Die Dokumente sind hier öffentlich abrufbar. Microsoft übernehme damit „eine Vorreiterrolle beim Thema Datensicherheit“ und stelle sich „einmal mehr“ seiner Verantwortung als Anbieter Cloud-basierender Lösungen, wie Alexandra Moser, Leiterin Business Group Microsoft Office Division bei Microsoft Österreich, erklärt. Das Unternehmen unterstütze Office 365-Kunden, der rechtlichen Verpflichtung zum Datenschutz einfacher nachzukommen.
„Europa und Österreich setzen beim Datenschutz auf hohe Standards. Cloud Computing-Anbieter müssen diesen Anforderungen entsprechen, um verlässliche Partner zu sein“, unterstreicht Moser. „In der Vergangenheit haben wir mit den Office 365-Kunden direkt über das Thema Datenschutz und die Umsetzung österreichischen und europäischen Rechts gesprochen. Das war für die Kunden ein relativ großer Aufwand.
Durch die Integration der EU-Standardvertragsklauseln und der Veröffentlichung der entsprechenden Dokumente an zentraler Stelle schaffen wir Transparenz, die ihresgleichen sucht.“
Ziel sei es, der unternehmerischen Verantwortung bei der Bereitstellung und Nutzung moderner Technologien nachzukommen. Durch die Kombination der EU Model Clauses, der ISO-Zertifizierung und weiteren Prozess-Standards biete der Softwarekonzern Kunden eine rechtlich abgesicherte und pragmatische Lösung.
Die EU-Standardvertragsklauseln sind von der Europäischen Kommission vorgegebene Vertragsklauseln, die den Datentransfer zwischen Unternehmen innerhalb und außerhalb der Europäischen Union regeln. Die Vertragsklauseln stellen hohe Anforderungen an Anbieter Cloud-basierender Lösungen. Sie sollen künftig für mehr Transparenz bei der Auftragsdatenverarbeitung der Online Services für Office 365 sorgen.



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8/2011
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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 