komponenten sind bereits vormontiert.
Da die ideale Temperatur für die Elektronik unter 30°C liegt, wurde eine gelochte Rücktür (3 mm Lochdurchmesser) gewählt, die über 40 % Freifläche bietet. Kaltluft kann großflächig von unten in den Schrank einfließen. Die "Kaminwirkung" ausnützend, strömt diese nach oben und kann die aktiven Komponenten kühlen. Die erwärmte Luft kann dann über die gelochte Tür und über Lüftungsschlitze im oberen Bereich entweichen. In besonderen Fällen kann diese Luftbewegung durch Lüftereinschübe unterstützt werden. Ober- und unterhalb dieser Lüftereinschübe sollte aber zumindest ein Platz von 1 HE freigelassen werden, damit die Luft zirkulieren kann.
Die Vordertür ist bei Standardschränken aus Acrylglas, damit man "die Technik im Auge behalten kann". Über 80 % der Stellfläche ist nutzbar für die Einbauten oder die Kabelführungen. Die 19"-Ebenen lassen sich stufenlos in der Tiefe verstellen. Ein eingebauter Kippschutz verhindert Probleme, wenn schwere Server ausgefahren werden. Optionale Feststell-Rollen - sind besonders nützlich, wenn der volle Schrank bewegt werden soll.
Für Großanwender, die komplette Schrankreihen bauen wollen, gibt es ein Montageset, das die Schränke zueinander auf 150mm distanziert. In dem entstehenden Zwischenraum lässt sich die Verkabelung übersichtlich anlegen. Nach vorne wird der Zwischenraum mit einer formschönen Blende abgedeckt.
Reichhaltiges Zubehör wie Gerätewannen, Fächer, Tastaturlade, Lüftereinschübe, etc., erlaubt ein schnelles Adaptieren auf spezielle Bedürfnisse.
Abmessungen: 40 HE, 600 Breite, 900mm Tiefe
KSI, Wien - Salzburg
Tel. 01/61096-0
Fax. 01/61096-43
E-mail. ksi@ksi.at
http://www.ksi.at
Ifabo Halle 10 / Stand 106




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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 