6-10-2016 Gedruckt am 30-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16973

Gastkommentar - Helmut Rabanser

Business Intelligence

Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet unaufhaltsam voran, in Unternehmen fallen immer mehr Daten an. Nicht nur die Geschäftsführung steht heute vor der Aufgabe, diese Datenflut richtig zu interpretieren, sinnvolle Zusammenhänge herzustellen und daraus transparente Kennzahlen zu generieren.

Bild: Kumavision AG

Business Intelligence (BI) ist die ­Antwort auf diese gewaltige Herausforderung. BI-Lösungen sammeln, strukturieren und visualisieren Unternehmensdaten. Fragen wie „Welche Unter­­nehmensbereiche arbeiten profitabel?“, „Wie rentabel sind einzelne Aufträge?“, „Welche Regionen bieten für den Vertrieb Wachstumschancen?“, „Wie ist es mit der ­Liquidität bestellt?“ lassen sich anhand von Kennzahlen schnell beantworten. So wird auf einen Blick klar, wo konkreter Handlungsbedarf besteht, wo ungenutzte Potenziale liegen oder Risiken sich verbergen.

Übergreifende Analyse

Doch wie entstehen solche Kennzahlen? Unter der Zielsetzung „nicht mehr, sondern die richtigen Daten“ greifen ­BI-Lösungen auf ERP-Systeme, CRM-Software und andere Anwendungen zu und verdichten diese Daten. Das Ergebnis: Kennzahlen, die die Entwicklung des Unternehmens ganzheitlich wiedergeben. Die Lösungen arbeiten dabei bereichsübergreifend und stellen die Ergebnisse in Echtzeit dar. Keine Zukunftsmusik: Die Verknüpfung von Unternehmenszahlen mit aktuellen Markt- und Kundendaten zu einer Gesamtanalyse.

Aussagestarke Visualisierung

Mit modernen BI-Lösungen gehören endlose Zahlen­kolonnen und nüchterne Tabellen endgültig der Vergangenheit an. Typisch für BI ist vielmehr eine Vielzahl von ­Visualisierungsmöglichkeiten. Die Bandbreite reicht dabei von vielfältigen Diagrammtypen über schnell erfassbare Ampelsysteme bis hin zu Landkarten. Die unterschiedlichen Elemente lassen sich in sogenannten Dashboards frei kombinieren und ermöglichen so einen fokussierten Blick auf relevante Unternehmensdaten. Die benutzerfreundlichen Dashboards sind interaktiv ausgeführt. Der Benutzer kann selbst nach unterschiedlichen Kriterien filtern, die Darstellung anpassen oder den ­Detailgrad von Analysen individuell festlegen. Reports mit Auswertungen, ebenso wie Dashboards lassen sich mit wenigen Klicks ohne Programmierkenntnisse selbst erstellen, wodurch die IT-Abteilung stark entlastet wird.

Einfacher Einstieg

Unternehmen fürchten vielfach den Aufwand bei der Einführung von Business Intelligence. KUMAVISION erleichtert mit vorkonfigurierten Lösungen den Einstieg in die Welt der Datenanalyse erheblich. Sie bieten vorgefertigte Auswertungen, Berichte und Kennzahlen, die exakt auf die jeweiligen Branchen zugeschnitten sind. Unternehmen können diese Vorlagen sofort einsetzen und individuell anpassen. Gleichzeitig sparen sie wertvolle Ressourcen.
 
Zur Person: Helmut Rabanser ist Mitglied der Geschäftsleitung der Kumavision AG und verantwortlich für den Bereich Fertigungsindustrie, über Digitalisierung und BI.