Rüdiger Maier
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Die TITAN-Switches von BATM Der Titan T4 ermöglicht ein Layer 3 IP-Switching bei bis zu 240 Fast Ethernet- oder 32 Giga-Ports durchzuführen. Der Titan 6 erlaubt dank seiner einzigartigen Crossbar im Stack einen unterbrechungsfreien Datenstrom auf 256 Gbit-Ports mit der fortschrittlichen Layer-4-Steuerung. Die beiden Switches können sich auf jede beliebige Kombination von Kupfer- und Fiber Optic-Ports einstellen und Videosignale, Daten und Sprache übertragen. Die neueste Entwicklung, der Titan T8, ist ein gänzlich photonischer Switch auf der Basis des photonischen Crossbar-Chips, wodurch ein unterbrechungsfreier Datenfluß mit mehr als 1 Terabit möglich sein wird. |
"Das Büro in Wien haben wir Anfang Juli eröffnet und wir werden hier Training für unsere Partner anbieten", unterstreicht Dr. Zvi Marom, CEO von BATM anlässlich der Firmenpräsentation in Wien. Man sei gerade in Diskussion mit drei großen Partnern, und wolle mit Hilfe der Partner flächendeckend in Österreich vertreten sein. "Wir haben derzeit etwa 10 Partner in Österreich, und wir wollen weitere gewinnen. Dafür ist allerdings eine genaue Auswahl besonders wichtig, damit die Zusammenarbeit dann auch funktioniert". Derzeit beträgt der Umsatz hierzulande etwa 14 Mio. ATS. Auch BATM sieht den Wiener Standort, wie viele andere, als Tor zum Osten: "Wir werden von hier aus, aber auch von Deutschland, die Ostmärkte bearbeiten, wo wir ein großes Potential orten", so Marom.
Das Unternehmen hat derzeit insgesamt etwa 450 Mitarbeiter, kann ca. 30% des Umsatzes als Gewinn verbuchen und investiert zwei Drittel davon wieder in die Forschung und Entwicklung (F&E). "Wir haben vorwiegend gut ausgebildete Ingenieure als Mitarbeiter und kooperieren unter anderem sehr eng mit dem Forschungszentrum CERN in Genf. Natürlich möchten wir auch mit österreichischen Universitäten zusammenarbeiten, denn es ist immer mehr physikalische Forschung für unsere High-Tech-Produkte notwendig", unterstreicht Marom die Wichtigkeit von F&E für das Unternehmen. Es ist also kein Zufall, dass etwa IBM keine eigene Netzwerk-Abteilung mehr habe und nun auf die BATM-Produkte vertraue. Weiter strategische Partner sind Sun, Samsung oder Nokia: "Wir werden dieses Netz an strategischen Partnern kontinuierlich weiter ausbauen", erläutert Marom.
Obwohl es nicht die Philosophie des Unternehmens sei, auf die Konkurrenz zu schauen und sich davon leiten zu lassen, sei man sich schon des Konkurrenzumfeldes bewusst: "Alle wollen jetzt die von 3Com aufgegebenen Positionen besetzen. Für uns ist es jedenfalls strategisch wichtig, in jedem Markt schnell auf über 10% Marktanteil zu kommen", erläutert Marom die Unternehmensstrategie. Um diese Ziele zu erreichen, müsse man sich ganz darauf einstellen, was die Kunden brauchen: "Unser Geschäft ist der Massentransport von Daten quer über die Welt am besten und schnellsten Weg", definiert der CEO. Daß momentan die traditionellen LAN- und WAN-Strukturen bereits zerbrechen, da sie nicht mehr genug Leistungsfähigkeit bieten, sei in den USA bereits klar zu sehen: "Für die Daten in der IP-Welt gibt es heute keine genauen Abgrenzungen mehr, alles wird immer offener und schneller." Besonders interessante Geschäftsfelder seien Telekom-Unternehmen, aber auch Service Provider und nicht zuletzt der Energiemarkt: "Gerade im Elektrizitätsmarkt wird der Umstieg vom Stromtransport zum Datentransport besonders schwierig, da hier ganz verschiedene Märkte mit sehr unterschiedlichen Ansprüchen aufeinandertreffen", so Marom."Österreich ist ein stark überrreguliertes Land und es bedarf wohl einiger Initiative der österreichischen Unternehmen, um hier eine stärkere Öffnung zu erreichen".
Die Präsentation von BATM erfolgte unter aktiver Unterstützung der kürzlich gegründeten österreichisch-israelischen Handelskammer (AICC). "Die AICC will alle Informationen anbieten, um Kooperationen, Geschäfte aber auch Forschung und Entwicklung zwischen Österreich und Israel anbahnen und umsetzen", formuliert AICC-Präsidiumsmitglied David Ungar-Klein die Strategie. "Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern hat im Vorjahr die Drei-Mrd.-Schilling-Grenze überschritten, und wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dies weiter zu steigern", blickt AICC-Generalsekretär Ronny Ungar-Klein in eine arbeitsreiche Zukunft.




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8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 