10-5-2016 Gedruckt am 29-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16803

Einfacher Start in die Smart Factory

zenon Days 2016

In St. Pölten, Dornbirn und Leoben stand im April eine Frage im Mittelpunkt: Wie kann man industrielle Automatisierung ergonomischer gestalten? Die Experten der Salzburger Softwaremanufaktur Copa-Data trafen auf ein interessiertes Publikum, dem sie die neuesten Trends für energieeffizientes Produzieren und intelligente Wege zur Smart Factory vorstellten.

Bild: Copa-Data

Energieeffizienz und Industrie 4.0 haben sich zu Mainstream-Themen der Automatisierung entwickelt. Themen, die viel fachliches Know-how und vorausschauende Planung verlangen. Was Copa-Data und die brandneue Version 7.50 der HMI/SCADA-Software zenon dazu beitragen, stand im Mittelpunkt der drei intensiven zenon Days 2016. Praxisnahe Vorträge und anwenderorientierte Workshops zu ergonomischem Projektieren und Produzieren regten zum ausführlichen Meinungsaustausch an. Während am Vormittag jeweils wichtige Entwicklungen vorgestellt und neue zenon-Features präsentiert wurden, standen die Nachmittage ganz im Zeichen von Fach-Workshops. Die Themen waren vorab vom Publikum ausgewählt worden.

Alexander Punzenberger, Managing Director Copa-Data CEE / ME, freut sich über das rege Interesse der Besucher: „zenon 7.50 bringt wie gewohnt zahlreiche neue Features und Verbesserungen im Handling und in der Performance. Diese wollen wir natürlich an unsere Kunden weitergeben, damit sie ihre Projekte noch effizienter umsetzen können. Mit konkreten IoT- und I4.0-Referenzen geben wir unseren Kunden praxisrelevante Beispiele an die Hand. Ein inspirierender Themen-Mix zur Betrachtung der gesamten Automatisierungslandschaft war uns bei den zenon Days sehr wichtig. Aber ganz besonders liegt uns das persönliche Treffen vor Ort am Herzen. Um die wohl innovativste Automatisierungssoftware am Markt kontinuierlich weiterentwickeln zu können, ist das direkte Feedback unserer Kunden enorm wichtig.“
 
Nicht alle Teilnehmer kannten zenon bereits aus eigener Erfahrung. Für manche waren die zenon Days 2016 die erste Gelegenheit zum praktischen Kennenlernen. Ein Basis-Workshop brachte ihnen erste Einblicke in das anwenderfreundliche Projektieren mit zenon und führte zu manchem „Aha“. So überraschten zum Beispiel die vielfältigen Möglichkeiten der Wiederverwendung und wie schnell ein Projekt netzwerkfähig sein kann.

Auf besonderes Interesses traf das Thema ISO 50001 mit dem Versprechen: Energie- und kosteneffizient in die Zukunft. Für die meisten Unternehmen geht es gerade jetzt darum, Energie optimal einzusetzen, aber auch, gesetzliche Vorgaben zum Energiemanagement zu erfüllen. Automatisiertes Sammeln und Auswerten von Daten, vom Sensor bis zum Management und aus unterschiedlichen Quellen bilden die unverzichtbare Basis. Clevere Reports und Kennzahlen in Echtzeit ermöglichen dem Management, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Einen guten Startpunkt für die ersten Schritte zur Industrie 4.0 bot zudem der Workshop „zenon Cloud Solution mit Microsoft Azure“. Diese clevere Lösung ermöglicht es auch kleinen und mittleren Unternehmen, Richtung Smart Factory zu starten, ohne selbst eine umfassende Infrastruktur aufbauen zu müssen. So lassen sich zum Beispiel historische und Echtzeit-Daten standortübergreifend sammeln und auswerten.