20-11-2015 Gedruckt am 27-06-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16608

Wie sicher ist unsere kritische Infrastruktur?

Digitale Bedrohung

Frequenz und Ausmaße von Cyberattacken werden Experten zufolge weiter rasant ansteigen. Das ist eine der Kehrseiten der Segnungen der neuen vernetzten Welt. Egal, ob es um Industrie 4.0, Smart Cities bzw. Grids oder vernetzte Mobilitätsangebote geht: das Internet selbst hat sich zur kritischen Infrastruktur entwickelt.

Bild: APA/DBT

Cyberkriminelle hacken sich in öffentliche Netze, legen die Strom- und Wasserversorgung lahm oder programmieren Ampeln und Verkehrssysteme um: Szenarien wie diese beschäftigen inzwischen auch Wissenschaft und Politik. Der Schutz dieser kritischen Infrastrukturen für den Betrieb der in sich greifenden digitalen Systeme über alle Bereiche und Branchen hinweg wird zu einer zentralen Herausforderung. Es sei keine Frage ob, sondern wann Österreich von einem massiven Cyber-Angriff betroffen sein wird, sagt etwa Helmut Habermayer, Leiter der Gruppe Strukturen und Organisation im Verteidigungsministerium.
 
Welche neuen Bedrohungsszenarien tauchen am Horizont auf? Was bringen Meldepflicht bei Angriffen und verpflichtende Sicherheits-Mindeststandards? Können entsprechende Zwischenfälle die Funktionsfähigkeit des Staates in Summe erschüttern? Wie reagieren Infrastrukturbetreiber aus Bereichen wie Telekommunikation, Finanzen, Verkehr, Gesundheit oder Energieversorgung? 
 
Die Keynote beim kommenden DBT-Event am 26. November 2015 hält Oberst Christian Wagner (Bundesministerium für Landesverteidigung). Mit ihm diskutieren Thomas Feßl (Wirtschaftskammer Österreich), Alexander Mense (FH Technikum Wien/FEEI), Christian Pennerstorfer (Austrian Power Grid), Olaf Schwarz (ING-DiBa) und Johannes L. Zeitelberger (Blue Code/Secure Payment Technologies).
 
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Zeit: ab 19:30 Uhr (Einlass 19 Uhr)
 
Eine Video-Zusammenfassung des Abends wird anschließend unter www.dbt.at abrufbar sein.