Die Basis des Saperion-Angebots bildet das ECM as a Service-Modul (ECMaaS). Dabei würden Kunden Archiv- und Dokumentenmanagement-Funktionen über einen Infrastruktur-Provider zur Verfügung gestellt. Die Datenhaltung erfolge dabei, verspricht Saperion, immer im jeweiligen Land des Kunden, die Abrechnung erfolge monatlich und verbrauchsorientiert.
Um interessierten Unternehmen den Einstieg in die Cloud zu erleichtern, biete der ECM-Anbieter die Lösung auf drei unterschiedlichen Wegen an: als Managed Service, als Platform as a Service sowie als Software as a Service. Beim Managed Service kümmere sich der Anbieter um den kompletten Betrieb des ECM-Prozesses - etwa vom Rechnungseingang bis zur Archivierung. Dabei spiele es keine Rolle, ob der Prozess auf der hauseigenen oder auf einer gehosteten Infrastruktur ablaufe.
In der Platform as a Service-Variante teile sich der Kunde eine vorkonfigurierte ECM-Plattform mit anderen Nutzern. Diese werde durch einen landesspezifischen und von Saperion hinsichtlich Compliance-Konformität geprüften Partner betrieben. Beim Software as a Service-Modell letztlich stünden Kunden anwendungsoptimierte Standard-Applikationen zur Verfügung. Hier will Saperion das Angebot weiter ausbauen. Auch Kunden, die sich die Plattform nicht mit anderen Nutzern teilen wollen würden, könnten profitieren, wie Daniel Teufer, Director Business Unit SaaS and Applications bei Saperion, erläutert.
"Rund 90 Prozent meiner Rechnungen und die Mehrheit meiner Briefe erhalte ich mittlerweile auf digitalem Weg. Damit bin ich sicher kein Einzelfall", unterstreicht Teufer. "Was im Privatgebrauch fast selbstverständlich ist, hält unserer Einschätzung nach in 2012 vermehrt auch bei Unternehmen Einzug. Die Digitalisierung von Inhalten wird insbesondere in Bereichen wie der Archivierung sowie des prozessgestützten Dokumentenmanagements weiter an Bedeutung gewinnen."



1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 