7-10-2016 Gedruckt am 30-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16983

Jubiläums-Event

30 Jahre Software AG in Österreich

Wien gehört zu den wichtigsten IT-Standorten in Europa – das hat auch die Software AG erkannt, die seit mittlerweile 30 Jahren an ihrem Standort in Österreich Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt. Anlässlich des runden Jubiläums begrüßten Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, und Gerald Friedberger, Country Manager der Software AG in Österreich, am 6. Oktober zahlreiche Gäste, Partner und Kunden am neuen Wiener Standort im Tech Gate Vienna. Das Softwareunternehmen aus Deutschland, das mit 4.300 Mitarbeitern in über 70 Ländern aktiv ist, betreut von hier aus seit 1985 Kunden wie die Erste Group Bank, ÖBB, Raiffeisen und die Österreichische Nationalbank.

Rudolf Felser

Ehrenurkunde als Dank für die langjährige Zusammenarbeit: Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien und Gerald Friedberger, Country Manager der Software AG Österreich (c) Melzer PR

 Der Digitalwirtschaft in Österreich kommt als Innovationsmotor ein hoher Stellenwert zu. Laut der "Software Studie 2016" des Verbands Österreichischer Software Industrie (monitor.at hat berichtet) liegt die wirtschaftliche Wertschöpfung durch die ITK-Branche alleine in Österreich bei 6,8 Mrd. Euro. Die Software AG begleitet diese Entwicklung bereits über drei Jahrzehnte – und will auch weiterhin österreichische Kunden für die digitale Zukunft fit machen. 
 
"Österreich nimmt in vielen Bereichen der Digitalisierung eine Spitzenposition ein. Insbesondere bei der digitalen Verwaltung ist der Standort im europaweiten Vergleich absoluter Vorreiter. Das zeigt deutlich: Die Software AG arbeitet seit 30 Jahren in einem hochinnovativen Umfeld", sagt Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG. Namhafte Kunden wie die ÖBB, die Erste Group, Mondi oder Raiffeisen vertrauten in den vergangenen drei Jahrzehnten auf die Kompetenz und die Erfahrung der österreichischen Software-AG-Tochter – und ihre IT-Lösungen wie Adabas & Natural, ARIS, Terracotta oder WebMethods. 
 

Jubiläums-Event  

Im Rahmen der Jubiläums-Veranstaltung nahm sich der Vorstandsvorsitzende auch Zeit für ein Interview mit monitor.at. Dabei warf er einen Blick in die Kristallkugel: "Wenn Firmen in Zukunft voll digitalisiert sind, erst dann beginnt die Geschäftsmodell-Kreativität – dann haben sie keine analogen Schranken mehr. Dann können Sie Dinge mit der Software und der Analyse der Daten machen, die vorher undenkbar waren." Das vollständige Interview finden Sie hier
 
Außerdem wurde beim Jubiläums-Event auch die Gelegenheit genutzt, langjährige Kunden zu ehren. So wie die Stadt Wien, einen der ältesten Kunden der Software AG Österreich. Die Software AG erstellte beispielsweise die erste Hundedatenbank der Stadt Wien gegen Ende der 1960er Jahre. Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien, nahm die Ehrenurkunde als Dank für die langjährige Zusammenarbeit von Gerald Friedberger, Country Manager der Software AG Österreich, in Empfang. 
 

Österreich transformiert sich digital 

Jetzt steht also die digitale Transformation im Vordergrund. "Was wir sehen ist, dass das Thema zwar vom Markt wahrgenommen wird, und der erste Schritt damit getan ist. Die Awareness ist generiert. Mein Gefühl ist, dass die Unternehmen aber den Weg für sich noch nicht gefunden haben", so Country Manager Gerald Friedberger im Gespräch mit monitor.at. 
 

Gerald Friedberger, Country Manager der Software AG Österreich (c) Melzer PR

Seine Einschätzung der aktuellen Lage in Österreich: "Es gibt einige Unternehmen, die wirklich, wirklich gut sind, die Digitalisierung verstanden haben, aber es gibt auch eine sehr große Menge an Unternehmen, die noch in Warteposition sind. Das ist gefährlich." 
 
Laut Friedberger geht es derzeit auch noch darum, Überzeugungsarbeit zu leisten, und "das Knowhow, das wir in der Firma haben, zu vermitteln, um den Kunden klar zu machen, dass es relevant ist etwas zu tun – und zwar zeitnah."