1-6-2017 Gedruckt am 27-06-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17294

Entwicklungen in Stunden und Tagen

Accenture eröffnet Future Camp

"Wir bringen das Silicon Valley nach Wien", sagt Michael Zettel, Accenture Österreich-Chef. Was er damit meint? Einen Raum für digitale Innovation, Design Thinking und zukunftsweisende Geschäftsmodelle – ein Future Camp.

Rudolf Felser

Future Camp in Wien (Bild: Accenture)

Accenture hat im historischen Ambiente des Wiener Börseviertels ein Future Camp eröffnet und will damit einen neuen Raum für digitale Innovation, Design Thinking und zukunftsweisende Geschäftsmodelle schaffen. "Wir bringen das Silicon Valley nach Wien und setzen digitale Innovation mit unseren österreichischen Kunden um. Dabei schaffen wir konkrete Anwendungsfälle für Digitalisierung", erklärt Michael Zettel, Country Managing Director von Accenture Österreich.
 
"Wir wollen unseren Kunden und Partnern die Expertise und die Werkzeuge bieten, um neue Ideen zu entwickeln und unmittelbar zu testen. Das machen wir in einem Netzwerk mit Kunden, Startups und unseren weltweiten Technology Labs", beschreibt Zettel die Hintergründe. Innovationsmethoden wie Design Thinking bilden dabei die Grundlage. Mit Design Thinking sollen alte Muster durchbrochen und Denkstrukturen grundlegend erneuert werden. Jede Aufgabenstellung wird nutzerzentriert betrachtet, Konzepte werden in hoher Geschwindigkeit entworfen, Prototypen gebaut, getestet und optimiert.
 

Von der Idee zum Prototyp

Im Future Camp entstehen nicht nur neue Ideen und Konzepte, sondern dank Rapid Prototyping und den Accenture-Experten können digitale Prototypen binnen kürzester Zeit Vorort entwickelt werden. "Das Future Camp ist ein Raum, in dem gemeinsam mit unseren Kunden digitale Innovation erlebbar machen. Wir werden an zukunftsweisenden Geschäftsmodellen von morgen arbeiten und diese mit neuen Technologien unterfüttern – ein weiteres wichtiges Feld ist das schnelle Erstellen von Prototypen (Rapid Prototyping), um erste Ideen zu veranschaulichen und zu testen", kündigte Zettel bereits im März in einem Interview mit monitor.at an.
 
Die Entwicklungen sollen in Stunden und Tagen statt in Wochen und Monaten stattfinden, so der Accenture-Österreich-Chef. Neue digitale Anwendungen wie Virtual Reality oder Artificial Intelligence werden so erlebbar. Diese neuen Technologien unterstützen im Kreativprozess und beim Prototyping. In der technischen Umsetzung kommen Cloud-Technologien und Plattformen, Rapid Application-Development-Methoden, intelligente Automatisierung, Software-Frameworks und Plug-and-Play sowie auf Microservices basierende Architekturen zum Einsatz. "Mit dem Future Camp machen wir unsere Kunden zu digitalen Champions, leben Innovation vor und schaffen gleichzeitig unmittelbar über 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze in den nächsten zwei Jahren in Österreich", so Zettel abschließend.