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Netz & Telekom

Cubit IT Solutions

Linux revolutioniert Networking

Mit einem neuen multifunktionalen Linux-Server aus eigener Entwicklung und der Einführung von Cyclades-Netzwerkprodukten in Österreich verstärkt die Cubit IT Solutions den Siegeszug von Linux auch im Netzwerkbereich.

Florian Floderer

Der Vormarsch von Linux für Firmenapplikationen auf dem Unternehmensmarkt ist nicht mehr aufzuhalten. Laut IDC war das freie Betriebssystem mit 24% Zuwachs bei den Serverlizenzen das zweitpopulärste Serverbetriebssystem des Jahres 1999. Immerhin brachten es im gleichen Zeitraum alle Windows-Plattformen zusammengenommen auf nicht mehr als 36 % Zuwachsrate. Mit seinem Ursprung im Internet entwickelte Linux von Anfang an eine starke Netzwerkunterstützung, die der anderer kommerzieller Betriebssysteme überlegen ist. Verhältnismäßig schnell wies die Open-Source-basierte Software Merkmale, Sicherheit und Robustheit auf, die den Vergleich mit einem spezialisiertem Internetworking Betriebssystem nicht zu scheuen bräuchten. Installiert auf wohlfeiler Massen-Hardware ergeben Linux-Systeme eine überaus leistungsfähige Netzwerkplattform. Weltweit sind laut IDC bereits 24% des Servermarktes auf Linux festgelegt.

In Österreich hat sich die im Herbst 1999 gegründete Cubit IT Solutions auf Linux-Anwendungen für Betriebe spezialisiert und damit beachtliche Erfolge errungen. "Wir kommen aus der Unix-Ecke mit einem Fokus auf Linux und machen alles, was mit Unix/Linux zu tun hat", gibt sich Peter Paul Witta, technischer Leiter der Cubit, dienstbeflissen. Derzeit stammt rund ein Drittel des Umsatzes aus Linux-Services für Unternehmen, ein weiteres Drittel erzielt die junge Start-Up-Firma mit ihren Produkten aus eigener Entwicklung, z.B. sogenannte Server Appliances, wobei neuerdings integrierte Cyclade-Erzeugnisse für Connectivity sorgen. Die restlichen 30% des Umsatzes werden in Großprojekten erwirtschaftet, wo Hard- und Software, Netzwerk, Man Power sowie das gesamte Konzept aus einer Hand geliefert werden. In diesem Bereich kommen die hochverfügbaren Servercluster auf Linux-Basis für kommerzielle Anwendungen zum Einsatz. So konnte im abgelaufenen Jahr ein Telekom-Anbieter komplett mit Internet-Zugang für Tausende Anschlüsse ausgestattet werden. Vor allem im Transaktionsbereich sind die Web- und Datenbankcluster der dynamischen Linux-Experten hervorrangend performant und zuverlässig.

Knapp vor Jahreswechsel 2001 wurde der Distributionsvertrrag mit Cyclades, einem weltweit führenden Hersteller von Linux-Connectivity-Produkten in allen Größenordnungen, unterzeichnet. International als Renner gilt der Cyclades PC300 mit dem Beinamen "router killer". Ausgeführt als synchrones Board, das in einem beliebigen freien PCI-Slot eines Servers eingesetzt werden kann, stellt der PC300 WAN-Connectivity mit Point-to-Point Standleitungen oder switched Netzwerken (Frame Relay und X.25) her. Der PC300 ist kompatibel mit Linuxservern, die auf Standard-PC-Plattformen betrieben werden.

An Internet Service Provider und Großunternehmen wendet sich der PC400, der wie das kleinere Modell PC300 als Router einsetzbar ist und zusammen mit einem herkömmlichen PC als Einwählserver dienen kann. Ein PC400 versorgt dabei einen Primärmultiplex-ISDN-Anschluss. Vier bis sieben solcher Karten integriert in einen normalen Linux-PC funktionieren diesen zum wohlfeilen Einwählserver um. Bei kleineren ISPs erübrigen sich sogar eigene Einwählserver, wenn in die vorhandenen Server eine oder zwei Karten (für 60 Leitungen bzw. 600 - 1200 Kunden) eingesteckt werden.

"Bei unseren Server-Lösungen wie FireCube (die effiziente Firewall), Office-Cube (ein Samba Fileserver für optimale Windows-Integration), WebCube (der auch für den Betrieb großer Websites mit Tausenden von Pageviews pro Stunde ausreicht und Hochverfügbarkeitsoptionen bietet) sowie den CacheCube haben sich die integrierten Cyclades-Produkte sehr gut bewährt." Kurz vor der Markteinführung steht ein neuer, universeller Server, der alle erforderlichen Services in einem Gerät vereint und ebenfalls mit einer Cyclades Steckkarte ausgerüstet ist. Doch darüber will der Cubit-Manager erst in einigen Wochen nähere Details bekanntgeben. Das gesamte Angebotsspektrum der Cubit ist unter http://www.cubit.at einzusehen.

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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