Das ist ein Ergebnis aus dem Whitepaper „Motivations of Recent Android Malware“, in dem Symantec die aktuellen und künftigen finanziellen Anreize und das Gefahrenpotenzial bei Android-Plattformen auswertet.
Mit einem signifikanten Anstieg von Schadcode ist trotzdem zu rechnen. Denn die Verkaufszahlen bei Smartphones legten 2010 bereits um 55 % zu. Das schafft mehr potenzielle Ziele. Zudem wickeln immer mehr Anwender Geldgeschäfte direkt über ihr mobiles Gerät ab.
Das Whitepaper untersucht insgesamt sieben verschiedene Methoden, mit denen Kriminelle mit Schadcodes für mobile Geräte Geld verdienen: Betrug mit Rechnungsnummern, Schadcodes zum Ausspionieren von Daten, Infiltrieren von Suchmaschinen, Pay-per-click-Betrug, Pay-per-install-Betrug, Adware, Diebstahl von TAN-Nummern.
Aber derzeit weisen die meisten dieser Methoden ein äußerst geringes Umsatz-pro-Infektion-Verhältnis auf und erfordern eine große Anzahl von Infektionen. Doch dieses Verhältnis könnte sich bei einem weiter starken Wachstum der Android-Plattform in Zukunft verbessern.
Das Whitepaper gibt es hier: „Motivations of Recent Android Malware“


1/2012
8/2011
7/2011


Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 