30-5-2016 Gedruckt am 29-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16839

FRITZ!OS 6.50 jetzt kostenlos downloaden

Neue Features für die FRITZ!Box

Mit dem neuen FRITZ!OS 6.50 beschert AVM seinen Anwendern mehr als 120 Neuerungen und Verbesserungen. Unter anderem bietet FRITZ!OS ein neues Design der Benutzeroberfläche, optimiert für Smartphone, Tablet und Notebook.

AVM hat seinem neuen OS ein Responsive Design verpasst. Bild: AVM

Das neue FRITZ!OS 6.50 präsentiert sich nämlich erstmals im Responsive Design. Die Benutzeroberfläche http://fritz.box passt sich im Browser flexibel an die verschiedenen Displays von Smartphone, Tablet, Notebook und Computer an. Egal von welchem Gerät, die Benutzeroberfläche lässt sich gleichermaßen gut einsehen und bedienen. Die Benutzeroberfläche hat ebenfalls einen frischen neuen Look erhalten. Die Menüpunkte und ihre Anordnung finden die Anwender aber gewohnt übersichtlich wieder.
 
Die wichtigste Neuerung von FRITZ!OS 6.50 ist allerdings die neue Heimnetzübersicht mit zentraler Update-Funktion. In der Benutzeroberfläche gibt es nun eine Übersicht über alle angeschlossenen Geräte. Dazu zählen alle WLAN-, LAN-, Powerline-, DECT-, Smart-Home- und USB-Geräte. Auf einen Blick sehen Anwender, ob ihre angeschlossenen FRITZ!-Produkte mit der aktuellen Version von FRITZ!OS ausgestattet sind. Sie können Updates direkt von hier aus starten. Neu ist auch eine Anzeige, die darstellt, ob ein Netzwerkgerät beispielsweise direkt oder über Powerline oder WLAN-Repeater mit der FRITZ!Box verbunden ist. Außerdem bietet die Heimnetzübersicht eine Aufräumfunktion, die das komfortable Löschen inaktiver Geräte aus der Übersicht der Netzwerkverbindungen ermöglicht.
 
Zudem erlaubt das Update eine noch genauere Analyse der WLAN-Umgebung der FRITZ!Box - damit wird das WLAN quasi sichtbar. Gänzlich neu ist die Anzeige, wer neben der FRITZ!Box das WLAN-Funkspektrum nutzt: Unter „WLAN / Funkkanal“ wird die Auslastung des aktuell genutzten Funkkanals im Zeitverlauf für das 2,4- und 5-GHz-Frequenzband angezeigt. Dadurch ist eine Beurteilung der jeweils möglichen Übertragungsleistung auf dem gewählten Kanal möglich: Je geringer die Auslastung des Funkkanals, desto besser sind die dort möglichen Datendurchsätze. Ab sofort kann am WLAN-/LAN-Gastzugang optional der Internetzugang nur nach Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen des FRITZ!Box-Besitzers gestattet werden. Der Gast bekommt zunächst eine Vorschaltseite (Captive Portal) zur Zustimmung angezeigt. Ohne deren Bestätigung ist kein Internetzugang möglich. 
 
Für die Kindersicherung bietet FRITZ!OS jetzt noch mehr Flexibilität. Pro WLAN-Gerät lässt sich die Surfzeit per Ticket verlängern. Jedes Ticket verlängert die Online-Zeit einmalig um 45 Minuten. Das Einlösen eines Tickets erfolgt nach Ablauf der Online-Zeit auf der im Browser angezeigten Seite. Hier lassen sich auch die Restlaufzeit und Einschränkungen anzeigen (fritz.box/surf.lua). Mit FRITZ!OS 6.50 wurde FRITZ!Box für den Einsatz an DSL-Anschlüssen verbessert. So wurde die FRITZ!Box-Einrichtung und die Unterstützung von VDSL-Vectoring optimiert. Die VPN-Funktion der FRITZ!Box erlaubt nun bis zu 12 gleichzeitige, verschlüsselte Verbindungen über das Internet (bislang 8). Sollte es Störungen beim Netzzugang oder der Internettelefonie geben, weist die FRITZ!Box den Anwender über eine rot leuchtende Info-LED darauf hin. Auf der Startseite der Benutzeroberfläche erhält er genauere Informationen zum Grund der Störung.

Smart Home: FRITZ!Box heizt ein

Neues auch bei Smart Home: FRITZ!Fon unterstützt jetzt zusätzlich zu den analogen auch IP-Türsprechanlagen und IP-Kameras: Das Bild des Besuchers vor der Tür wird auf FRITZ!Fon angezeigt und der Anwender kann ihm von überall in der Wohnung über das Telefon öffnen. Außerdem lassen sich die Heizkörperregler Comet DECT über FRITZ!Fon steuern. Im Bereich Telefonie lassen sich nun komplette Telefonbücher als Blacklist einrichten, um unerwünschte Anrufe ins Leere laufen zu lassen.
 
Erstmals ist die Temperaturregelung über FRITZ!Box möglich. Im Zusammenspiel mit dem Heizkörperregler Comet DECT von Eurotronic lassen sich pro Raum individuelle Heizprofile erstellen. Mit Urlaubsschaltung, Sommerzeit, Fenster-auf-Erkennung und der Justierung von Temperaturabweichungen bietet die FRITZ!Box komfortable Einstellungen für ein wohltemperiertes Zuhause. Auch von unterwegs können die Heizkörperregler mit der neuen MyFRITZ! App 2 Beta für Android gesteuert werden. Mehr Gestaltungsmöglichkeiten im Smart Home bietet FRITZ!OS 6.50 auch für die intelligenten Steckdosen: FRITZ!DECT 200 und FRITZ!Powerline 546E können ab sofort temperaturgesteuert in einer Gruppe zusammenarbeiten.

Ein Plus an Sicherheit

Mit jedem neuen FRITZ!OS optimiert AVM auch die Sicherheit von FRITZ!Box & Co. und empfiehlt daher jedem Nutzer, das Update durchzuführen. So können All-IP-Anschlüsse auf Wunsch jetzt besser gegen die unerwünschte Nutzung von Internettelefonie aus dem Heimnetz geschützt werden. Um Ping-Anfragen zu unterbinden, lässt sich die Firewall im Stealth-Modus betreiben. Die TLS-Sicherheit wurde verbessert und Port 25 erhält einen neuen Filter, um ungesicherten E-Mail-Versand zu blockieren. Auch für DECT-Verbindungen bietet das neue FRITZ!OS mehr Sicherheit durch zwei neue Verschlüsselungsmechanismen (Early Encryption und Rekeying).
 
FRITZ!OS 6.50 ist ab sofort als kostenloses Update für FRITZ!Box 7490, 5490, 4020, 6840 LTE und 6820 LTE erhältlich.