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Netzwerktechnik

Empirum Pro von matrix42

Die Schlankheitskur für's PC-Management

Die ständige Verfügbarkeit der unternehmensweiten IT-Infrastruktur hat für das Unternehmensgeschäft mittlerweile strategische Bedeutung. Ob Netzwerk, Server oder Endgeräte wie PCs mit ihren Applikationen sowie Druckern: Der Ausfall eines Gliedes dieser Kette führt zur Unterbrechung des unternehmensweiten Workflows. Hauptaufgabe des IT-Managements muss es also sein, diese Betriebsstörungen so gering wie möglich zu halten.

Horst Droege

Die Mitarbeiter erwarten zunehmend mehr Freiraum und Flexibilität bei der PC-Nutzung. Die IT-Administratoren sind gezwungen, einen Mittelweg zwischen einer individualisierten PC-Verwaltung und niedrigen Kosten zu finden. Der vermehrte Einsatz von Notebooks sowie ständig neue Applikationen führen zu einer weiteren Erschwerung. Im Gegenzug dazu können starre Vorgaben der an den PCs einzusetzenden Software und restriktive Bestimmungen zur PC-Nutzung helfen, die Komplexität der PC-Verwaltung und damit die Kosten zu verringern. Das Ziel muss also soviel Standardisierung wie nötig und die Gewährleistung von soviel Flexibilität wie möglich sein.

Weitgehender Verzicht auf "Handarbeit"

Automatisierte Software-Installation
zahlt sich aus

Was eine automatisierte PC-Managementlösung Unternehmen sparen kann, verdeutlicht nachstehende Rechnung.

In einem Unternehmen mit 1000 PC-Arbeitsplätzen, die durchschnittlich drei Jahre im Einsatz sind, fallen jährlich etwa 333 Neuinstallationen an. Ohne Automatisierung dauert das Neuinstallieren mit Anwendungen, Konfigurieren und Aufstellen im günstigsten Fall ungefähr einen Tag. Mit einer automatisierten Lösung lässt sich diese Zeit auf etwa 4 Stunden reduzieren: 333 x 4 Stunden = 1332 Stunden. Bei 8 Stunden pro Tag sind das 166,5 Tage. Mit Blick auf die heutigen Stundensätze externer Dienstleister amortisiert sich der Einsatz einer automatisierten Lösung schnell.

Auch bei der Software-Verteilung im Regelbetrieb weist die automatisierte Lösung deutliche Vorteile auf: Schätzungsweise einmal pro Jahr wird in einem Unternehmen ein neues Servicepack verteilt. Eine Aufgabe, die IT-Abteilungen ohne funktionierende Software-Verteilung so lange wie möglich hinauszuschieben versuchen und dann nach und nach durchführen. Bei Sicherheitslücken der in Gebrauch befindlichen Programme, die erst durch das Servicepack behoben werden können, birgt dieses Vorgehen ein hohes Risiko. Die Umstellung durch einen Mitarbeiter der IT-Abteilung am PC dauert ungefähr eine halbe Stunde. Gleichzeitig verliert aber auch der Anwender eine weitere halbe Stunde Arbeitszeit. Insgesamt können sich so in einem Unternehmen mit 1000 PC-Arbeitsplätzen in einem Jahr 1000 Stunden anhäufen. Mit Softwareverteilung braucht der IT-Mitarbeiter einschließlich der notwendigen Tests ungefähr zwei Arbeitstage. Die Verteilung erfolgt automatisiert in drei Nächten.

Noch immer wird in den Unternehmen zuviel Zeit auf die Verteilung von Software oder bei der Fehlerbehebung verwendet. Nach herkömmlicher Art und Weise - etwa durch händisches Installieren - dauert die Verteilung eines Servicepacks für Windows NT bis zu mehreren Wochen und bindet unnötig Ressourcen der IT-Abteilung. Eine automatisierte Softwareverteilung benötigt für die gleiche Aufgabe eine Nacht. Auch die Fehlersuche verursacht ohne modernes PC-Management aufwendige Installations- und Konfigurationsarbeit - abgesehen von der erzwungenen Wartezeit eines Mitarbeiters, der seinen Aufgaben nicht nachkommen kann. Mit Hilfe einer automatisierten Lösung wird dagegen der PC nach kurzer erfolgloser Ursachenanalyse einfach per Knopfdruck einschließlich aller persönlichen Einstellungen wiederhergestellt.

Service Level Agreements, zum Beispiel als garantierte Wiederherstellzeiten für PC-Arbeitsplätze, können in einem Unternehmen nur dann angeboten werden, wenn diese Aufgaben in jeder Situation überschaubar abgewickelt werden können. Dazu sind gut geschultes Personal und eine effektive PC-Managementlösung unerlässlich.

Für das PC-Management im Unternehmen gilt also das Gebot der Gewährleistung höchstmöglicher Verfügbarkeit für den Anwender und hoher Flexibilität bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Dabei muss auch der Aufwand zur Implementierung einer Lösung, deren Betrieb und die Anschaffungskosten berücksichtigt werden. Wie muss also ein PC-Management beschaffen sein, das diese Bedingungen erfüllt?

Grundsätzliches zur Einführung eines effektiven PC-Managements

Das Management eines Unternehmens sollte die Administratoren eng an der Entscheidungsfindung für eine PC-Managementlösung beteiligen, da sie letztlich nur mit einer von ihnen akzeptierten Lösung maximales Engagement erbringen werden. Nachfolgend werden wichtige Punkte vorgestellt, die vor der Einführung eines voll funktionsfähigen PC-Managements beachtet werden müssen:

  • Integrierbarkeit: Eine PC-Managementlösung muss mit vorhandenen und künftigen Netzwerkbetriebssystemen, PC-Betriebssystemen, Applikationen und Netzwerktopologien sowie mit bereits im Einsatz befindlichen Managementsystemen oder Helpdesk-Applikationen zusammen arbeiten, bzw. integrierbar sein. Nur so können die Investitionen langfristig getätigt und sämtliche IT-Bereiche konsistent verwaltet werden.
  • Automatisierung: Um Anwendern neue PCs mit ihren Applikationen und persönlichen Nutzereinstellungen rasch bereitstellen zu können - und definierte Service-Level im Unternehmen anbieten zu können - müssen die neuen Endgeräte nach vordefinierten Rollen automatisiert aufgesetzt und konfiguriert werden. Beim rollenbasierenden PC-Management werden Konfigurationen nicht an PCs oder Personen, sondern an Rollen im Unternehmen festgeschrieben: Eine Rolle erbt dabei alle Eigenschaften der jeweils höheren. Zum Beispiel können unter Logistik eine Rolle Buchhaltung und eine Rolle Lagerhaltung stehen. Beide erhalten unterschiedliche Konfigurationen, verfügen aber über die gleichen Applikationen aus dem Bereich Logistik.
  • Standardisierung: Eine strukturierte und überschaubare PC-Verwaltung kommt weder ohne festgelegte Standards für die auf den PCs zu installierende Software, noch ohne eine Vorabregelung der Nutzereingriffsmöglichkeiten bezüglich der Software-Installation aus.
  • Effektive Ablauforganisation: Für möglichst effektive Installations- und Konfigurationsabläufe müssen die vernetzten PCs zentral administrierbar sein - mit der Möglichkeit der regionalen Aufgabendelegation. In einem Administrationsmodell müssen dazu beispielsweise Hierarchien und standortgebundene Rechte für das PC-Management festgelegt werden.
  • Intuitive Bedienung: Die Bedienung der PC-Managementlösung sollte sich an bekannten Software-Dialogen orientieren. Dies ist die Voraussetzung für eine weitgehende Akzeptanz der Lösung und verringert die Schulungskosten.
  • Reportfunktionen: Zur Lizenz- und Bestandskontrolle müssen Reports über den Soft- und Hardware-Bestand einfach generiert werden können.
  • Erweiterbarkeit: Eine längerfristige Investitionssicherheit lässt sich bei einem PC-Managementsystem nur dann erreichen, wenn es mit künftigen Änderungen der IT-Infrastruktur eines Unternehmens mitwächst, beispielsweise im Hinblick auf anstehende strategische Entscheidungen für oder gegen eine Technologie wie Netware, Windows2000 oder Intranet. Diese Kriterien sollten bei der Wahl eines Lösungsanbieters eine wichtige Rolle spielen.
  • Ganzheitlichkeit: Eine Lösung sollte den gesamten Lebens-Zyklus eines PCs, angefangen bei der Erstinstallation nach dem Kauf über die Konfiguration bis zur Wiederherstellung oder dem Austausch bei Umzug oder Abteilungswechsel, abdecken.

"Alle Anwendungen für alle" versus individualisierte Software-Verteilung

Bei der unternehmensweiten PC-Verwaltung zeichnen sich die beiden unterschiedliche Ansätze Thin Clients, die auf Microsoft Terminalservern meist in Verbindung mit Citrix Metaframe basieren, und Desktop Management Suites wie Empirum Pro, Intel Landesk, CCM oder Netinstall, ab.

Thin Clients bieten Vorteile bei der Systemadministration, da Anwendungen nur einmal installiert und konfiguriert werden müssen und Updates und Änderungen sofort für die Anwender nutzbar sind. Da die Vorgänge der Installation, Wiederherstellung und des Betriebs in reinen Terminal-Umgebungen nicht mehr endgeräteabhängig sind, bietet der Thin Client-Ansatz eine kostengünstige Management-Alternative. Die Nachteile bestehen in der starken Einschränkung der Anwenderflexibilität. Darüber hinaus können nicht alle Anwendungen zusammen mit Terminalserver-Lösungen eingesetzt werden. Beispielsweise macht die lokale Internet-Nutzung auch in einer Terminalserverumgebung die Installation des jeweils aktuellen Browsers notwendig, was den Konfigurationsaufwand wiederum erhöht. Das Thin Client-Modell eignet sich letztlich eher für netzlastige Anwendungen wie beispielsweise Datenbankanwendungen, die über WAN Leitungen (Modem, ISDN) betrieben werden. Single Task-Arbeitsplätze an Orten, die ohne Netzwerkzugriff nicht rechnergestützt arbeiten können, wie Kiosk Systeme oder Annahmeplätze in Agenturen, sind ebenfalls geeignet.

Desktop Management Suiten erlauben die schrittweise und flexible Integration von PCs - je nach den Anforderungen der Nutzer. Dabei stellen sie entsprechende Hilfsmittel für die Verwaltung der PCs und Anwendungen zur Verfügung. Bei der Einführung solcher Lösungen werden Softwareverteilungs-Agenten flächendeckend auf die vorhandenen PCs verteilt und schließlich alle neuen PCs komplett aufgesetzt und konfiguriert. Desktop Management-Systeme bieten gegenüber dem Thin Client-Ansatz "Alle Applikationen für alle Anwender" eine nutzerspezifische Software-Verteilung mit klar abgegrenzten Einsatzzwecken.

All-in-One-Lösung mit hoher Flexibilität

Modulare Lösung für die Konfiguration innerhalb bestehender IT-Strukturen

Für das Konfigurationsmanagement heterogener Netzwerke bietet matrix42 mit seinem Produkt Empirum PRO eine modular aufgebaute Lösung an.

Die einzelnen Bestandteile der Lösung (Empirum Manager, Empirum Installer, Empirum Configurator und Empirum Personal Backup) können sowohl als Einzelmodule wie auch in beliebigen Kombinationen eingesetzt werden. Sie ermöglichen die unternehmensweite Konfiguration und Verwaltung sämtlicher IT-Elemente von zentraler Stelle aus. Hierzu zählen beispielsweise die personalisierte und vollautomatische Installation von Windows-Betriebssystemen und Software-Paketen sowie die vollständige Wiederherstellbarkeit einzelner Windows-Clients inklusive persönlicher Daten und individueller Konfigurationen. Dies bedeutet weniger Administrationsaufwand für jeden einzelnen Arbeitsplatzrechner und damit eine Senkung der TCO (Total Cost of Ownership).

Die Empirum-Module lassen sich gleichermaßen im "klassischen" LAN wie auch in Intranets und über das Internet verwenden - unabhängig davon, von wo aus ein Mitarbeiter arbeitet und sich am Netzwerk anmeldet. Jeder Nutzer kann gemäß der ihm zugeordneten Konfigurationsrolle auf alle erforderlichen Applikationen und Dienste zugreifen.

Empirum PRO eignet sich sowohl für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen mit 250 bis 500 PC-Arbeitsplätzen als auch für Großunternehmen. Firmen, die bereits in eine IT-Managementlösung investiert haben, können Empirum einfach in diese einbinden. Die Konfigurationsmanagement-Lösung arbeitet mit allen gängigen Desktopmanagement-Produkten und Management-Frameworks zusammen und kann die Funktionalität bereits vorhandener Verwaltungsinstrumente durch eine vollständige Integration sinnvoll ergänzen. Ihre offene Architektur ermöglicht ein Zusammenspiel mit beliebigen Dritthersteller-Applikationen und Unternehmensdatenbanken.

Bei der Entscheidung für eine Software Management-Lösung ist ihre Integrierbarkeit in die vorhandene IT-Infrastruktur und Skalierbarkeit genauso zu berücksichtigen wie ihre Fähigkeit zur weitgehenden Automatisierung, Standardisierung - bei weitestgehender Berücksichtigung individueller Bedürfnisse der Anwender - und effektiven Ablauforganisation. Für diese Aufgaben sind technisch mehrere Programme notwendig, zumeist als Module einer Suite aufgebaut, die über eine zentrale Managementkonsole bedient werden. Als Beispiel soll hier Empirum Pro von matrix42 dienen, welches die nachfolgend genannten Anforderungen abdeckt:

Bei der unabhängig von einem Netzbetriebssystem erfolgenden Grundinstallation der PCs werden neben dem reinen Betriebssystem samt Treibern auch die notwendigen Anpassungen installiert. Zu den Grundanforderungen gehöhrt neben der Notebook-Unterstützung die Installation aller erforderlichen PC Betriebssysteme wie Win9x, WinNT oder Win2000. Die benötigten Hardware-Treiber müssen automatisch ohne Benutzereingriff (Remote-Steuerung) erkannt und installiert werden. Servicepacks und Erweiterungen müssen leicht integrierbar sein. Die Installation erfolgt idealerweise per CD, Bootdisk oder PXE/BootPROM.

Die in vielen Unternehmen mittlerweile eingesetzten Cloning-Verfahren (Festplatten Images) und selbstentwickelten Unattended Routinen (automatisierte Installations-Scrips) sind unflexibel und zeitaufwendig in der Pflege. Alternativen wie der Empirum Installer entschärfen dieses Problem. Damit werden alle Microsoft 32bit Betriebssysteme auf beliebigen PCs und Notebooks automatisiert installiert. Für eine intuitive Bedienung orientiert sich das Programm an den original Microsoft Dialogen. Konfigurationen werden per Drag&Drop durch die Integration in die Empirum Suite für eine beliebige Anzahl PCs rollenbasiert festgelegt, was den Zeitaufwand drastisch reduziert. Am Ende steht ein komplett einsatzfähiger PC.

Die Software-Verteilung und Konfiguration auf beliebige Arbeitsplätze gehört zu den Standards des PC-Managements. Automatisierte Lösungen bieten hier die größten Zeit- und Ressourceneinsparungen. Allerdings ist bei der Anbieterwahl auf die 100-prozentig einwandfreie Installation der Anwendungen durch die jeweilige Lösung zu achten: Unvollständige Installationen stören die Funktion der Endgeräte. Die Problembehebung führt nachher zu einem höheren Arbeitsaufwand. Auch auf die korrekte Behandlung der NT/2000 Rechteproblematik ist zu achten - Anwendungen können mit administrativen Rechten installiert werden, obwohl die jeweiligen Benutzer diese normalerweise nicht besitzen. Hierbei muss das System die notwendigen Benutzerbezogenen Einstellungen allen Benutzern des PCs bei der ersten Anmeldung nachinstallieren. Nicht alle Verteil- und Konfigurationslösungen bieten eine solche "geteilte" Installation.

Eine Software-Verteilungslösung muss eine fehlerfreie Installation per Push (ohne Benutzereingriff) und per Pull (Benutzergesteuert) garantieren und darüber hinaus Abhängigkeiten berücksichtigen: Zum Beispiel muss Anwendung A vor Anwendung B installiert werden, oder auf der Festplatte steht nur begrenzter Platz zur Verfügung. Weitere Kriterien bei der Entscheidung für eine Lösung sind die Möglichkeit zur Verteilungssteuerung nach Kriterien wie PC, Nutzer oder Nutzergruppe sowie Optionen zur Verteilung und Installation von Hardware-, Drucker- und ODBC-Treibern. Darüber hinaus sollte die Unabhängigkeit von einem Netzwerkbetriebssystem sowie die Verteilung im LAN, WAN und per CD möglich sein. Über die Verteilvorgänge müssen Reports und Status-Meldungen eruierbar sein. Wichtig: Applikations-Jobs (Verteilungs-Pakete) müssen einfach erstellt und angepasst werden können.

Funktionen wie eine möglichst einfache Scriptsprache zur Installationssteuerung können die Automatisierung weiter verstärken und die Kosten zusätzlich senken: Damit können etwa NTFS-Rechte und Benutzerkonten beeinflusst werden oder INI-Dateien und Registry-Einträge verändert werden. Darüber hinaus bietet die Unterstützung von http und ftp als Verteilprotokolle Unabhängigkeit von Herstellern oder Topologien. Innerhalb der Empirum Suite ist der Configurator mit seinen Unterprogrammen für diese Aufgaben zuständig.

Die Wiederherstellung ist wichtiger Bestandteil einer Lösung, die den Anspruch erhebt, den gesamten Lebenszyklus eines PCs abdecken zu können. Defekte und Störungen, Arbeitsplatzwechsel und Umzüge oder auch die Migration des Betriebssystems beispielsweise von WindowsNT auf Windows2000 machen eine Reinstallation notwendig.

Eine bloße Kopplung einer automatisierten Installation mit der Software-Verteilung bedeutet noch nicht, einen PC so in den Ursprungszustand, wie ihn der Anwender gewohnt war, zurückversetzen zu können. Auch wenn die Wiederherstellung des Betriebssystems und der Anwendungen kein Problem darstellt, wird dem Anwender die zeitaufwendige Wiederherstellung der ihm vertrauten Arbeitsumgebung nicht abgenommen.

Eine Lösung für die PC-Installation und -Konfiguration muss also nicht nur die automatisierte Betriebssysteminstallation mit allen Einstellungen sowie aller vorgesehenen Anwendungen leisten. Auch eine Wiederherstellmöglichkeit aller persönlichen Einstellungen und Daten ist notwendig. Betriebssystem-Migrationen müssen letztlich "per Knopfdruck" möglich sein. Besonders hoch ist das Kosteneinsparungspotential für Unternehmen, wenn sie in diesem Bereich ihren Abteilungen Service Level Agreement-Verträge anbieten können.

Die Empirum Suite enthält mit Personal Backup ein Modul, das sich ausschließlich um die Sicherung und Wiederherstellung der lokalen Konfigurationen kümmert. Das können beispielsweise Bookmarks, Wallpaper oder Bottom-Leisten sein, aber auch Konfigurationsdateien von Anwendungen (Notes ID). In Kombination mit dem Installer zur Betriebssysteminstallation und dem Configurator zur Anwendungsinstallation wird somit ein "Total Recovery" ermöglicht. Dies funktioniert auch beim Übergang zu einem neuen Betriebssystem.

Letztlich müssen sich die vorgestellten Abläufe in einer einheitlichen Lösung verbinden lassen, um eine einheitliche Lösung mit zentraler Administrierbarkeit zu ergeben. Die Verknüpfungen werden entweder über eine zentrale Management-Oberfläche oder über Schnittstellen der Module zueinander erstellt. Darüber hinaus müssen eine konsistente und intuitive Bedienung sowie die Integrationsmöglichkeit beziehungsweise Interoperabilität zu anderen Lösungen gewährleistet sein.

Ein Rollen-Management bei der unternehmensweiten PC-Verwaltung gehört ebenfalls zu einer zentralen Administration: Die Zuordnung von Konfigurationsrollen zu den PCs, zum Beispiel im Hinblick auf Betriebssysteme inklusive ihrer Einstellungen, Anwendungen und Drucker, macht die Konfiguration mehrerer Hundert Rechner in wenigen Minuten möglich. Die PCs werden mittels der in der Konsole vorgehaltenen Hardware-Daten ausgewählt. Dabei müssen Informationen über die vor Ort befindliche Infrastruktur aus existierenden Netzwerkbetriebssystemen oder Managementlösungen (NDS, ADS, LDMS, Excel Listen oder LDAP) importierbar sein. Im Fall von Empirum PRO ist der Empirum Manager das verbindende Glied. Installer, Configurator und Personal Backup lassen sich auch als Einzelmodule betreiben. Der volle Funktionsumfang erschließt sich aber erst in Verbindung mit dem Manager (Rollen-Management).

Fazit

Es gibt sicherlich mehrere Lösungsansätze für Probleme beim PC-Management in Client-Server Umgebungen. Thin Clients haben in manchen Bereichen ihre Berechtigung. Die unternehmensweite PC-Verwaltung ist damit jedoch weniger realisierbar, da die Einschränkungen der Nutzer zu restriktiv sind. PC-Management-Lösungen andererseits können die Verfügbarkeit der zunehmend wichtiger werdenden elektronischen Daten erhöhen und zugleich die Kosten deutlich reduzieren. Auch wenn die Verwaltung der Client-Server Umgebungen immer komplexer wird, kann eine weitgehende Einschränkung der PC-Anwender keine Lösung sein.

Ein ganzheitlicher Ansatz wie das PC-Lifecyclemanagement deckt sämtliche Bereiche des PCs ab. Die Kosten für die zeitaufwendigen Aufgaben der Installation, des Betriebs, der Reinstallation und des Austauschs sind nur durch Automatisierung in den Griff zu bekommen. Da die Ansprüche der Fachabteilungen und Anwender stetig wachsen, führen Unternehmen immer häufiger Service Level ein. Diese müssen künftig auch bei einer gleichzeitigen Senkung der Kosten eingehalten werden können.

Horst Droege ist Product Marketing Manager der matrix42 AG -
Tel. 0049-6102/816-0
http://www.empirum.de
http://www.matrix42.de

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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