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Infor ION optimiert Arbeitsstrukturen und stellt kritische Informationen über verschiedene Wege be

Beschleunigte Prozesse mit Apple-gleichem Nutzerfeeling

Der ERP-Spezialist Infor, gerade im mittelständischen Bereich vielen Unternehmen ein Begriff, hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und sich dementsprechend neu aufgestellt. Wichtigste Herausforderung dabei war, den bestehenden „Bauchladen“ verschieden benannter Software-Lösungen zu vereinheitlichen und zu bündeln.

„Unsere Kunden wollen ihre Zeit nicht mehr mit der Verwaltung ­ihrer Unternehmensanwendungen verbringen müssen“, meint Infor-Manager Stephane Scholl.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die jüngste Version Infor10 der ERP-Suite bietet gerade im Bereich der Arbeitsstrukturen viel Neues und überzeugt mit einer durchdachten Branchen-Ausrichtung. So soll Infor10 beispielsweise Arbeitsprozesse massiv beschleunigen. Darüber hinaus würde, wie Infor-CEO Charles Phillips betont, Kunden ein Anwendererlebnis ermöglicht, welches ihre Arbeitsweise völlig verändere. Quasi nebenbei schaffe die Infor10 ION Suite dem CEO zufolge in Kombination mit ressourcenschonender und zudem ausfallsicherer Middleware „eine gänzlich neuartige Verbindung und Integration“ zahlreicher Anwendungen.
 
„Infor bietet bereits heute standardmäßig eine breite Palette an Branchenfunktionen für viele, sehr spezifische Industriebereiche und deren Untersegmente. Infor10 revolutioniert die Arbeitsstrukturen. Mitarbeiter wollen heute auf ihre Unternehmenslösungen genauso zugreifen, wie sie es auch von Twitter, Facebook oder Google gewohnt sind. Infor10 und die Infor10 ION Suite bringen diese Erfahrungen von Benutzern jetzt an den Arbeitsplatz“, erläutert Phillips.
 
„Wir ermöglichen es Infor-Kunden auf einzigartige Weise, ihre bestehende Investition aufzuwerten und zu erweitern. Für Neukunden läutet die Softwarestrategie eine neue Runde ein: Das ist die Reaktion, auf die sie im Schlagabtausch der Anbieter von Unternehmenssoftwarelösungen gewartet haben.“
 
Die Basis dafür bilde die ION Suite. Infor10 vereine Dialogverarbeitung, Business Intelligence und Social- Enterprise-Ansätze zu einem „optimalen Benutzererlebnis“ und stelle kritische Informationen über verschiedene Wege bereit. Benutzer könnten so von ihren Desktop-PC, Tablets und Smartphones aus auf die Unternehmenslösungen zugreifen. 
 

Verlässliche Analysen vorhandener Daten

Durch die Automatisierung der gemeinsamen Datenhaltung organisiere und analysiere ION Informationen verlässlicher als bisher. „Mit ION werden Unternehmen mobil und flexibel. Des Weiteren sind sie gerüstet, um ‚Social Enterprises’ zu werden”, ergänzt Stephan Scholl, Executive Vice President Global Field Operations bei Infor. „Weil ION schlank ist und auf offenen Datenstandards beruht, lässt sich diese Middleware schneller installieren als die schwergewichtigen Lösungen der Mitbewerber. Infor10 ION macht Schluss mit den komplexen und starren Strukturen veralteter Technologien und beschleunigt Geschäftsprozesse, damit sich unsere Kunden erfolgreich um ihr Kerngeschäft kümmern können.” 
 
Die Software-Services der Infor ION Suite integrieren dem Manager zufolge Infor-Applikationen und Anwendungen anderer Anbieter „nahtlos und sicher“. Dadurch sei es möglich, „perfekt harmonisierte“ Workflows und Geschäftsprozesse zu etablieren sowie die Performance des Systems zu optimieren. „ION gründet auf einer absolut stabilen Architektur, sodass Upgrades kein Problem mehr sind”, verspricht Scholl. „Unsere Kunden wollen ihre Zeit nicht mehr mit der Verwaltung ihrer Unternehmensanwendungen verbringen müssen. Sie sind auf der Suche nach einer IT-Lösung, die schneller, agiler und innovativer ist. ION ist unsere Antwort darauf.”
 
Die neu designte und optimierte Anwender­oberfläche Workspace wiederum revolutioniere das Benutzererlebnis und damit die Arbeitsstrukturen im Umgang mit Unternehmenslösungen, erklärt Duncan Angove, seines Zeichens President Products and Support bei Infor.
 
„Mitarbeiter in Unternehmen wollen heute mit ihrer Unternehmenslösung so umgehen wie am heimischen PC. Soziale Netzwerke, Kollaborations-Tools und mobile Endgeräte haben dort mit ansprechendem Design, benutzerfreundlichen Anwendungen und frischen Technologien für einen deutlichen Vorsprung an Geschwindigkeit, Mehrwert und Produktivität gesorgt. Mit Infor10 und der Oberfläche Workspace bieten wir unseren Kunden nun auch im Unternehmen dieses revolutionäre Anwendererlebnis.”
 
www.infor.at
 

 

Optimierung durch die Cloud

Stefan Stille Manager Solution Design bei Infor

Kaum eine Ausschreibung für ein ERP-Projekt lässt derzeit den Bereich Cloud Computing unberücksichtigt: Die Anwender ihrerseits zeigen starkes Interesse an möglichen Ansätzen. 

Im Bereich einer so komplexen Anwendungssoftware wie Enterprise Resource Planning sollten Unternehmen die verschiedenen Szenarien für mögliche Kosten­einsparungen allerdings sorgfältig durchspielen, bevor sie sich in die Wolke verlegen. Die Einführung von Private Clouds, das heißt von zentralisierten Betriebsstrategien innerhalb von Unternehmen, ist bereits für viele Unternehmen gängige Praxis und hat nachweisbare und allgemein anerkannte Vorteile. Der Trend geht in diesem Zusammenhang  zur ­Virtualisierung.

Aber auch durch den Betrieb von ERP-­Lösungen in der Public Cloud kann der Anwender grundsätzlich die Kosten für den Betrieb und die Wartung der sonst notwendigen eigenen Server-Infrastruktur durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen besser kalkulierbar machen. Weitere Kosten lassen sich durch die Nutzung von für mehrere Anwender-Unternehmen bereitgestellte, komplette Anwendungsumgebungen sparen, die dann aber – außer kundenindividuellen Daten und Parametern – keine weiteren kundenspezifischen Funktionen beziehungsweise Funktionsanpassungen erlauben. 

Man spricht dann häufig auch von Software as a Service, d. h. dem Bezahlen der genutzten Anwendungsfunktionen in einer Art Abonnement. Tendenziell stellt Infor derzeit fest, dass insbesondere kleinere Kunden mit wenigen individuellen beziehungsweise in ERP-Standardapplikationen bereits vollständig enthaltenen Funktionen dieses Einsparungspotenzial nutzen können. Andere Kundengruppen sollten die potenziellen Vorteile des SaaS-Bezahlmodells für ERP-Anwendungen für ihr Unternehmen intensiv hinterfragen. Beispielsweise profitieren größere Firmen mit individuellen, komplexeren Anforderungen oder kleine Firmen, die zum Beispiel durch Prozessführerschaft notwendigerweise individuelle Anforderungen haben, davon kaum, da gemeinsam genutzte ERP-Applikationen nicht möglich  sind. Grundsätzlich ist die Cloud im Kontext der ERP-Kernsysteme sicherlich kein Allheilmittel. Vielmehr sollte jedes Unternehmen basierend auf den eigenen funktionalen Anforderungen sowie individuellen Gegebenheiten wie Internationalität oder der Notwendigkeit zum Betrieb von Speziallösungen entscheiden, inwieweit die ­Nutzung von Public-Cloud-Strategien als Ganzes oder in Teilbereichen für Spezialanwendungen wie CRM oder SCM möglich und sinnvoll ist. Die getrennte Betrachtung von Anwendungsbetrieb und -wartung ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig.

Infor hat die Weichen gestellt, um die Nachfrage nach alternativen Bereitstellungsformen von Anwendungen abzudecken. Zunächst wurden die Infor10-Cloudline-Angebote in den Bereichen Reisekostenmanagement und Anlagenwartung geschaffen. 

Darüber hinaus schafft Infor mit zwei weiteren Schlüsselinitiativen die Voraussetzungen für die Integration von Cloud-Applikationen in die Systemlandschaften der Kunden. Zum einen steht mit Infor10 ION Suite die technische Basis für eine einfachere Integration bestehender Anwendungen zur Verfügung. Zum anderen gibt es mit Infor10 Workspace jetzt eine rollenbasierte, grafisch einheitliche Benutzeroberfläche über die per Single-Sign-on alle im Unternehmen eingesetzten Infor-Lösungen.  

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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