25-1-2017 Gedruckt am 25-03-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17102

Rudi Richter löst Klaus Sickinger bei SAP ab

Neuer Chef bei SAP Österreich

Klaus Sickinger zeichnet nach vier Jahren als Österreich-Chef jetzt als COO für die Region CEE bei SAP verantwortlich. Sein Nachfolger heißt Rudi Richter. Der studierte Wirtschaftsinformatiker ist seit 11 Jahren im Unternehmen.

Rudolf Felser

Klaus Sickinger (li.) wurde zu Höherem berufen, neuer Österreich-Chef von SAP ist seit Januar Rudi Richter (re.). (Bild: SAP/Montage)

Es lässt sich eine gewisse Regelmäßigkeit erkennen: Alle vier Jahre machen die Österreich-Chefs von SAP einen internationalen Karrieresprung. Nach vier Jahren als Geschäftsführer der SAP Österreich übergab Andreas Muther seinen Posten 2013 an Klaus Sickinger, um als Leiter des Bereichs Ecosystem & Channels MEE (Middle and Eastern Europe) den Ausbau des SAP-Partnernetzes voranzutreiben. Mittlerweile ist Muther als SVP Sales der Digital Enterprise Platform Group für die Region MEE tätig. Sein Nachfolger Klaus Sickinger wurde nun ebenfalls zu Höherem berufen: Er ist in seiner neuen Rolle nun als Chief Operations Officer (COO) für die Region CEE (Central and Eastern Europe) verantwortlich.
 
Seit 1. Januar ist jetzt Rudi Richter als Geschäftsführer der SAP Österreich GmbH für das operative Geschäft in Österreich inklusive Vertrieb, Services und Support sowie für die strategische Planung und Ausrichtung der SAP Österreich zuständig.
 
Er hat einen Abschluss in Wirtschaftsinformatik der Universität Wien und bringt mehr als 11 Jahre Führungserfahrung in unterschiedlichen Rollen im Konzern mit, zuletzt als Senior Vice President Sales Customer Engagement and Commerce bei SAP hybris in München und war mit seinen Team erfolgreich für die Region EMEA tätig. Davor leitete er den Sales Bereich für Nachhaltige Lösungen bzw. war er für Schlüsselbranchen und Kunden aus dem Öffentlichen Sektor, Finanzbereich oder Handel verantwortlich, was ihn unter anderem auch nach Singapur führte. Bevor er zu SAP kam, arbeitete er mehr als zehn Jahre beim Technologiekonzern HP in verschiedenen internationalen Rollen, unter anderem in Ägypten, Palästina, Kasachstan oder der Ukraine. Aber auch Philips zählte zu seinen anfänglichen Arbeitgebern.
 
Wenn sich das Muster wiederholt, dann wird man sich also 2021 an ein neues Gesicht an der Spitze von SAP Österreich gewöhnen müssen. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.