2-3-2017 Gedruckt am 25-03-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17148

Renommierte Gastredner und ihre Themenschwerpunkte

Countdown zur MIT Europe Conference 2017 läuft

In knapp 30 Tagen referieren hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und Spitzenforschung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Wien. Von 29. bis 30 März 2017 lädt die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA zur internationalen Technologiekonferenz in die Wirtschaftskammer Österreich ein.

Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft und Spitzenforschung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Wien. (Bild: MIT)

 Technologischer Wandel erfordert von Unternehmen radikales Umdenken: Innovation muss verstanden werden und aktiv in der Unternehmenspolitik gelebt werden. Auf der diesjährigen MIT Europe Conference präsentieren die US-Forscher Ideen, die Geschäftsstrategien revolutionieren können.
 

Sensorunterstützte Erhöhung der Datensicherheit

Steve Leeb vom Laboratory for Electromagnetic and Electronic Systems am MIT erklärt, wie "Wireless Sensors" Industrie und Haushalte bei der Ressourcenoptimierung und Kosteneinsparung unterstützen können. Gemeinsam mit seinen Laborpartnern ist er maßgeblich an der Entwicklung einer Software beteiligt, die den Stromverbrauch von einzelnen Geräten präzise messen und vergleichen kann. Im Gegensatz zu anderen Programmen auf dem Markt legt die MIT Software ein besonderes Augenmerk auf Datenschutz und erfordert lediglich das Anbringen eines briefmarkengroßen drahtlosen Sensors.
 

Virtueller Zwilling

Donna Rhodes, Direktorin der MIT Systems Engineering Advancement Initiative, beschäftigt sich mit "Digital Twins": Virtuellen Abbildern von Produkten, mit deren Hilfe die Industrie Zeit und Kosten einsparen kann. Wer eine Maschine plant, entwickelt parallel ein virtuelles Abbild. Realer und digitaler Zwilling tauschen Statusdaten aus, die Sensoren permanent erfassen. Produktfehler können so in der Entwicklungsphase früher erkannt werden und Unternehmen können ihre Anlagen und Bauteile selbst nach der Auslieferung kontrollieren. Statt teurer Prototypen und langwieriger Versuchsketten lassen sich mit Digital Twins unterschiedliche Szenarien innerhalb kürzester Zeit durchspielen und Lösungsstrategien sowie Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln und umsetzen.
 

Städteplanung 4.0

Carlo Ratti, Direktor des Senseable City Lab am MIT, setzt sich kritisch mit nachhaltiger Urbanisierung durch Informations- und Kommunikationstechnologien auseinander. Er erklärt, welche Auswirkungen digitale Technologien auf den städtischen Raum haben können. Die Art und Weise, wie Städte funktionieren, hat sich radikal verändert. Dasselbe gilt auch für Instrumente, mit denen Städte geschaffen werden. Echtzeitinformationen über die Vorgänge in einer smarten Stadt ermöglichen es, bessere Entscheidungen zu treffen und die Ressourcen optimal einzuteilen.
 
Neben diesen drei Experten werden auf der MIT Europe Conference in Wien weitere namhafte Vortragende vom MIT wie etwa John Hart, Michael Benjamin und Federico Casalegno ihr Wissen vermitteln.
 
Die Konferenz findet im Rahmen der Exportoffensive "Go-International" statt, einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.
 
Weitere Themen auf der MIT Europe Conference 2017 sind unter anderem:
  • 3D Printing
  • Autonomes (Unter-)Wasserfahren
  • Kundenverhalten im digitalen Zeitalter
 
WKO-Mitglieder bezahlen für die Teilnahme 200 Euro (exkl. USt.), für Nicht-Mitglieder werden 400 Euro (exkl. USt.) fällig.