18-3-2015 Gedruckt am 27-06-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/16302

Internet Explorer wird (fast) ausgemustert

Ich bin dann mal weg ... aber nicht so ganz

Er hatte ein ziemlich bescheidenes Image, dafür aber zahlreiche Sicherheitslücken: Microsoft wird seinen Internet Explorer nach 20 Jahren Dienstzeit in die Pension schicken. Sein Nachfolger steht bereits in den Startlöchern, nur einen griffigen Namen gibt's für ihn noch nicht.

Foto: Microsoft

1995 warf in Microsoft auf den Markt, genau 20 Jahre später verkündete Microsofts Marketingchef Chris Capossela sein jähes Ende. Die inzwischen glanzlose Marke wird zwar ausgemustert, völlig verschwinden wird der eigentlich IE aber trotzdem nicht. Im Grunde wird der Software-Riese seinen Standardbrowser einfach nur umbenennen und in Windows 10 integrieren. Wie das Programm dann heißen wird, steht noch nicht fest, derzeit läuft es unter dem Codenamen Spartan.
 
Ob ein neuer Name für einen Imagewandel reichen wird, darf freilich bezweifelt werden. Gegen Mozilla Firefox oder Google Chrome kam der Microsoft-Browser schon lange nicht mehr an. Und was noch hinzu kommt: in einigen Windows-Versionen soll es den IE angeblich auch weiterhin geben, da manche Unternehmen sonst Probleme beim Umstieg auf Windows 10 haben könnten, berichtet The Verge.