Basis sei eine Sophos-Umfrage unter weltweit mehr als 4.300 Personen, die Ende 2011 durchgeführt wurde. Dabei kam unter anderem heraus, dass 61 Prozent der Befragten die größte Gefahr darin sehen, dass die Anwender selbst nicht genug für ihren Schutz im Internet tun. Außerdem gingen 20 Prozent davon aus, das Betrugsversuche über soziale Netzwerke aktuell die Topbedrohung im Netz darstellen.
Als Haupteinfallstor für Malware würden sich zunehmend sogenannte Drive-By-Downloads herauskristallisieren, die Anwender auf bösartige Webseiten locken. Die Untersuchungen von SophosLabs hätten ergeben, dass täglich rund 30.000 Internetseiten auf diese Weise neu infiziert werden und 80 Prozent davon über legitime, aber gehackte Webserver laufen, sprich für den Besucher nicht sofort als bösartig erkennbare Seiten seien.
„Wir stellen fest, dass Cyberkriminelle ihren Aktionsradius ständig erweitern. Unternehmen und Privatanwender stehen damit vor der Herausforderung, ihre Sicherheitseinrichtungen vor allem auch vor dem Hintergrund ständig neuer Technologien auf dem Laufenden zu halten“, erläutert Mark Harris, Vice President SophosLabs.
„Da wir immer neue Möglichkeiten haben, online Informationen von verschiedensten Geräten an verschiedensten Orten abzurufen, müssen aktuelle Schutzprogramme die Fähigkeit haben, überall zu schützen – egal ob Desktop-Rechner, Mobiltelefon, Smart Device oder Cloud. Dabei darf aber auch nicht vergessen werden, das die Cyberkriminellen weiterhin auf leichte Beute aus sind. Grundlegende Richtlinien wie ein verlässliches Passwort-Management oder regelmäßiges Patchen sind deshalb weiterhin eine der großen Herausforderungen." Der Report steht im Netz zum Download bereit.



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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 