Zudem sei die Einrichtung eines eigenen Enterprise App Stores unter der Kontrolle der IT-Administratoren möglich, mittels dessen unternehmensspezifische Anwendungen für eine begrenzte Zahl von Anwendern zur Verfügung gestellt werden können, wie Matthias Pankert, Vice President of Product Management, Mobile Data Protection bei Sophos, betont. Dabei werde eine Vielzahl von mobilen Geräten und Betriebssystemen unterstützt, etwa Apple iPhones und iPads, Android-Handys und -Tablets, Windows Mobile-Geräte und BlackBerrys.
Der Markt für Smartphones und Tablets wächst weiter. Nach Angaben des Marktforschers IDC stieg im zweiten Quartal 2011 die weltweite Nachfrage nach Tablets um 303,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gartner zufolge werden bis 2016 mindestens 50 Prozent aller E-Mail-Nutzer in Unternehmen in erster Linie auf den Browser eines Tablets oder einen mobilen Client anstelle eines Desktop-Client zugreifen.
Mit der wachsenden Verbreitung von mobilen Geräten würden aber viele Menschen ihre privaten Geräte auch für die Arbeit nutzen, erklärt Pankert. Die Möglichkeit mit diesen Geräten auf sensible Daten zuzugreifen verursache allerdings eine Reihe von Sicherheits- und Compliance-Problemen für Unternehmen und deren IT-Mitarbeiter. Dazu werde die Entwicklung neuer mobiler Anwendungen für die geschäftliche Nutzung der Geräte vorangetrieben, während gleichzeitig eine konsistente Policy und eine Compliance der Geräte bei allen Mitarbeitern verfolgt würden.
Sophos Mobile Control sei daher speziell für IT-Administratoren entwickelt worden, um einfach und schnell Smartphones und andere persönliche Mobilgeräte zu sichern, zu überwachen und zu kontrollieren. Im Rahmen der Weiterentwicklung wurden vor allem drei Bereiche forciert. So ist es nun möglich, einen eigenen Enterprise App Store anzulegen. Dieser habe das Aussehen eines typischen Stores, erlaube aber IT-Administratoren abgerufene oder empfohlene Apps zum Download zu konfigurieren. Mit dieser Funktion könnten Administratoren außerdem unternehmensspezifische Anwendungen freigeben, die nicht im App Store von Apple oder dem Android Market von Google verfügbar sind.
Compliance Enforcement wiederum ermögliche es IT-Administratoren, Regeln aufzustellen, um Geräte, die den Anforderungen des Unternehmens nicht genügen, von der Synchronisation auszuschließen. Diese Regeln würden Möglichkeiten wie Abfrage der Betriebssystemversion, Black- und Whitelists von Apps und Jailbreak/Rooting der Geräte umfassen. Damit lasse sich die Basissicherheit „deutlich erhöhen“.
Ein Self-Service Portal entlaste letztlich die IT, da Mitarbeiter in die Lage versetzt würden, die meisten ihrer Probleme selbstständig zu lösen, ohne IT-Ressourcen in Anspruch zu nehmen. Nach der Registrierung eines Mitarbeiter-Gerätes hätten Anwender Zugriff auf Funktionen wie das Sperren, Bereinigen sowie Lokalisieren ihrer mobilen Geräte und könnten zudem Passwörter zurücksetzen.
„Unternehmen sind zunehmend mobil tätig, was zu einer immer höheren Komplexität beiträgt", unterstreicht Pankert. „Mit den Erweiterungen innerhalb von Sophos Mobile Control unterstützen wir unsere Complete-Security-Strategie, indem wir den Geräte- und Datenschutz straffen und vereinfachen. Damit geben wir den Mitarbeitern die Flexibilität, die sie haben möchten und IT-Abteilungen den Schutz, den sie brauchen.“



1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 