11-1-2017 Gedruckt am 24-03-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17080

PVA nutzt Onlinezustelldienst Postserver

Österreichische Pensionsversicherung schickt digitale Post

Nach den österreichischen Behörden und Sozialversicherungsträgern setzt auch die Pensionsversicherung auf die E-Zustellung mit dem heimischen Onlinezustelldienst Postserver. Die Pensionsversicherung erwartet sich durch die Einführung des digitalen Briefverkehrs eine wesentliche Kosteneinsparung und Erleichterung in der Bearbeitung der Versicherten-Akten.

Rudolf Felser

PVA (Bild:Postserver)

 Die E-Zustellung will alle Vorteile des klassischen Briefs ins Internet übertragen und so einen vertraulichen und verlässlichen Schriftverkehr auf digitalem Weg ermöglichen. Schon einige heimische Organisationen und Unternehmen setzen auf diesen Weg. So wickelt etwa der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger seit Jahren das Heilmittelverfahren mit elektronischen Zustellungen ab. Seit 2016 wird die E-Zustellung als sicherer Kommunikationsweg zwischen den Sozialversicherungsträgern eingesetzt. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt nützt den digitalen Briefversand mit Postserver ebenfalls bereits seit längerer Zeit in der direkten Kundenkommunikation.
 
Nun hat sich also auch die PVA dazu entschlossen, den elektronischen Briefweg einzuschlagen. Die digitale Post der PVA können alle empfangen, die sich bei einem Zustelldienst registriert haben. Die Registrierung und der Empfang von E-Zustellungen bei postserver.com ist beispielsweise kostenfrei. Laut dem Bundeskanzleramt gibt es noch weitere elektronische Zustelldienste, beispielsweise direkt von der Österreichischen Post, dem Bundesrechenzentrum oder eVersand.
 
Um den digitalen Postverkehr zu schützen, nutzt Postserver eigenen Angaben zufolge modernste Verschlüsselungstechnologien. Für den Erhalt einer behördlichen E-Zustellung ist ein digitales Postfach mit Handy-Signatur oder Bürgerkarte bei einem der erwähnten Anbieter Voraussetzung. Versicherte, die noch kein digitales Postfach registriert haben, erhalten Briefe der PVA weiterhin postalisch.
 
Postserver COO Robert Feichtenschlager resümiert: "Es hat sich gezeigt, dass durch den Einsatz der E-Zustellung die Kommunikation mit den Kunden beschleunigt werden konnte. Briefe sind schlicht nicht mehr tagelang unterwegs und der Weg mit dem gelben Zettel zum nächsten Postamt entfällt. Zudem können wesentliche Einsparungen in den Poststellen erzielt werden. Man muss nur vergleichen: ein RSa Behördenbrief mit Rückschein kostet seit 1. Jänner 2017 mindestens 4,98 Euro, eine behördliche E-Zustellung im Gegenzug deutlich weniger als ein Standardbrief."