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Lösungen

Erfolgreiches Projektmanagement stützt sich auf Visualisierung

Planspiele am Computer

Je weiter ein Unternehmen wächst, desto schwieriger wird es, die Unternehmensgestaltung transparent zu halten. Mit der Zergliederung in Abteilungen und Tochterunternehmen stellt sich die Frage nach einer klaren Strategie, wie Synergiepotenziale weiterhin genutzt und als Wettbewerbsvorteile im Markt ausgespielt werden können. Ein Pfeiler dieser Strategie ist ein durchdachtes Projektmanagement. Das Beispiel der Österreichischen Energie AG zeigt, wie man durch Visualisierung mit professioneller Grafiksoftware die Übersicht behält.

Dieter Raible

In großen Unternehmen erstrecken sich Projekte zumeist über mehrere interne Abteilungen und schließen auch externe Dienstleister ein: Die Projektleitung stellt ihr Team aus fachlich qualifizierten Mitarbeitern auf und verpflichtet für den Zeitraum des Projekts ausgelagerte Ressourcen.

Um nicht gleich beim ersten Schritt zu stolpern, muss eine gemeinsame Kommunikationsebene gefunden werden - im formellen und übertragungstechnischen Sinn: Auf welchem Weg werden Absprachen im Team getroffen, welche Informationen werden wie verbreitet?

Vor diesen Fragen stand auch die Energie AG Österreich. Der Infrastruktur-Konzern hat sich, ausgehend vom Kerngeschäft Energie, über Tochtergesellschaften und Beteiligungen auf die Bereiche Wärmeservice, Gas, Telekommunikation, Entsorgung sowie Wasser und Abwasser ausgedehnt. Abteilungsübergreifender Informationsaustausch, in erster Linie technische Dokumentationen mit CAD-Zeichnungen, steht hier auf der Tagesordnung. Der gesamte Konzern zählt rund 3.500 Mitarbeiter, die miteinander über ein Ethernet verbunden sind. Diese Prämissen diktierten die Nachfrage nach einem leistungsstarken Grafikprogramm, das sich über CAD hinaus vielseitig einsetzen lässt:

Angefangen vom Außendienstler, der Geschäftsdiagramme erstellt, über den Techniker, der technische Dokumentationen zeichnet bis hin zur Marketing-Abteilung, die ein neues Logo entwirft, sollten alle einheitlich bedient werden. Die Energie AG setzte sich zunächst mit hochspezialisierten Angeboten von namhaften Herstellern auseinander. Schließlich aber machte ein dritter Anbieter das Rennen: Micrografx überzeugte mit seinem Allround-Tool iGrafx Designer, das im Vergleich zu mehreren Teillösungen für einzelne Anforderungen preiswerter und weniger aufwendig bei der Implementierung ist. Das Zeichenprogramm lässt sich sowohl zur Erstellung technischer Skizzen, präziser CAD- und mechanischer Zeichnungen einsetzen als auch für alle erdenklichen Arten von Grafiken und Diagrammen. Dabei unterstützt es die gängigen Normen DIN, ISO und ANSI sowie die Industriestandards im Architektur- und Ingenieurbereich.

Umfangreiche Werkzeugpalette

Das in die Anwendung integrierte Bildbearbeitungsprogramm iGrafx Image liefert zudem eine umfangreiche Werkzeugpalette zum Bearbeiten von Fotos. Pluspunkte für den Einsatz in großen Unternehmen sammelt das Programm letztlich durch Zusatztools wie iGrafx Share, die den Austausch und die Verwaltung von Grafiken im Netzwerk vereinfachen.

Über 250 Lizenzen in Form einer Client-Server-Lösung gingen über den österreichischen Vertriebspartner soft-CONSULT Raible & Raible OEG an den Energie-Riesen. Bei der Installation auf der Windows-Plattform im konzerninternen Rechenzentrum in Linz spielte das Programm einen weiteren Joker aus: Die Implementierung wird durch das integrierte Programm iGrafx Deploy unterstützt. So installierte sich das Programm automatisch bei den 250 ausgewählten Clients im Netzwerk.

Zielorientiert wurde daraufhin jeder Nutzer an die Arbeit mit dem iGrafx Designer herangeführt: In einer zweitägigen Schulung bei soft CONSULT Raible & Raible OEG lernten die Mitarbeiter die für ihre Arbeit relevanten Features kennen - der Grundstein für reibungslose Kommunikation war somit gelegt.

Hohe Akzeptanz

Dabei stieß das neue Programm firmenweit auf hohe Akzeptanz, nicht zuletzt, weil Teile des Konzerns bereits mit der Vorgänger-Version Designer 3 gearbeitet hatten und bestehende Dateien mit Hilfe von 55 Import-/Exportfiltern in der neuen Anwendung weiterverarbeitet werden konnten.

"Besonders für den Bereich technische Dokumentation ist es wichtig, mit einem modernen Software-Tool umzugehen, auf das man sich langfristig verlassen kann", erläutert Gerald Hübsch, IT-Leiter der Energie AG, die Bedeutung der iGrafx-Lösung für das Unternehmen. "Nichts wäre kosten- und zeitaufwendiger, als bestehende Dateien neu erstellen zu müssen nur weil es keine aktuelle Software gibt, die mit Vorgängerversionen kompatibel ist."

Dabei denkt Hübsch auch an den Nachwuchs, der im eigenen Unternehmen heranwächst: "Wir setzen den iGrafx Designer vor allem in der Ausbildungsabteilung ein, um den Umgang mit technischen Plänen zu trainieren. Damit sich die Investitionen in die Ausbildung rechnen, ist ein zukunftsfähiges Programm unverzichtbar, so dass die Lehrlinge von heute auch noch viel später im Berufsleben von dem Gelernten profitieren."

Erste Arbeiten wie neue Landkarten über die Lage der 32 Wasser- und drei thermischen Kraftwerken oder aktualisierte Schaltpläne überzeugten die Energie AG, mit dem iGrafx-System den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, trotz kleiner Defizite, die etwa im Zusammenhang mit fehlenden Maßstäben bei Raumplänen bemängelt werden.

Johann Ablinger, zuständig für Informatik-Services Logistik, bekräftigt: "Das Programm beschleunigt die Arbeit und im selben Zug auch die Produktivität des Nutzers. Gleichzeitig ist das der Weg, um in einem Konzern unserer Größe die Kommunikation aufrechtzuhalten und zu verbessern: Zusammenhänge lassen sich einfacher visualisieren und verbreiten."

http://www.micrografx.com/austria

Dieter Raible ist Geschäftsführer der soft-consult Raible & Raible OEG.

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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