23-3-2016 Gedruckt am 25-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16738

Schrottprämie für gebrauchte Mobile-Devices

Microsoft kauft's zurück

Das Buy-Back-Programm von Microsoft bietet Geschäftskunden ab sofort eine „Schrottprämie“ für ihre gebrauchten Smartphones, Tablets und 2-in-1s - mindestens zehn davon muss man zusammentragen. Genutzt werden kann das Programm bis 30. Juni und beim Kauf neuer Windows-Geräte.

Eingetauscht werden können alle Phones, Tablets und Convertibles. Foto: Microsoft

Eingetauscht werden können alle Tablets, Phones und Convertibles, unabhängig von Marke und Betriebssystem. Um die Prämie zu erhalten, müssen die neuen Devices freilich mit Windows ausgestattet sein. Laptops und PCs sind vom Programm ausgenommen.
 
„Mit dem Buy-Back-Programm können Unternehmen beim Umstieg auf Windows-Devices ihr Budget und die Umwelt schonen”, so Alexander Linhart, Leiter Geschäftsbereich Windows und Surface bei Microsoft Österreich. In jedem Unternehmen finden sich zahlreiche Geräte, die nicht mehr im Einsatz sind oder dringend erneuert werden müssen. Hat man mindestens zehn Geräte beisammen, steht einer Teilnahme am Buy-Back-Programm nichts mehr im Wege. „Die Mindestgeräteanzahl steht nicht in Verbindung mit den neuen Windows-Devices, ein 1:1 Tausch ist daher nicht notwendig“, betont Linhart. Selbstverständlich werden alle Daten, die sich noch auf den Devices befinden, gelöscht und die SIM sowie die MicroSD werden zerstört.

So geht's zum neuen Gerät

Umgesetzt wird das Buy-Back-Programm vom Third Party-Provider Clover Environmental Solutions (CES). Am Buy-Back-Programm kann jedes  Unternehmen, unabhängig von seiner bestehenden IT-Infrastruktur oder der Betriebsgröße, teilnehmen. Der Eintauschprozess kann auch von einem Reseller oder IT-Fachhändler durchgeführt werden.
 
Für eine positive Abwicklung des Eintauschprozesses sind nur ein paar Punkte zu beachten: Um ein Angebot über den Eintauschwert zu erhalten, sind Typ, Modell und Anzahl der eintauschbaren Geräte anzugeben. Die alten Devices müssen aufladbar und der Screen muss funktionsfähig und intakt sein. Außerdem darf das Gerät keinen Wasserschaden haben. Der Akku samt Abdeckung muss mit abgegeben werden, nicht jedoch das Ladekabel. „Die Recycling-Aktion unterstützt einen verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Ressourcen,“ so Linhart.