Die Eckdaten des Unternehmens stehen für viele vergleichbare heimische Unternehmen: 1920 gegründet, 210 Mitarbeiter, 300 Millionen Umsatz, das Management in Händen der dritten Generation.
Die Produkte, Schalt- und Steuergeräte, gehen zu zwei Dritteln in den Export. Mit hochspezialisierten Nischenprodukten ist man auch international erfolgreich unterwegs.
Als EDV-Partner hat sich Benedikt&Jäger vor einigen Jahren Data Systems Austria mit ihrer Industrie-Gesamtlösung JET I/OPEN ins Boot geholt. Mit einer Compaq Alpha 4100 wird auf rund 70 Arbeitsplätzen die gesamte Warenwirtschaft und Produktion, sowie das kaufmännische Rechnungswesen abgewickelt.
Maßnahmen für das nächste Jahrtausend
Um sich in Zeiten gesteigerter Anforderungen und härter werdendem Mitbewerb behaupten zu können, wurden tiefgreifende Maßnahmen gesetzt.
Im Februar ´99 übersiedelte Benedikt&Jäger nach einer Bauzeit von nur sieben Monaten aus den beengten und veralteten Produktionsräumlichkeiten im 6. Wiener Gemeindebezirk in hochmoderne großzügig dimensionierte Produktionshallen jenseits der Donau. Die Entscheidung, weiterhin in Österreich zu produzieren, anstatt ins billigere Ausland zu gehen wurde sehr bewußt getroffen. "Bei unserem Entschluß hatten wir vor allem zwei Ziele im Auge: maximale Qualität bei verkürzten Lieferzeiten", erläutert Max Benedict, kaufmännischer Geschäftsführer im Familienbetrieb. "Sensible Prozesse, wie die 100%ige Endprüfung von jedem Gerät, sowie knowhowintensive Bereiche, wie die gesamte Sonderserienfertigung kann man nicht so einfach verlagern."
Minimierte Lieferzeiten durch neues Hochregallager
Wesentlicher Faktor zur drastischen Reduktion der Lieferzeiten um 35%, war neben Produktionsstandort und optimierten Produktionsabläufen, die Neuorganisation des Lagers durch Einführung eines Hochregallagers mit automatischem Regalbedienungssystem der Firma TGW. Gemanagt wird das System von der Industrielösung JET I/OPEN von Data Systems Austria, das bereits für den gesamten PPS-Bereich im Einsatz ist. Die Integration der bestehenden Software-Lösung mit dem TGW-System ging ohne Reibungsverluste über die Bühne.
Für das neue Hochregallager wurden im JET I/OPEN eigene Systemlagerbereiche definiert. Die Kommunikation zwischen den Systemen erfolgt in beide Richtungen, wobei die Ansteuerung aller geplanten Lagerbewegungen immer aus JET I/OPEN angestoßen wird. Die im Hintergrund laufende Schnittstelle leitet einerseits die Bewegungen sofort an das TGW-System weiter und empfängt andererseits die Quittierungssätze sowie ungeplante Bewegungen, die daraufhin im JET I/OPEN gebucht werden.
Wie Max Benedict dazu erläutert, machte es die Zusammenarbeit mit professionellen Partner möglich, "die Schwierigkeiten im Vorfeld zu erkennen und zu beheben, sodaß die Zusammenführung planmäßig verlief."
Partnerschaft mit Data Systems Austria hat sich bewährt
Bei Benedikt&Jäger stellt man dem Softwarepartner ein gutes Zeugnis aus: "JET I/OPEN hat in unseren Augen eine schwierige Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Unsere zum Teil tiefgreifenden organisatorischen Änderungen wurden dank der Flexibilität der Softwarelösung und dem Einsatz des Industrie-Teams der Data Systems Austria von der EDV voll mitgetragen."o
Data Systems Austria
Tel. 01/60504-0
http://www.datasystems.at/




1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 