„Unbestritten hat sich der technische Unterstützungsbedarf seit geraumer Zeit deutlich verändert, aber in der Realität der Unternehmen spiegelt sich dies noch nicht wider“, erläutert COC-Vorstand Andreas Bublak. Dort würden weiterhin klassische Bedingungen vorherrschen. Mit lediglich stationär nutzbaren Endgeräten, obwohl „neue Technologien“ wie beispielsweise Desktop-Virtualisierung „sinnvolle Antworten“ auf die veränderten Arbeitsprozessanforderungen bieten würden. „Der Einsatz von Laptops allein ist noch kein Weg in die Zukunft“, kritisiert Bublak.
Das Online-Tool untersuche mittels zwölf Fragestellungen die typischen Anforderungen im Joballtag des jeweiligen Teilnehmers und ermittle daraus die technischen Erfordernisse für eine hohe Arbeitsqualität. Dabei erfolge eine Zuordnung des Anforderungsprofils zu den drei Mitarbeitertypen.
Information Worker würden beispielsweise einen Arbeitsplatz 2.0 benötigen, da Flexibilität und Mobilität ganz wesentlich darüber entscheiden würden, wie effizient und mit welcher Leistungsqualität ein derartiger Job ausgeübt werden könne. Information Worker nutzen laut Bublak dabei sehr gezielt digitale Technologien, diese seien einem wesentlicher Kern ihrer Arbeitsprozesse.
Einem Dynamic Worker wiederum passe der klassische PC-Arbeitsplatz nicht mehr zu den Erfordernissen im Job, weil bereits deutlich höhere Ansprüche bestehen würden. Damit stünden Dynamic Worker an der Schwelle zum Information Worker und würden vermutlich „bald in diese Kategorie“ vorrücken.
Dem Classic Worker seinerseits komme der Arbeitsplatz 2.0 noch „zu früh“, weil seine Flexibilitäts- und Mobilitätsvorteile „derzeit keinen ausreichend hohen Mehrwert“ bieten würden. Eine Investition in die neuen technischen Möglichkeiten lohne sich für Unternehmen nur dann, wenn perspektivisch die Anforderungen an den Arbeitsplatz steigen würden.



1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 