15-4-2016 Gedruckt am 25-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16762

Atos präsentiert Supercomputer Bull sequana

Dieser Bulle kann's

Atos stellt den ersten Supercomputer der Exascale-Klasse vor: Bull sequana verfügt über die 1000-fache Leistung aktueller Petaflop-Systeme. Bis 2020 soll er die Exascale-Ebene erreichen und in der Lage sein, eine "Milliarde Milliarden-Operationen" pro Sekunde durchzuführen.

Bull sequana wird derzeit bei der französischen Atomenergiekommission (CEA) implementiert. Foto: Atos

Im Vergleich zu existierenden Systemen mit festgelegtem Leistungsniveau soll Bull sequana die Energie-Effizienz und Dichte um den Faktor Zehn erhöhen. Atos maximiert damit seine Ziele im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Raumeffizienz. „Bis 2020 wird Bull sequana die Exaflop-Ebene erreichen und eine Milliarde Milliarden-Operationen pro Sekunde durchführen können", ist sich CEO Thierry Breton sicher.

Ermöglicht präzise Vorhersagen

Echtzeit-Sicherheit, individualisierte Medizin, Präzisionslandwirtschaft oder Meteorologie verlangen außergewöhnliche Datenverarbeitungskapazitäten. Computer der Generation sequana stellen diese laut Atos bereit. Mit einer höheren Rechenleistung sollen beispielsweise meteorologische Dienste präzise Vorhersagen erstellen und so Nebelfelder oder Stürme in der Nähe von Flughäfen prognostizieren.

Auch für KMU's geeignet

Auch wenn extrem hohe Rechenleistungen in der Regel hauptsächlich für große Forschungszentren entwickelt werden soll laut Hersteller die enorm hohe Dichte von Bull sequana und die einfach zu implementierenden integrierten Komponenten in Kombination mit der hohen Ausfallsicherheit auch für kleinere Organisationen geeignet sein.

Profitabilität: 20 Prozent plus

Die hohen Datenverarbeitungskapazitäten des Bull Supercomputers kommen auch in Atos Big-Data-Services wie Atos Codex zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine vollständig integrierte End-to-End Analytics-Lösung, die "Predictive Computing" und kognitive Analysen umfasst. Laut Gartner werden Unternehmen, die proaktive, vorhersagende Metriken zur Geschäftssteuerung nutzen, bis 2017 ihre Profitabilität um 20 Prozent erhöhen.