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Thema: Manageware 2000

proALPHA

Portierung auf IBM AS/400 erfolgreich abgeschlossen

Die ERP-Lösung proALPHA wurde für den IBM-Mittelstandsrechner portiert.

Die proALPHA Software Austria wird in den nächsten Wochen offizieller IBM Business Partner für die AS/400- Plattform. Doch schon jetzt sind die ersten gemeinsamen Aktivitäten viel versprechend angelaufen.

Warum diese Portierung ?

"Der Markt des Mittelstandes lässt sich - grob gesehen - in zwei Gruppen unterteilen. Auf der einen Seite gibt es einen offenen Bereich, der von UNIX- und NT-Systemen dominiert wird, und auf der anderen Seite das proprietäre IBM AS/400 Marktsegment. Dieses Segment stellt allein in Österreich eine Größenordnung von rund 3.500 Kunden mit über 5.000 AS/400-Systemen dar. Durch die Portierung von proALPHA auf IBM AS/400 können wir mit unserer ERP-Gesamtlösung nun auch diesen Markt erfolgreich bearbeiten", begründet Andreas Spieß, Vertriebsleiter der proALPHA Software Austria GmbH, die eingeschlagene Strategie.

Die Portierung erfolgte im ersten Halbjahr 2000. Der Grundsatz, dass es für alle Plattformen nur einen Sourcecode geben darf, wurde bei dieser Umsetzung strikt eingehalten. Dies funktionierte nur deshalb so einfach und problemlos, da proALPHA auf dem Entwicklungs- und Datenbanksystem PROGRESS basiert und dieses seit Jahren die AS/400-Plattform sehr erfolgreich unterstützt.

Die proALPHA Software Austria fungiert für diese Plattform als Competence Center und verfügt über entsprechend ausgebildete AS/400-Spezialisten. Die Daten wurden bei dieser Konstellation direkt in der IBM DB2/400 gehalten, so dass diese auch von anderen Systemen genutzt werden können. So können beispielsweise ILE-RPG-Programme direkt auf proALPHA-Daten zugreifen und diese verarbeiten. Die proALPHA Programme laufen am PC unter einem 32bit-Windows-System (Win9x oder Windows 2000).

Die Oberfläche ist - da "nur" der Datenbankserver ausgetauscht wird - ident mit den bisher eingesetzten UNIX- und NT-Systemen. Da proALPHA eine mehrstufige Client-Server-Technologie mittels PROGRESS AppServer (Applicationserver) unterstützt, können viele Programmteile direkt auf dem Applicationserver - also auch auf der AS/400 - laufen und bewirken daher eine massive Performanceverbesserung bzw. eine große Reduktion der Netzwerkbelastung.

Stand 47

http://www.proalpha.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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