7-12-2016  |  PROMOTION   Gedruckt am 30-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/17055

Fachartikel

Application Delivery Controller als Entwickler-Tools

Application Delivery Controller (ADCs) sind Netzwerkern längst ein Begriff als Appliances, die für zahlreiche Verbesserungen wie Lastverteilung, Applikationsbeschleunigung und Security-Funktionen sorgen, darunter etwa die Verarbeitung verschlüsselter Browser-Verbindungen. Heute werden ADCs - vor dem Hintergrund zunehmender Verbreitung von DevOps-Prozessen und Cloud-Nutzung in den Unternehmen - immer stärker zu nützlichen Werkzeugen für Anwendungsentwickler.

Application Delivery Controller haben eine bewegte Historie vorzuweisen:  Von den Anfängen als Lastverteiler haben sie sich zu multifunktionalen Plattformen weiterentwickelt, deren leistungsstärkste Vertreter bis zu 100 Gbit/s Applikationsdatenverkehr stemmen und bis zu drei Millionen HTTP-Anfragen gleichzeitig verarbeiten können. 
 
Für virtualisierte und Private-Cloud-Umgebungen gibt es längst auch virtuelle ADCs, die praktisch das gesamte Funktionsspektrum ihrer Appliance-Geschwister abdecken. Und für die flexible Skalierung steht neben einer breiten Palette virtueller und Hardware-Appliances heute mittels Citrix NetScaler SDX sogar die Möglichkeit eines Parallelbetriebs zahlreicher virtualisierter ADCs auf einer zentralen, leistungsstarken ADC-Plattform zur Verfügung. 

ADCs als Entwickler-Tools

Ebenso spannend ist die zweite Evolution der Anwendungsoptimierer: Durch die Verbreitung von DevOps-Prozessen für die engere Verzahnung von Applikationsentwicklung, Qualitätssicherung und IT-Betrieb sind die ADCs von ihrer traditionellen Rolle als Netzwerkinstanz ausgehend immer näher an das Arbeitsumfeld der Software-Developer herangerückt. 
 
Erstens können DevOps-Teams virtuelle ADC-Appliances ebenso einfach aufsetzen und in ihre Anwendungsarchitekturen einbauen wie beliebige andere virtuelle Server. Und zweitens gibt es inzwischen mit NetScaler CPX den kompletten ADC-Funktionsumfang auch in Form eines Linux-Containers. 
 
Container-Technologie à la Docker ist heute unter Programmierern besonders für die Entwicklung Cloud-nativer Anwendungen sehr beliebt: Die Cloud-typischen Microservices – oder auch ganze Cloud-Anwendungsarchitekturen – lassen sich dank Docker & Co. sehr einfach in Public-Cloud-Umgebungen aufsetzen, testen, bei Bedarf wieder de-provisionieren oder aber in den laufenden Betrieb überführen. 
 

Schneller zur Cloud-App

Dank ADCs im Containerformat können die Entwickler dabei ihre künftigen Cloud-Applikationen schon frühzeitig im agilen Entwicklungszyklus anhand realistischer Betriebsszenarien testen – als inklusive der ADC-typischen Funktionen zur Optimierung der Applikationsserver-Performance und -Verfügbarkeit wie Load Balancing, Content Switching, Content Caching, Subscriber-spezifischer Verkehrssteuerung und Optimierung des Transportprotokolls TCP. Hinzu kommen an ADC-Container auszulagernde Security-Funktionen wie SSL-Terminierung, die Abwehr von Denial-of-Service- und Distributed-Denial-of-Service-Angriffen, Application Firewall Funktionen oder auch die Abwicklung der Mehrfaktor-Authentifizierung. 
 
Bei der Auswahl eines geeigneten ADCs wichtig für DevOps-Teams ist dabei nicht nur der Support der Lösungen für Container-Management und -Orchestrierung wie Docker Swarm, Google Kubernetes und Apache Mesos. Vielmehr muss der ADC auf Containerbasis auch eine Service-Discovery und automatische Rekonfiguration unterstützen, um schnell auf Veränderungen in der Applikationsumgebung reagieren zu können. Zudem sollte er integrierte Management- und Analysefunktionalität bieten, damit das DevOps-Team in der dynamischen App-Umgebung stets den Überblick über die aufgesetzten Instanzen und deren Performance behält. 
 
Dank solcher Funktionen unterstützt Citrix NetScaler CPX Unternehmen bei der sanften Migration zu Cloud-nativen Applikationen ebenso wie bei der Optimierung der Performance von Hybrid-Cloud-Umgebungen. Übrigens:  die Entwicklerversion Citrix NetScaler CPX Express ist ab sofort kostenlos verfügbar.
 
Weitere Informationen und eine Download-Möglichkeit finden unter www.microloadbalancer.com