26-2-2016 Gedruckt am 29-05-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16703

Zum ersten Mal seit 2007

T-Mobile fährt Umsatzwachstum ein

Der Mobilfunker spielt wieder in der Liga der Schwarzen Zahlen mit: Der Umsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um rund zwei Prozent auf 829 Millionen Euro (2014: 815 Mio. Euro). Das bereinigte EBITDA kletterte von 211 auf 259 Millionen Euro - was ein Plus von rund 23 Prozent ausmacht.

T-Mobile CEO Andreas Bierwirth ist davon überzeugt, den Umsatzverfall in der Mobilfunkbranche gestoppt zu haben. Foto: T-Mobile

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 117 Mio. Euro, ein Plus von 85 Prozent gegenüber 2014 (64 Mio. Euro). Die Zahl der SIM-Karten (Subscriber) konnte im vergangenen Geschäftsjahr um rund 8 Prozent auf 4,3 Mio. gesteigert werden (2014: 4 Mio).
 
„Dieses Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr sei besonders erfreulich, da der Mobilfunkmarkt aufgrund des von der EU verordneten Eintritts virtueller Betreiber erneut unter Druck geraten sei“, wie T-Mobile CEO Andreas Bierwirth bei der Jahrespressekonferenz bekannt gab. „Wir haben es 2015 geschafft, den Umsatzverfall in der Mobilfunkbranche zu stoppen und auf den Wachstumspfad zurück zu kehren“, zeigt sich Bierwirth überzeugt.

"Effiziente Kostenkontrolle" notwendig

Das Endergebnis sei auch aufgrund einer effizienten Kostenkontrolle und Aussteuerung von Marktinvestitionen verbessert. „Mobilfunk ist ein sehr kapitalintensiver Markt und wird in Österreich von besonders hohen Lizenzgebühren belastet. Darum ist ein ordentliches Betriebsergebnis die wesentliche Voraussetzung, um unser LTE-Netz weiter auszubauen und die Leistung zu erhöhen“, äußerte sich T-Mobile Finanzchef Stefan Groß.