18-6-2015 Gedruckt am 25-06-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16435

Tipps für den PC-Kauf

Risiken beim Computerkauf effizient umgehen

In der heutigen Welt spielen multimediale Helfer wie Smartphones und Tablets eine entscheidende Rolle. Doch nicht nur das, denn insbesondere der Personal Computer ist ein wichtiges Detail dieser Entwicklung, denn er ist weder aus dem beruflichen noch aus dem privaten Leben wegzudenken.

Tim Reckmann / pixelio.de

Wer bei der Auswahl des passenden Heim-PCs, einige wichtige Kriterien befolgt, kann sich unangenehme Probleme sparen, die erst nach dem Kauf ans Licht kommen und die Freude am lang ersehnten neuen PC trüben. Für den Nutzer spielt also nicht nur die vorherige Recherche eine wichtige Rolle, sondern auch die Auswahl des Anbieters und die Möglichkeit der Unterstützung durch fachkundige „Troubleshooter“, die sich auf ihrem Fachgebiet umfangreich auskennen. Mit entsprechendem Support im Bedarfsfall bleibt dann auch beim einen oder anderen kleinen Problem die Freude nicht auf der Strecke.

Unwissenheit beim Computerkauf

Computer sind in den meisten österreichischen Haushalten fester Bestandteil des alltäglichen Lebens. So war, laut einer Studie der Statistik Österreich, bereits 2012 in knapp 80 Prozent aller Haushalt ein PC samt Internetanschluss vorhanden.
Der Kauf eines neuen Computers ist eine sehr vielschichtige Aufgabe, die mehr als nur oberflächliches Wissen verlangt. Viele künftige Nutzer wissen nicht viel über die tatsächliche Funktionsweise eines Computers sollten sich aber dennoch über ihren individuellen Anwendungsfall klar werden.
 
Es ist daher sinnvoll, schon vor dem Kauf über die wichtigsten Merkmale eines Computers
wie Grafikkarte, Prozessor und Mainboard Bescheid zu wissen.
 
So ist eine Grafikkarte besonders wichtig für Personen, die mit ihrem PC grafische Arbeiten vornehmen möchten. Auch für das regelmäßige Spielen moderner PC-Games ist eine leistungsstarke Grafikkarte essenziell. Eine gute Grafikkarte sollte heutzutage über wenigstens 256 Megabyte Speicherkapazität verfügen.

Die Abstimmung der Hardware-Komponenten ist wichtig 

Entscheidend sind jedoch nicht nur die einzelnen Bauteile an sich, sondern auch ihr Zusammenwirken. So benötigt eine hochwertige Grafikkarte eine entsprechend hohe Rechenleistung und Mainboard und Prozessor sind eng miteinander verknüpft. Wichtig ist es also, dass beim Kauf eines Computers auch darauf geachtet wird, die einzelnen Bauteile in einem möglichst passenden Verhältnis zueinander auszuwählen. Wer sich für einen fertigen PC entscheidet, erhält meist gute Kombinationen, während die Auswahl der einzelnen Bauteile bei einem selbst zusammengestellten PC sehr viel diffiziler ist. Das gezeigte Video geht auf die individuelle Zusammenstellung und ihre Fallstricke etwas genauer ein.
 
 
 

Die Inanspruchnahme von Support

Der Griff zum Telefonhörer ist die richtige Wahl bei PC-Problemen nach dem Kauf. Tim Reckmann / pixelio.de

In der Regel wird von einem relativ unwissenden Käufer kein umfangreiches PC-Wissen verlangt. Unternehmen, die Computer ohne passenden Support und Beratung anbieten, werden daher oft schlechter angenommen als solche, bei denen schon während und auch nach dem Kauf eine hilfreiche Unterstützung geboten wird. So finden Käufer beim Versandunternehmen Quelle.at eine kostenfreie Computer-Hotline, bei der fachkundige Spezialisten ein offenes Ohr für die Fragen der PC-Käufer haben.
Für den Kunden ist eine solche Supportmöglichkeit ein wichtiges Entscheidungskriterium, wenn es um die Auswahl des Anbieters geht. Dass Probleme nach dem Kauf eines Computers entstehen, ist dabei keine Seltenheit, denn tatsächliche Schwierigkeiten ergeben sich zumeist erst dann, wenn das Gerät in Betrieb genommen werden soll. Kunden sollten daher nicht zögern, als erstes eine kostenlose Supportmöglichkeit in Anspruch zu nehmen, da sich viele Probleme heute auch unter Anleitung per Telefon lösen lassen.

Support vor dem Kauf

Damit sich der Kauf eines Computers nicht zu einer stressigen Aufgabe entwickelt, können Kunden schon vor der Wahl des Gerätes auf fachmännische Beratung vertrauen. Oft wissen Spezialisten sehr genau, welche Bauteile und Kombinationen sich für die individuellen Bedürfnisse des Nutzers eignen und bei welchen Konstellationen es letztlich zu einem sehr unbefriedigenden Endergebnis kommen kann. Das Gleiche gilt auch für die Auswahl des Betriebssystems. Entscheidet sich ein Kunde hier nicht unter Berücksichtigung seiner eigenen Bedürfnisse, so erhält er zwar ein funktionsfähiges Produkt, das allerdings nicht zur bestimmungsgemäßen Verwendung geeignet ist. Auch Mobilität kann in Anbetracht der Entwicklung der Arbeitswelt ein wichtiges Detail sein.
 
 

Die Kompatibilität mit Tablet und Smartphone ist ein wichtiges Kaufkriterium. FirmBee (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Folgende Fragen sollten vor dem Computerkauf in Absprache mit einem Fachmann beantwortet werden:

  • Für welchen Zweck soll der PC verwendet werden?
  • Wie oft wird das Gerät genutzt?
  • Wie wichtig sind dem Nutzer Geschwindigkeit und Speicherkapazität?
  • Auf welche Systeme hat sich der Nutzer bislang verlassen?
  • Welches Budget steht für den Computerkauf zur Verfügung?
  • Welche Hardwarekomponenten (CD-Laufwerk, Brenner, SD Karten-Slots u.v.a.) werden benötigt?
  • Soll das Gerät portabel sein, oder wird es stationär an einem Schreibtisch genutzt?
  • Muss das Gerät mit mobilen Gerätschaften kompatibel sein?
Für den beratenden Fachmann ist es deutlich einfacher, ein passendes Gerät auszuwählen, wenn er über möglichst viele Details informiert wird
 
Fakt ist also, dass der Kauf eines Computers keine Aufgabe ist, der sich jeder Nutzer ganz ohne Hilfestellung widmen sollte. Letztlich ist der Aufwand, der durch die Inanspruchnahme eines Fachmannes entsteht, sehr viel geringer als der, der für die Lösung der Probleme nach dem Computerkauf auf den Plan tritt.