11-4-2017 Gedruckt am 27-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17207

Gastkommentar – Gerhard Raffling, Commvault

Warum IT-Trainings ganz oben auf der Agenda von CIOs und CEOS stehen sollten

Um Zielvorgaben zu erfüllen, setzen Unternehmen häufig eher auf Investitionen im Bereich neuer Hardware und Software, als auf den Ausbau der Kenntnisse und Fähigkeiten des eigenen IT-Personals.

Gerhard Raffling ist Regional Director für Central Eastern Europe bei Commvault. (Bild: Jana Krippel)

Die Herausforderungen, vor denen IT-Verantwortliche stehen, werden immer komplexer: Bestehende Produkte sollen weiterentwickelt, Services innovativer und Informationen müssen immer schneller zur Verfügung gestellt werden. Um diese Zielvorgaben zu erfüllen, setzen Unternehmen häufig eher auf Investitionen im Bereich neuer Hardware- und Software-Infrastrukturen, als auf den Ausbau der Kenntnisse und Fähigkeiten des eigenen IT-Personals. Doch können neue IT-Infrastrukturen Business-Abläufe tatsächlich verbessern, wenn die Mitarbeiter nicht ausreichend im Umgang mit diesen geschult worden sind? Unternehmen, die zu einseitig investieren und das Training ihrer Mitarbeiter vernachlässigen, gehen das Risiko ein, dass sie nach der Implementierung nicht das volle Potenzial der neuen Lösungen ausnutzen. Dazu kommt das Risiko, das durch nicht fachgerechten Einsatz der Lösung entstehen kann. 
 
Die branchenübergreifende Digitalisierung und massive gesetzliche Änderungen wie beispielsweise das Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung im Mai 2018 verschärfen die Situation zusätzlich. Hochqualifiziertes IT-Personal entwickelt sich immer mehr zum essenziellen Unternehmens-Asset, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. 
 
CEOs und CIOs müssen rasch umdenken und fachspezifische IT-Trainings als eine Art Versicherung betrachten: Qualifiziertes IT-Personal stellt sicher, dass die volle Funktionalität und alle Vorteile einer neuen Lösung auch tatsächlich genutzt werden und reduzieren das Risiko einer infrastrukturellen Fehlinvestition nachhaltig. 
 
IT-Abteilungen, die auf Remote-Schulungen bislang aufgrund von knappen personellen Verfügbarkeiten verzichtet haben, sollten das vielfältige Angebot an E-Training-Lösungen nutzen. Diese sind kostengünstig, können mehrfach verwendet werden und lassen sich im Anschluss mit dem gesamten Team teilen. So können Trainings-Sessions leicht geplant und umgesetzt werden, ohne dass dabei zusätzliche Reisekosten oder mehrtägige Mitarbeiter-Abwesenheiten ins Gewicht fallen.
 
Gerhard Raffling ist Regional Director für Central Eastern Europe bei Commvault.