Das mögliche Szenario ist wenig erbauend - dem Energiehunger businesskritischer Anwendungen stehen die Unsicherheiten eines liberalisierten Strommarktes gegenüber. Bis jetzt waren die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung für den Kunden meist ein Einkauf aus einer Hand. Der Kunde erhielt seine Energie in einer geregelten Umgebung, vielleicht nicht zum besten Preis, dafür meistens in einem klar definierten Qualitätsstandard.
Mit der Liberalisierung hat der Kunde die Wahl, seine Energie zu unterschiedlichen Preisen von verschiedenen Quellen zu beziehen. Mit dieser paradigmatischen Wende jedoch, wird die Verantwortung für die Qualität der Energie vom Energieproduzenten zum Kunden verschoben.
Das vom Wettbewerb geprägte Geschäftsumfeld im Energiemarkt zwingt die Energieindustrie in jedem einzelnen Prozessschritt gewinnbringend zu produzieren. Bekannterweise wird dies dazu führen, dass einige Stromproduzenten unrentable Elektrizitätswerke schließen werden: eine regionale Stromverknappung wird die Folge sein.
"Strommangel wird nicht länger ein typisches Phänomen der Drittweltländer und aufstrebenden Märkte sein, sondern ein alltäglicher Zustand, auch in hoch industrialisierten Gebieten", prognostiziert Jürg P. Schwerzmann, Senior Vice President Corporate Marketing & Business Development IMV Holding Ltd.
USV mit "echter" Redundanz
Damit Unternehmen diese Unwägbarkeiten besser "abfedern" können, bringt IMV mit seiner LanPro-Familie hoch-redundant ausgelegte USV-Anlagen auf den Markt. Die IVM Option Redundant Parallel-Architektur (RPA) bietet einen hohen Zuverlässigkeitsgrad in einer echten Peer-to-Peer-Architektur. RPA ermöglicht das Entfernen und die Reintegration einer kompletten USV-Anlage, ohne Unterbrechung und ohne Bypassbetrieb der kritischen Last. Bei wachsender Leistungsanforderung ist das System modular erweiterbar. Zusatzkomponenten können ergänzt (oder entfernt) werden, wenn immer es erforderlich ist, ohne dass die Stromversorgung unterbrochen oder auf Bypass umgestellt wird.
RPA ermöglicht eine spannungsabhängige Lastverteilung mit sehr gutem dynamischen Verhalten. Diese natürliche Lastverteilung reduziert die aktiven Prozeduren zur Leistungsverteilung. Somit bewegt sich die RPA-Lastverteilung innerhalb weniger Amper, sogar unter extrem schwierigen Lastbedingungen.
"Ein "line interactives" oder "stand-by" Konzept als Unterstützung ist bei weitem nicht genügend. Für professionelle Anwendungen in der Telekom und bei Hochleistungsrechnern können nur "on-line" Systeme die bestmögliche Sicherheit bieten - die fast absolute Sicherheit jedoch, ist allein mit einer RPA Architektur zu erzielen", ist Bruno Reinhard, Senior Vice President EMEA Sales, IMV Holding Ltd, überzeugt.
Zeitgemäßes USV-Management
Die ein- und dreiphasigen LanPro Modelle von 3 bis 30kVA sind intelligente, für die zentralisierten Sicherung den Stromversorgung konzipierte Doppelwandler Hochleistungssysteme. Die IMV RPA (redundant Parallele Architektur) ermöglicht es entweder die Systemleistung durch parallelgeschaltete Einheiten zu vergrößern oder die Zuverlässigkeit durch zusätzliche redundante Einheiten zu erhöhen.
Mit der JAVA-basierenden Power Management Software "Jump" setzt auch hier IMV auf innovative Technologien. Jump nutzt eine einheitliche Programmiersprache, ist plattform-unabhängig und bietet eine grafische Oberfläche. Über einen Browser ist von überall aus dem Netz Zugriff auf die Management Software möglich.
Mit der Entwicklung und Einführung der LanPro Familie komplettiert IMV ihr USV Angebot von NetPro im unteren und SitePro im oberen Leistungssegment und bietet gemäß den Anforderungen des Marktes ein modernes und sicheres USV Konzept.




1/2012
8/2011
7/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 