17-5-2016 Gedruckt am 25-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16815

50.000 Euro suchen neue Besitzer

Nachhaltigkeit lohnt sich

Bereits zum fünften Mal schreibt der T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds (TUN-Fonds) die mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Preise aus. Gefördert werden Innovationen zur Lösung von Umweltproblem und Entwicklung eines nachhaltigen Lebensstils. Bis 11. Juli 2016 kann man Projekte einreichen.

Preisträger im vergangenen Jahr: Ein Projekt zur digitalen saisonalen Arbeitsvermittlung in der Landwirtschaft. Andreas Bierwirth Arnold Hoffmann, Isabella Scholl, Stefan Maier und Franz Fischler (v.l.). Foto: T-Mobile

Wer dann schlussendlich zum Zug kommt, das entscheidet eine hochkarätige Fachjury unter Vorsitz des früheren EU-Kommissars Franz Fischler. „Nachhaltigkeit ist keine Frage einzelner Maßnahmen, sondern eine langfristige Verpflichtung. Wir unterstützen mit den TUN-Preisen Innovationen, die mit Hilfe von Telekommunikation zur Entwicklung einer nachhaltigen Lebensweise wesentlich beitragen", begründet Andreas Bierwirth, CEO von T-Mobile Austria, das Engagement. T-Mobile hat den gemeinnützigen Fonds, der unter Aufsicht des Bundeslandes Wien steht, mit rund einer halben Mio. Euro Kapital ausgestattet.

Vielfältige Themenbereiche

Der TUN-Fonds versteht Nachhaltigkeit im Dreieck von Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Projekte können eine oder mehrere dieser Dimensionen nachhaltiger Entwicklung ansprechen. Dazu gehören unter anderem Energieeffizienz und Klimaschutz, grüne Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Umwelt-, Natur- und Artenschutz ebenso wie Beiträge in den Bereichen Soziales, Bildung und Arbeit.
 
Mobile Kommunikation und mobile Endgeräte sollen dabei kreativ zur Problemlösung genutzt werden. „Gerade Informationstechnologien haben die Kapazität, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten“, begründet Jury-Vorsitzender Fischler sein Engagement für den TUN-Fonds. „Ohne moderne Technologieentwicklungen würde unsere Zukunft trist aussehen. Dank Unternehmen wie T-Mobile bekommen initiative Menschen die Chance, ihre Ideen auch in die Praxis umzusetzen“, sagt Fischler.
 
Teilnahmeberechtigt sind private Personen (auch in Form von Arbeitsgruppen), Non-Profit- ebenso wie kommerzielle oder öffentliche Organisationen aus Österreich (Startups, Unternehmen, Vereine, Universitäten oder Universitätsinstitute, Fachhochschulen). Bei bestehenden Projekten können weitere Entwicklungsstufen eingereicht werden, die dem konkreten Projekt neue Möglichkeiten eröffnen. Einreichungen erfolgen über die Webseite http://tun.t-mobile.at.
 
Nach Überprüfung der formalen Kriterien wählt die Jury die besten Einreichungen aus. Auswahlkriterien sind: Innovationsgrad, Relevanz und Breitenwirksamkeit des Projekts für nachhaltige Entwicklung sowie Einbindung von Telekommunikation und mobilen Endgeräten zur Lösung von Problemen. Die Preisverleihung findet im November 2016 in Wien statt. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von 20.000, 15.000 und 12.000 Euro sowie ein Schulpreis in Höhe von 3.000 Euro.