Es ist das erste SAN System, das vollständig auf Virtualisierung basiert und den Kunden erlaubt, auch in einer heterogenen Systemlandschaft einen einheitlichen Blick auf alle Speicherressourcen im SAN zu gewinnen. Erstmals können jetzt wichtige Vorteile im SAN Management erzielt werden, die zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.
Die virtuellen Techniken erleichtern die Administration des SANs, erhöhen die Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit und erlauben die Nutzung eines gemeinsamen Speicherpools von verschiedenen Servern mit jeweils eigenen Applikationen. Die bestehende IT-Infrastruktur wird ohne jede Änderung weitergenutzt.
Der SN6000 Storage Domain Manager wird im SAN zwischen den Serversystemen und den physikalischen Speichereinheiten positioniert. In Kombination mit der StorageTek Virtual Transport Manager Software (VTM), die integrierter Bestandteil der SN6000 Plattform ist, bietet die neue StorageTek Technologie Funktionalitäten, die über die üblichen Aufgaben einer Bandspeicherlösung hinausgehen: Die netzbasierte Virtualisierung der Speichersysteme direkt im SAN schafft einen bisher nie erreichten Grad an Offenheit. Anwender von verschiedenen Hosts mit unterschiedlicher Backup Software nutzen den gleichen Bandlaufwerks-Pool. Selbst der Zugriff auf Bandlaufwerke, für die manche Server keine Treibersoftware haben, wird ermöglicht. Die Speicherkonsolidierung sorgt für eine effektivere Auslastung der vorhandenen Ressourcen und zur Einsparung von Kosten.
Die zentrale Bündelung aller Administrationsaufgaben an einem Ort im SAN führt zu einem einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Management des Speichernetzwerks. Der große Vorteil der Virtualisierung besteht hierin, dass bei einer Erweiterung der Speicherumgebung keine zeitaufwendigen Konfigurationsänderungen oder Neustarts von Servern notwendig sind. Diese haben unter Vermeidung jeglicher Ausfallzeit den sofortigen Zugriff auf die neuen Speicherressourcen im SAN.
Die StorageTek SN6000 Storage Domain Manager Serie unterstützt heterogene Plattformen, so dass Unix und Windows NT basierte Speichereinheiten und Server in einem zentral gemanagten Netzwerk genutzt werden. Die Anschaffungs- und Administrationskosten sind auf Grund der Kombination zusammengefasster Ressourcen mit vereinfachtem Management besonders gering: Unternehmen müssen nur die Hälfte von dem investieren, was sie für ein konventionelles SAN zahlen müssten.
Ebene FO1 Stand 53
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8/2011
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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 