Das liegt aber nicht an der Glasfaser-Technologie, sondern vielmehr an fehlenden technischen Einrichtungen im Bereich Telefon und zu hohen Kosten der Komponenten im Bereich EDV und Bildübertragung.
Eine Entwicklung, die außerordentlich wirtschaftliche LWL-Netze im Bereich EDV ermöglicht, ist nun neu bei Highspeed-Cabling im Verkaufsprogramm. Das "Fiber to the Office-System" von Microsens. Hier werden Installationskomponenten eingesetzt, die zur Montage in Installationskanälen vorgesehen sind. Über jeweils zwei Glasfasern (vom zentralen Verteiler ausgehend) können am Arbeitsplatz bis zu acht 10-Base-T Endgeräte betrieben werden. Die hierbei verwendeten Kabelkanal-Installations-Hubs oder -Switches arbeiten über Multimode und Monomode Glasfasern und bei 850 und 1300nm Wellenlänge.
Die dadurch erzielten Vorteile sind zum Beispiel:
- Investitionsschutz am Arbeitsplatz durch Weiterverwendung von bestehendem Netzwerkequipment. (Anschlusskabel, Adapterkarten)
- Weniger Raumbedarf durch Wegfall von Unterverteilern. Zentralseitig, Anschluss an genormte FO-Schnittstellen oder an modulare Microsens Mediaconverter, Einschubsysteme 1HE und 3HE.
- Reduzierung der kostenintensiven aktiven Ports zentralseitig um den Faktor 3
In das 1HE Rack lassen sich drei Converter Einschübe horizontal montieren, (auch verschiedene Typen gemischt); in das 3HE Rack, zwölf Stück vertikal.
Für größere Netze, wo Converter gleicher Art eingesetzt werden, hat Microsens 19" Mehrportconverter im Programm (bis 24-fach 10 Base-T / FL. bis 12-fach 100 Base-TX / FX). Mit dem Fiber to the Office System kann man bei hoher Wirtschaftlichkeit schnelle LWL-Netze realisieren.
Highspeed Cabling zeigt auf der exponet weiters Amphenol Hochfrequenz-Steckerverbinder im Industrie-Standard; PatchView, ein Managementsystem für die physikalische Netzwerkschicht; sowie viele weitere Neuheiten rund um Kabel und Netzwerktechnologie.
Halle X Stand B12
http://www.highspeed-cabling.at




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8/2011
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 