9-8-2016 Gedruckt am 25-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16912

UEM-Potenzial

38 Prozent mehr Produktivität durch Workplace-Modernisierung

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) hat eine Untersuchung zum Thema IT-Arbeitsplätze vorgelegt, die u.a. von Matrix42 unterstützt wurde. Dabei gaben die befragten IT-Verantwortlichen und Wissensarbeiter aus den Fachbereichen an, dass die Workplace-Modernisierung nach der IT-Sicherheit zu den wichtigsten Anforderungen an die IT in den kommenden zwei Jahren zählt.

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 Nach ihrer Einschätzung würde sich eine Modernisierung signifikant auf die Produktivität (+38 Prozent), die Kosten (-26 Prozent) und die Schatten-IT (-22 Prozent) auswirken. Eine wichtige Rolle wird dabei Unified Endpoint Management (UEM)-Lösungen zukommen: 45 Prozent der Befragten erwarten sich von diesen Lösungen eine Vereinfachung des Anwender-Supports und der Zugriffsrechte, 41 Prozent niedrigere Kosten, bspw. durch eine Tool-Konsolidierung. Die Marktbefragung wurde im Juni 2016 in 281 Organisationen durchgeführt.  
 
Laut der IDC-Studie hat sich in Bezug auf die IT-Arbeitsplätze aufgrund anderer dringender Themen in den letzten Jahren ein Investitionsstau gebildet, den Unternehmen jetzt verstärkt abbauen wollen. Eine zukunftsweisende Workplace-Strategie soll dabei helfen, die Mitarbeiterproduktivität zu erhöhen, Kosten einzusparen und die Arbeitgebermarke für technologieaffine Young Professionals attraktiver zu machen. Für 35 Prozent der Befragten ist die Modernisierung der IT-Arbeitsplätze das wichtigste Handlungsfeld der kommenden zwei Jahre; nur der IT-Sicherheit wurde mehr Dringlichkeit zugeordnet (55 Prozent). Besonders stark wird die Modernisierung von den Young Professionals der Generation Y gefordert, die ihren "Always on"-Lebensstil auch in ihrem Arbeitsumfeld wiederfinden wollen (46 Prozent).
 
"Die Art und Weise, wie Wissensarbeiter heute arbeiten wollen ist eine fundamental andere als früher und ist zudem einem stetigen Wandel unterworfen. Ein moderner IT-Arbeitsplatz birgt enormes Produktivitäts- und Einsparungspotenzial. Um dieses Potenzial zu heben, sollten Unternehmen jetzt die dafür nötigen, bislang aber zurückgehaltenen Investitionen freigeben, andernfalls drohen ihnen vor allem im Hinblick auf die digitale Transformation Wettbewerbsnachteile", so Mark Alexander Schulte, Senior Consultant, IDC. 
 
"Vor allem Digital Natives erwarten für ihre Arbeitsumgebung einen reibungslosen Umgang mit Apps und Geräten, wie sie es privat gewohnt sind. Der heutige Business Consumer möchte zu jeder Zeit und an jedem Ort Zugriff auf die Unternehmens-IT – mit bester Performance und Verfügbarkeit. Zugleich muss die IT angesichts der wachsenden Geräte- und Betriebssystemvielfalt entlastet werden", so Oliver Bendig, CTO Matrix42. "Genau für diesen Bedarf entwickelt Matrix42 Produkte und Lösungen rund um den intelligenten digitalen Arbeitsplatz. Im Bereich Unified Endpoint Management liefern wir beispielsweise bereits eine umfassende Suite sowie ein innovatives Nutzungskonzept." 
 

Ganzheitliches Workspace-Management gegen zunehmende Fragmentierung

 
Jeweils 45 Prozent der Befragten wollen durch ein Unified Workspace Management den Anwender-Support sowie die Zugriffsrechte vereinfachen. Dicht dahinter folgt die Erwartung niedrigerer Kosten, beispielsweise durch Tool-Konsolidierung (41 Prozent). Insgesamt sind die Anforderungen an entsprechende Angebote hoch. Neben anderen Herstellern bietet auch Matrix42 hierzu beispielsweise eine umfassende Unified Endpoint Management-Suite, die auch Asset- und Lizenzmanagement umfasst. Neu für die Nutzer ist hier auch, dass die Lösung pro Nutzer lizenziert wird, nicht, wie bei anderen Lösungen üblich, per Gerät. 
 
Angesichts der Ergebnisse empfiehlt IDC, die IT-Arbeitsplatz-Modernisierung voranzutreiben und Investitionen nicht zurück zu stellen. Dabei sollten die Verantwortlichen die Präferenzen der aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter genau im Blick haben, vor allem im Hinblick auf die Young Professionals, die in einigen Jahren den Großteil der Arbeitnehmer stellen werden. Zudem sollten sich die IT-Manager verstärkt auf den Ausbau geräte- und ortsunabhängiger Applikationen und Daten konzentrieren und sich mit den Möglichkeiten eines Unified Workspace Management auseinandersetzen.