Auch zu den Weihnachtsfeiertagen muss die IT im Hintergrund reibungslos funktionieren. Ein Server oder ein ERP-System machen keinen Weihnachtsurlaub. Ausfälle und Probleme kann es immer geben. Dann müssen die Spezialisten rasch zur Verfügung stehen und sofort eingreifen. So könne beispielsweise eine Lieferverzögerung durch einen Softwareausfall zu hohen Pönale-Zahlungen führen oder durch den Ausfall eines Webshops könnten keine Aufträge angenommen werden.
„Serviceverträge für wichtige Bereiche der IT sind eine beruhigende Versicherung“, betont daher Oliver Krizek, CEO der Navax Unternehmensgruppe. „Je nach Vertrag und Dringlichkeit müssen wir innerhalb von einer Stunde das Problem bearbeiten. Ich muss aber drei Mal auf Holz klopfen: Bisher hatten wir am 24. und 25. Dezember oder am 1. Jänner noch nie ein schwerwiegendes Problem bei unseren Kunden.“
Ein weiterer Grund für große Nachfrage nach IT-Fachkräften rund um Silvester sei der Beginn des neuen Geschäftsjahres mit 1. Jänner bei einem Großteil der Unternehmen. Daher würden viele IT-Projekte, die das Rechnungswesen betreffen, zu Jahresbeginn in den Echtbetrieb gebracht. Das bedeute Urlaubssperre rund um Weihnachten für viele IT-Beratungsfirmen.
„1. Jänner heißt 1. Jänner. Es gibt keine Möglichkeit, das Projekt zu verschieben. Da werden dann Nachtschichten eingeschoben und mit dem Läuten der Pummerin um 00:00 Uhr geht die neue Software-Lösung in den Echtbetrieb“, erläutert Krizek. „Auch wenn die Lösungen vorher ausgiebig getestet werden, ist der Moment des Echtbetriebs immer wieder ein Nervenkitzel.“
Mit dem 1. Jänner sei dann aber „immer noch kein Schiurlaub in Sicht“. Nun würden Lösungen überwacht, optimiert und etwaige Bugs ausgebügelt und die Mitarbeiter auf die neue Software eingeschult. „Wir versuchen daher bewusst, Projekte ohne unaufschiebbaren Stichtag, möglichst gleichmäßig über das Jahr zu verteilen. Davon profitieren auch unsere Kunden, da immer ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Bisher ist uns das sehr gut gelungen.“



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