29-5-2013 Gedruckt am 27-06-2017 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/15039

Brother Printerumfrage 13

Mobile Geräte verändern das Druckverhalten

Smartphones und Tablets haben in weniger als drei Jahren nicht nur private Haushalte sondern auch Unternehmen erobert. Das führt zu einer Mobilisierung der Arbeitswelt und hat Auswirkungen auf das berühmte „papierlose Büro“ – aber anders als von vielen vermutet.

Smartphones werden nicht nur für persönliche Erreichbarkeit verwendet, sondern dienen auch immer stärker als Arbeitsgeräte. Damit einhergehend steigt das Bedürfnis, von mobilen Geräten zu drucken. Jedoch klappt dies noch nicht so gut, wie sich das die meisten Anwender wünschen. Das belegt die aktuelle Umfrage, die Printerumfrage13 von Dokulife Consulting & Research und dem Druckerhersteller Brother International. An Europas größter Studie zum Thema Drucken haben dieses Mal über 8.400 Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen.

Tablet und Smartphone

Rund 63% der Printerumfrage-Teilnehmer setzen bereits ein Smartphone für berufliche Zwecke ein. Auch sogenannte Tablets fassen mit 29% bereits im beruflichen Umfeld Fuß, so die Ergebnisse der Printerumfrage13. Somit tragen die Geräte zur weiteren „Mobilisierung des Arbeitsplatzes“ bei. Interessant ist, dass es im beruflichen Umfeld häufig nicht darum geht, entweder ein Smartphone oder ein Tablet einzusetzen – sondern um ein sowohl als auch.
Dies zeigt sich sowohl an der Anzahl der installierten Basis als auch am unterschiedlichen Nutzungsverhalten. Tablets werden eher als Notebook-Ersatz verwendet als Smartphones. Während das E-Mailschreiben, die Terminverwaltung und das Surfen im Internet auf beiden Gerätetypen ähnlich beliebt sind, gibt es bei der Nutzung von allgemeinen Apps und Unternehmensanwendungen größere Unterschiede. So geben 78% der Tablet-, aber nur 67% der Smartphone-Nutzer an, allgemeine Apps auszuführen. Bei speziellen Unternehmensanwendungen sind dies 44%, bzw. 28% der jeweiligen Gerätenutzer.

Papier noch immer beliebt

Eine wichtige Erkenntnis: Trotz der Smartphones und Tablets besteht nach wie vor das Bedürfnis beim Anwender, Informationen auf Papier zu bringen. So sagten 33% der Befragten, dass sie bereits von ihrem mobilen Gerät drucken. Noch beeindruckender ist, dass fast jeder Zweite (49%) der befragten Personen zwar gerne drucken würde, dies aber aus technischen Gründen nicht kann.
„Viele Drucker im Land sind einfach zu alt. Vor allem fehlt es vielen Geräten in Privathaushalten und Unternehmen an WLAN-Verbindungen. Außerdem glauben viele Anwender nur, dass sie nicht drucken könnten weil der Drucker älter als das Smartphone ist. Aber unsere iPrint&Scan-Lösung unterstützt auch die meisten Geräte, die schon lange nicht mehr produziert werden, solange sie über WLAN verfügen“. -- Paul Schalk, Leiter Produktmanagement bei Brother
Spannend: Trotz des Wunsches, Informationen auch vom mobilen Endgerät drucken zu können, scheint die Digitalisierung Wirkung zu zeigen. Zum ersten Mal in der fünfjährigen Geschichte der Printerumfrage deutet sich eine Veränderung beim Druckverhalten an: zwar sagen immer noch 23% der Teilnehmer, dass sie mehr drucken als vor zwei Jahren, aber 27% sagen, dass es bei ihnen im gleichen Zeitraum weniger geworden sei. Gut die Hälfte der Teilnehmer druckt weder mehr noch weniger. Damit übersteigt der Anteil derjenigen, die weniger drucken, erstmals den Anteil derjenigen, die mehr drucken.

Trend: Dokumenten Management Systeme

Ob eine bessere Verknüpfung von Drucker und mobilem Gerät diesen Trend wieder umgekehrt, oder ob sich das Druckverhalten dauerhaft ändert, wird sich zumindest im privaten und freiberuflichen Umfeld in den nächsten Jahren zeigen. In mittleren und großen Unternehmen zeigen die Zahlen der Printerumfrage noch einen weiteren Trend an, der für diesen Effekt verantwortlich ist. Unternehmen setzen verstärkt auf Dokumenten Management Systeme (DMS) und elektronische Workflows.
Vor einem Jahr berichteten 28% der Teilnehmer, dass an ihren Arbeitsplätzen elektronische Archivierungssysteme eingesetzt werden. In diesem Jahr sind es 41%. Untermauert wird dieser Trend durch die IT-Fachhändler in der Printerumfrage. So beschäftigen sich neben den 44%, die bereits Scanner verkaufen, weitere 31% mit diesem Thema. 
„Zwar konnten wir 2012 abermals mehr Drucker verkaufen als im Jahr zuvor, aber auch die Nachfrage nach unseren neuen Dokumentenscannern der ADS-Serie war für unser erstes Jahr bereits sehr erfreulich. Wir sind zum richtigen Zeitpunkt in den Scanner-Markt eingestiegen“. -- Matthias Kohlstrung, Leiter Vertrieb und Marketing bei Brother
Die Studienautoren sind der Überzeugung, dass die neuen mobilen Möglichkeiten noch mehr Auswirkungen auf die Arbeitsweise vieler Arbeitnehmer haben werden. Die Printerumfrage13 stellt deshalb auch Fragen zum Ort der Arbeit und der Nutzung von Videokonferenzen. Die wichtigsten Umfrageergebnisse sowie eine zusammenfassende Analyse für Unternehmensentscheider können kostenlos unter www.brother.de/printerumfrage heruntergeladen werden. Weitere Analysen und Umfrageergebnisse gibt es auf Anfrage bei Oliver Jendro unter www.dokulife.de.