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E-World

IBM "WebSphere"

Technologieschub für das e-Business

Mit dem gewaltigen Aufwand von einer Milliarde Dollar ist IBM dabei, seine Software-Plattform "WebSphere" mit umfassenden Erweiterungen zu versehen.

Adolf Hochhaltinger

WebSphere wird in Zukunft die wesentliche Basis für Web-Anwendungen wie Supply Chain Management, Online-Shops und elektronische Marktplätze bilden und soll die Möglichkeiten des e-Business für Unternehmen jeder Größenordnung erschließen.

Das Spektrum der möglichen Anwendungen reicht von Startup-Anwendungen über komplexe Anwendungsintegration hin bis zu aufwendigen Geschäftsprozessen wie Supply Chain Management oder die Verarbeitung von extrem hohen Transaktionsraten im Web, wie sie typischerweise etwa bei elektronischen Marktplätzen im B2B-Bereich anfallen.

Eine leistungsfähige und skalierbare Middleware-Software wie eben IBM's Websphere zählt zu den wichtigsten technischen Voraussetzungen der kommerziellen Nutzung des Mediums Internet, sie fungiert als das wesentliche Bindeglied zwischen dem Betriebssystem und den Web-Anwendungen.

Zukunftsmarkt

Die Giga Information Group schätzt das Volumen für Web Applikationen für dieses Jahr auf etwa eineinhalb Milliarden und bis 2003 sogar auf rund neun Milliarden Dollar. Zudem schätzen die Analysten von Giga, dass IBM bis zum Ende dieses Jahres einen Marktanteil von etwa 24 % erreichen wird.

Dafür hat IBM bereits in den letzten beiden Jahren über eine Milliarde Dollar in die Bereiche Personalentwicklung und Marketing investiert, noch in diesem Jahr folgt eine weitere Milliarde und auch 2001 wird diese Investition in großem Ausmaß weitergeführt. So will IBM alleine in diesem Jahr noch weltweit mehr als tausend WebSphere-Spezialisten und Vertriebsprofis einstellen.

Weltweite Basis

Spezielle Marketing-Kampagnen für e-Business-Lösungen auf Basis der WebSphere-Plattform richten sich an die weltweit fünf Millionen Software-Entwickler.

Damit ist IBM WebSphere die branchenweit erste wirkliche Plattform für e-Business, wie auch Arne Burmann, IBMs Marketing Manager für Transformation und Integration Software, bestätigt: "WebSphere umfasst ein komplettes Software-Portfolio, das allen Anforderungen des e-Business gerecht wird. Die Anwender sind nicht gezwungen, selbst jedes einzelne Modul zu suchen und zu integrieren. Und sie müssen sich nicht darum sorgen, ob dann auch wirklich alles zusammen funktioniert. IBM kann weltweit mehr als 10.000 Kunden vorweisen, die WebSphere erfolgreich einsetzen".

Neue Software-Plattform

Diese neue Software-Plattform basiert auf dem IBM Application Framework für e-Business, das Kunden und Partner bei der schnellen Entwicklung ihres e-Business unterstützt. Diese Plattform gliedert sich in die drei Ebenen WebSphere Foundation, WebSphere Foundation Extensions und WebSphere Application Accelerator.

Zusammen mit den Anwendungen von IBM Partnern und IBM Kunden hilft dieses System Unternehmen jeder Art und Größe, ihre Geschäftsprozesse zusammenzuführen und sie auf das Web zu übertragen. Ist dies geschehen, sind Wachstum der Infrastruktur oder die schnelle Reaktion auf veränderte Marktbedingungen kein Problem mehr.

Die "WebSphere Foundation" basiert auf dem WebSphere Application Server Version 3.5 (in einer Standard, Advanced oder Enterprise Edition), sowie auf der Messaging Software IBM MQ-Series. Sie bietet alle wesentlichen Funktionen des e-Business wie zum Beispiel die Verwaltung von Transaktionsprozessen sowie die Integration von Backend-Daten und Backend-Anwendungsprogrammen ins Web. Die Beziehung zu Kunden, Lieferanten und Partnerunternehmen lassen sich dadurch völlig neu gestalten.

Der "WebSphere Application Server" verteilt, integriert und verwaltet Java-basierte Anwendungen und JavaBeans-Komponenten innerhalb der unternehmensweiten IT-Struktur. Anwender erhalten damit alle notwendigen Anwendungen für Transaction Management, Systemsicherheit, Clustering, Leistungssteigerung und erhöhte Systemverfügbarkeit.

Die "WebSphere Foundation Extensions" enthalten Dienstleistungen und Softwaretools, mit denen Unternehmen ihre vorhandenen Geschäftsprozesse in Richtung e-Business erweitern können. Sie tragen dazu bei, dass Anwendungsprogramme bei höchster Systemleistung und einfachstem System-Management mit größtmöglicher Schnelligkeit entwickelt werden können.

Neue Softwarepakete

Zu den neuen Softwarepaketen zählen unter anderem WebSphere Personalisazion und der WebSphere Portal Server. Damit und mit den integrierten Elementen WebSphere Transcoding Publisher, IBM Enterprise Information Portal und WebSphere Everyplace Suite können die Anwender neuartige personalisierte Web-Anwendungen erstellen. Diese sind beispielsweise in der Lage, auf individuelle Informations-Bedürfnisse von Kunden, Partnern oder Mitarbeiter direkt zu reagieren; die benötigten Informationen werden entsprechend recherchiert, gesammelt und übermittelt - und zwar an die verschiedenartigsten Endgeräte, vom PC über das Handy bis zum PDA.

http://www.ibm.at

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