7-4-2017 Gedruckt am 27-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17204

M2M/IOT Forum CEE

"Lasst uns anfangen, etwas zu tun"

In der zweiten Feststiege des Wiener Rathauses fand am 27. Und 28.3.2017 das fünfte M2M/IOT Forum CEE statt. Die altehrwürdigen Hallen waren gefüllt mit moderner Technologie und interessierten Besuchern.

Rudolf Felser

Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien, beim M2M/IOT Forum CEE (Bild: Michael Jeuter)

Über fünfzig Experten und mehr als 400 Teilnehmer aus 20 Ländern diskutierten beim M2M/IoT Forum CEE des Veranstalters SUCCUS Wirtschaftsforen im Wiener Rathaus. Neue Businessmodelle, neue Märkte in Asien und nicht zuletzt Security gehörten zu den wichtigsten Themen des Forums. Ziel der Veranstaltung war Unternehmen unter dem Motto "Sharing is the new Owning" besser zu vernetzten und zu zeigen, warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich noch stärker mit IoT, Blockchain und künstlicher Intelligenz auseinander zu setzen.
 
Die Eröffnungsrede hielt Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien. "Wien ist nicht nur eine historische Stadt, sondern auch eine digital City", so Huemer. Dabei führte sie unter anderem die Initiative Smart City Vienna und das Beispiel der Seestadt Aspern ins Feld. "2017 wird IoT eines der wichtigsten Themen der Digitalen Agenda für Wien", so Huemer.
 
Jeremy Cowan vom Magazin IoT Now sprach im Anschluss über IoT-Trends. "Es ist nicht nur Technologie allein, die darüber entscheidet ob Drohnen um uns herumbrummen und Lieferungen ausführen. Wäre es nur Technologie, wäre es schon so weit. Aber Businessmodelle und Gesetzgeber können mit der Technologie nicht schritthalten", kam er auf einen wichtigen Punkt zu sprechen.
 
Bei einer Podiumsdiskussion forderte Maria Zesch, CCO des Mobilfunker T-Mobile Austria – der bei der Veranstaltung besonders den Übertragungsstandard Narrowband IoT ins Rampenlicht stellte – zu mehr Bewegung und Initaitive auf: "Es gibt so viele aufregende Ideen. Lasst uns anfangen, etwas zu tun, statt in einem Jahr wieder zusammenzukommen und darüber zu reden, was wir hätten tun können."