19-4-2017 Gedruckt am 27-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17223

Client Management – Villach setzt baramundi ein

Den Blick aufs Wesentliche richten

Seit Jahren setzt die Stadt Villach zur Verwaltung ihrer Clients Software von baramundi ein. Nun entschied man sich auch für die Mobile-Device-Management-Lösung des Anbieters. Andere Lösungen waren "zu starr, zu groß, zu unflexibel".

(Bild: CC0 Public Domain - pixabay.com)

Als siebtgrößte Stadt Österreichs stellt Villach mit seinen über 61.000 Bürgern ein wichtiges Zentrum für den Süden Österreichs dar. Darüber hinaus ist die Stadt mit ihrem reichhaltigen kulturellen Erbe mit über 3.200 ansässigen Unternehmen ein florierender Wirtschaftsstandort. Für die kommunalen Belange der Stadt setzen sich derzeit ca. 900 Mitarbeiter ein – und dies ganz bürgernah an insgesamt über 40 Standorten. Damit ist die nach Klagenfurt am Wörthersee zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Kärnten sehr service-orientiert aufgestellt: Angefangen bei den klassischen Verwaltungsarbeiten über die Instandhaltung von Grünflächen und Denkmälern im Stadtgebiet bis hin zum Bibliothekswesen oder der Sicherung der Trinkwasserqualität – die Mitarbeiter der Stadt können ihren vielfältigen Aufgaben unmittelbar vor Ort nachgehen. Dem IT-Team bereitet genau diese dezentrale Aufstellung jedoch immer wieder Kopfzerbrechen. Bedeutet eine hohe Anzahl an kleinen Standorten doch für den IT-Support, dass automatisierte Lösungen zwar unerlässlich sind, große Lösungen von der Stange vielfach aber nicht ausreichend an die Bedürfnisse angepasst werden können. 
 

Maßgeschneidert und flexibel 

Seit 2013 setzt die Stadt Villach zur Verwaltung ihrer insgesamt 570 Clients die Client-Management-Software von baramundi ein. Um dem wachsenden Gerätefuhrpark von mittlerweile 110 mobilen Geräten gerecht zu werden, entschied man sich im zweiten Schritt auch für die entsprechende Mobile-Device-Management-Lösung des deutschen Anbieters mit Hauptsitz im Augsburg. 
 
Zu starr, zu groß, zu unflexibel – so beschied das IT-Team um Manfred Wundara, Abteilungsleiter Informations- und Kommunikationstechnologien der Stadtverwaltung Villach, den Einsatz marktgängiger Client-Management-Produkte namhafter Hersteller im eigenen Haus. Manfred Wundara führt aus: "Unsere Infrastruktur ist heterogen – viele kleine Standorte mit teils jeweils nur einigen wenigen PCs, die Server stehen dagegen gesammelt in der Zentrale. Entsprechend suchten wir eine Lösung, die zwar Performance-stark und schnell ist, gleichzeitig aber auch unserem ganz individuellen Anforderungsprofil gerecht wird." Zu diesem individuellen Profil zählt unter anderem auch die Tatsache, dass die einzelnen Standorte unterschiedliche Anbindungen – von LWL bis zum VPN-Tunnel – aufweisen.
 

Die Evaluierung

Bei der Suche nach einem neuen Anbieter zur Ablösung der bestehenden Microsoft-Software evaluierte die Stadt Villach verschiedene Angebote und wurde bei der baramundi software AG fündig. Die baramundi Management Suite managt Netzwerke ab hundert bis hin zu mehreren 10.000 Clients. Réné Fischer, Mitarbeiter des IT-Teams der Stadt Villach, bringt es auf den Punkt: "Das modulare Konzept dieses Spezialanbieters überzeugte uns und das Beste ist, dass die Software sich auch im tatsächlichen Einsatz vollauf bewährt: Die Client-Management-Lösung von baramundi ist angesichts unserer Größe exakt das richtige Werkzeug."
 

Automatisierung ersetzt manuellen Aufwand

Das IT-Team der Stadt Villach konnte nach einer kurzen Vorbereitungszeit in Form eines dreitägigen Workshops die Software direkt einsetzen und deckt damit heute den kompletten Lifecycle seiner Windows-Clients ab  – angefangen bei der automatisierten Erstinstallation und Inventarisierung über Wartung und Pflege bis zum Ausscheiden der Geräte. Die modular aufgebaute Client-Management-Suite übernimmt eine Menge an Routinejobs, die im Vorfeld manuell erledigt werden mussten. Zu den Aufgaben, die nun automatisiert ablaufen können, zählen die Installation von Software und Betriebssystemen, die Inventarisierung der Ausstattung oder auch die Sicherung von Daten. Auf dieser Basis behält das Team der Stadt Villach auch bei komplexeren Konfigurationen den Überblick und kennt stets den aktuellen Status jedes einzelnen Geräts sowie jedes einzelnen baramundi-Jobs. Die Software zeigt an, welcher Client gerade welche Software installiert, ob die Installationen funktionieren oder auch, welche Applikationen noch installiert werden müssen. Ebenfalls nützlich: Die automatische Fehleranzeige gibt direkt den jeweiligen Grund mit an, und einmal abgespeicherte Abläufe und Konfigurationen können ganz bequem immer wieder verwendet werden. 
 
Manfred Wundara ist sich sicher: "Ohne baramundi könnten wir unsere Client-Management- Aufgaben ganz sicher nicht bewältigen. Das Tool hilft uns tagtäglich dabei, Aufwand zu sparen und entlastet uns von der Vielzahl an Routineaufgaben, die wir – nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer technologischen und personellen Aufstellung – derzeit ansonsten nicht realisieren könnten." 
 

Mobile-Device-Management

Auch für die Verwaltung seiner mobilen Endgeräte, die naturgemäß ganz besondere Sicherheits-anforderungen mit sich bringen, setzt die Stadt Villach mittlerweile auf baramundi. Seit 2014 managt das IT-Team alle mobilen Geräte mit baramundi Mobile Devices. Derzeit handelt es sich dabei um insgesamt 110 Apple- und Android-Geräte. Die mobilen Geräte sind damit nun Teil des standardisierten Client-Managements. Wundara erklärt: "Das Inventarisieren der mobilen Geräte klappt dank baramundi reibungslos und schnell – das war uns besonders wichtig." Als erheblicher Vorteil im Tagesgeschäft erwies sich an dieser Stelle das integrative Konzept der baramundi Management Suite. Das IT-Team der Stadt Villach war durch den täglichen Umgang mit dem Client-Management-Tool bereits bestens mit der grundsätzlichen Funktionsweise der baramundi-Software vertraut. So konnte das neue Modul ebenfalls nach kürzester Einarbeitungszeit eingesetzt werden. 
 
Also alles rundum gut? Manfred Wundara schränkt ein: "Einzig unser Netzwerk stellt uns hier teils noch ein Stolperbein: Bislang können wir neue Software vor dem geplanten Rollout noch nicht an allen Standort zwischenspeichern, um sie dann bequem vor Ort herunterzuladen – so könnten wir noch mehr Zeit sparen, doch unser Netzwerk spielt da nicht mit. baramundi zeigt sich jedoch besonders kooperativ und entwickelt Lösungen, die an unsere schwierigen Gegebenheiten angepasst sind. Der Support an dieser Stelle ist einzigartig!"
 
Auch für die Zukunft setzt das Team auf die Automatisierungsmöglichkeiten der Software: Die Umstellung auf Office 2016 steht an und auch diese Umstellung soll wieder möglichst "geräuschlos" und unkompliziert über die Bühne gehen – zeitgleich an allen Standorten. "Wir setzen dabei voll auf baramundi", betont Réné Fischer.