Während sich noch immer hartnäckig die Ansicht hält, dass Business Intelligence-Werkzeuge eher für eine geringe Anzahl an Nutzern, überwiegend im Umfeld von Fach- und Führungskräften, konzipiert wurden, setze Engage auf einen abteilungsübergreifenden Einsatz und auf Kommunikation zwischen allen Mitarbeitern. Aufwändige Schulungen, um Mitarbeiter mit BI-Lösungen vertraut zu machen, würden dadurch überflüssig. Eine klare Struktur, angelehnt an das Look and Feel sozialer Netzwerke und E-Commerce-Plattformen wie Facebook, Ebay, Amazon oder Xing, ermögliche ein schnelles Zurechtfinden.
Die Suchmaschinenfunktion ermittele Ergebnisse aus dem Wissenspool im eigenen Unternehmen und greife darüber hinaus auch auf bekannte Suchmaschinendienste im Internet zurück. Mitarbeiter würden so einen Blick weit über den Tellerrand hinaus erhalten. Mit der Version 2.0 von Engage wurde auch Spotlight integriert, um Adhoc-Analysen durchführen und Ergebnisse daraus als Widgets auf einer sogenannten “BI Wall” speichern zu können. Ebenfalls neu sei der Bereich „Meine Inhalte“. Hier würden dem Anwender in Echtzeit neue Bewertungen, Berichte und Kommentare angezeigt.
„Die Software kann als Stand-alone-Lösung eingesetzt werden, unabhängig von der implementierten BI-Infrastruktur. Offene Web-Standards ermöglichen die problemlose Anbindung an Oracle, Microsoft oder SAP. Langfristig wollen wir den Bereich auch noch um personalisierte Empfehlungen ergänzen“, betont Hans Peter Wolff, CTO bei Arcplan. „Mit Arcplan Engage 2.0 wird die Mitarbeiterkommunikation gestärkt und die Qualität der Informationen verbessert. Außerdem ist nachvollziehbar, welche Berichte längere Zeit nicht gelesen oder kommentiert wurden. Ein Punkt, der besonders für das Zeit-Management und die Ressourceneinteilung von großer Bedeutung ist. Mit der aktuellen Weiterentwicklung setzen wir unseren Weg in Richtung kollaborativer BI fort, indem wir relevante Unternehmensinformationen in traditionellen BI-Berichten mit kontextbezogenen, unstrukturierten Informationen aus Drittsystemen verbinden.“
www.arcplan.de



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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 