20-4-2016 Gedruckt am 29-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16773

Trotz Milliardengewinn

Intel streicht 12.000 Jobs

US-Chipgigant Intel will weltweit 12.000 Mitarbeiter vor die Tür setzen. Damit, so das Management, will man sich aus der Abhängigkeit vom schrumpfenden PC-Geschäft lösen. Bis Mitte 2017 sollen (und werden) damit elf Prozent der Belegschaft gehen. Die Entscheidung wurde gestern nach US-Börsenschluss verkündet.

Bild: Intel

Nachdem man die Trends zu Tablet & Smartphone gründlich verschlafen hat, will sich Intel-Chef Brian Krzanich nun stärker auf Chips für Rechenzentren und Cloud-Computing sowie die Vernetzung von Alltagstechnik und Maschinen im Internet der Dinge konzentrieren.
 
Zuletzt machten PC-Prozessoren noch über die Hälfte des Intel-Geschäfts aus, während die Verkäufe der Notebooks und Desktops seit Jahren sinken und allein im vergangenen Quartal laut Marktforschern erneut um etwa ein Zehntel einbrachen. Dennoch, über ein mieses Geschäftsergebnis darf Intel nicht klagen: Im vergangenen Quartal steigerte man den Nettoumsatz um gut sieben Prozent auf 13,7 Mrd. Dollar (ca. 12,12 Mrd. Euro).