3-3-2016 Gedruckt am 29-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16717

Belgische Cegeka übernimmt DanubeIT

Im sicheren Hafen

Die Übernahme DanubeIT durch die belgische Cegeka ist abgeschlossen. Nach einem turbulenten 2015 samt Insolvenz steuert der Managed Service Provider damit in einen sicheren Hafen.

Will die Entwicklung von Cegeka in der DACH-Region vorantreiben, Cegeka-Chef André Knaepen. Foto: Cegeka

Ziel der Übernahme war es, den Kunden Kontinuität zu garantieren und gleichzeitig das weitere Wachstum von Cegeka in Europa sicherzustellen. „DanubeIT und Cegeka passen perfekt zueinander. Wir haben die gleiche Kundenorientierung und unsere Geschäftsaktivitäten basieren auf unseren eigenen Rechenzentren. Damit fördern wir Wachstum durch verlässliche Cloudlösungen und bauen unsere Applikationsdienstleistungen auf dieser Plattform auf. Durch die Integration von DanubeIT sind wir in der Lage, die Entwicklung von Cegeka in der DACH-Region voranzutreiben“, betont etwa André Knaepen, CEO und Gründer von Cegeka.
 
Johann Ehm, Gründer und CEO von DanubeIT wird für Cegeka als Geschäftsführer in Österreich das Unternehmen weiterhin leiten. „Der Verkauf zielt auf eine Stärkung des Unternehmens und den Ausbau der lokalen Präsenz als IT-Managed Service Provider in Österreich und Deutschland ab. Die Kontinuität der Dienstleistungen für unsere Kunden ist nun garantiert, da wir Teil eines ambitionierten europäischen Players werden“, erklärt Ehm.
 
Cegeka ist ein Full Service ICT-Unternehmen mit Hauptsitz in Belgien. Cegeka beschäftigt 3.500 Mitarbeiter in 11 europäischen Ländern und erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von rund 370 Mio. Euro. Ende 2014 setzte man mit der Übernahme der Brain Force-Gruppe erste Schritte nach Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei und Italien. Brain Force Austria und DanubeIT werden künftig unter dem Markennamen Cegeka in der DACH-Region operieren.