10-5-2016 Gedruckt am 25-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16802

Harte Bandagen gegen EMC

Schweinderl mit Lippenstift

Im Verlauf der EMC World hat EMC seine neue Speicherplattform Unity vorgestellt. Mit Schlagwörtern wie „einfach“, „modern“ und „flexibel“ wolle man nur kaschieren, dass es sich weiterhin um eine auf alten Technologien basierende Plattform handelt – findet jedenfalls Virtualisierungsspezialist Tintri. Und legt gleich noch ein Schäuferl nach ...

Tintri geht mit EMCs Unity hart ins Gericht. Bild: Tintri

„Putting lipstick on a pig“ nennt man im englischen Sprachgebrauch gemeinhin das bemühte Aufhübschen von alten Produkten. Als sinngemäßes „bemaltes Schwein“ bezeichnet demnach auch Kieran Harty, Mitbegründer und CTO von Tintri, EMC Unity. „EMCs Vorstellung von Unity ist nur Getöse. In Wirklichkeit steckt darin sehr wenig Neues - es ist die gleiche alte LUN-basierte Architektur mit einer neuen Benutzeroberfläche. Nichts anderes als Lippenstift auf dem VNX-Schwein. Was Organisationen wirklich benötigen ist Speicher der speziell für ihre virtuellen Applikationen konzipiert wurde, mit Replikation auf VM-Ebene, gleichzeitiger Unterstützung mehrerer Hypervisoren, Quality of Service und Automation", poltert Harty.
 
Auch Vineet Kakani, Director of Product Management bei Tintri, findet in seinem Blog keine sehr netten Worte, und erklärt im Detail, warum Unity keine wirkliche Innovation bringt. Den Blogbeitrag im englischen Original finden sie hier